0311 – pour D

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gedicht

Alte Vet­tel, Nacht­mahrs­freun­din,
was starrst du so trüb in dei­nen Tee?
Ist es nicht Zeit das Wie­der­se­hen zu fei­ern?

Reich mir dei­ne zitt­ri­ge Hand,
lass Frau Luna lei­se wei­nen,
sie weiß genug für uns alle,
zu viel für jede von uns Schwes­tern.
Aktä­on wird wie stets ver­ge­hen,
sei­ne Hän­de sind bereits gewetzt.

O, wei­ne nicht, es ist doch nicht zu ändern,
was Eros’ Schwes­ter der­einst in ihn schrieb.
Reich mir, alte Vet­tel, dei­ne sanf­te Hand,
wir wol­len ihn begrü­ßen.

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