Monate: Februar 2010

0021 — Neuland, wie stets

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gedicht

von eingetret’nen Pfa­den schritt ich ins Dickicht, nahm all‘ mein Leben mit, rich­te­te mich häus­lich ein in die­ser Frem­de. Kirsch­kuss, mir über­all hin fol­gend, der Feu­er­vo­gel nie weit von mir und sei­nen Kin­dern. Nun fand ich einen unweg­sa­men Pfad, folg­te ihm mit allem Leben, ließ zurück, was zerr­te und ste­he nun am Meer. Man sagt, es sei kalt, doch ich will end­lich schwim­men. Frau Sehn­sucht, ja, sie lacht und nippt am Tee.

0031 — sei, wie du dir wünschst

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Wenn dies, so schlürf­te ich, nur Wohn­ge­mein­schaft wär‘, nur gut, so leb­ten wir nun fort und nip­pend nickt die Vet­tel mir zu. Ihr Tee, aus But­ter­mon­dens Qual gekocht, erkal­tet lang­sam wie All­tag. Wir schwei­gen uns an, zäh­flüs­si­ge Ban­de wer­den spür­bar sprö­de, doch wir ste­hen auf. Folg‘ mir, sagt Vet­tel Sehn­sucht, ich hab‘ ein Dach, zurück bleibt nur Fels in viel zu gro­ßem Haus. Kirsch­kuss, ich spü­re Wut und Freud‘, trag wütend mei­ne Habe, bit­te, und […]