Monate: Februar 2009

nie versiegt mein fass

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gedicht

was­ser­stoff­per­oxid die erin­ne­rung dar­an ruht in mei­nen flim­mer­här­chen, gera­de geweckt las­sen sie mich glau­ben, ich färb­te mir die haa­re — wie einst - blau; wie das mee­res­rau­schen vage, unauf­halt­sam pene­trant. ich will nicht dran den­ken, will nicht den som­mer rie­chen, will nicht dein lächeln schme­cken, will nicht die stran­di­gen stei­ne hören, will nicht. hin­ter der win­ter­fros­ti­gen klin­ke lau­ert das fin de siè­cle, ros­ti­ge, auf­ge­kratz­te, auf die­sen ort gewar­tet haben­de see­len vol­ler sin­nes­flut. mein zimt­e­nes blut […]

in fliedernen wogen

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gedicht

zimt­e­nen eisens im mund erwa­che ich, schre­cke auf von klam­men laken. der nacht­mahr hetzt mei­nen erin­ne­run­gen nach, ver­stüm­melt die alte melo­die zu fet­zen von anfang. ich bli­cke aus hasel­nus­si­gen augen zu dir, melo­die rinnt mei­ne wan­gen hin­ab, du mur­melst drei wör­ter, - der hirsch­ge­krön­te feu­er­vo­gel - mehr braucht es nicht. irgend­wann gehst du, trägst melo­die auf dei­nen wan­gen. in flie­der­nen wogen ver­sinkt mein sturmum­wölk­tes haupt, frau sehn­sucht …