Monate: August 2009

Bewerbungsrede der #Zensursula

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gesagt

„Mei­ne Damen und Her­ren“, begann sie und strich ner­vös über ihre mehr­sei­ti­ge Rede. Ursu­la Von der Ley­en, ihres Zei­chen Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin und euro­pa­weit geliebt und gefürch­tet für ihr Eltern­geld, hat­te Stun­den vorm Spie­gel gestan­den, sie hat­te Ges­tik und Mimik aus­pro­biert, ver­wor­fen und neu gesetzt, sie hat­te jedes ihrer sie­ben Kin­der um eine dif­fe­ren­zier­te Mei­nung gebe­ten und sie erst ins Bett ent­las­sen, als kei­nes der Kin­der mehr Kri­tik äußer­te. Sie hat­te ihnen dann noch eine Gute-Nacht-Geschich­te vor­ge­le­sen […]

kirmesgeheul

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gedicht

But­ter­mond im Wol­ken­meer, sein Vor­hof zur Höl­le glimmt fahl. Wo einst die Äcker stan­den, wo zwei­feln­de Ver­su­chung wild neben suchen­der Ver­zweif­lung auf Herz­grund blüh­te, fei­ert man nun Kirch­weih­fest. Frau Sehn­sucht schlurft die Gas­sen ab, im Arm die Kat­ze des Quan­ten­ma­gi­ers, Frau Schrö­din­ger genannt, sie schlurft und guckt und riecht und krault das Tier, nie wis­send, wo es ist. In bun­ter Lich­ter­luft flir­ren Lam­pen wie Fackeln wie Feu­er­werk wie Blend­gra­na­ten, gebrann­te Man­deln ste­chen wie Frit­ten, Fisch […]