Monate: Juli 2008

gruppenbild mit schleifmaschine

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gesagt

die luft riecht nach staub. die luft riecht nach staub, nach von schleif­ma­schi­nen und frä­sen gefres­se­nen est­rich­bö­den, nach kleinst­par­ti­keln, fein­staub, die nicht unmit­tel­bar bei der ent­ste­hung auf­ge­so­gen wer­den. der all­ge­gen­wär­ti­ge unsicht­ba­re est­rich­ne­bel — du kannst ihn sehen, wenn du nur lan­ge genug die bril­le auf dei­ner nase trägst — kriecht hin­ter ihren flü­geln ent­lang, belegt flim­mer­här­chen und schleim­haut, trock­net alles aus, bis selbst das nase­rümp­fen schmer­zen berei­tet, ver­bin­det sich mit dei­nem haupt­haar zum ein­zig wah­ren […]

SCHREIBBLOCKADE_ und dann fand sie sich nicht mehr

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Und dann fand sie sich nicht mehr wie­der und als sie den Mund auf­mach­te, hör­te sie sich nicht mehr, obwohl sie genau wuss­te, was sie gesagt hat­te. Aber ihre Wor­te ver­schwan­den sofort im Nichts und sie muss­te noch ein­mal ganz von vor­ne anfan­gen. Jetzt ging alles von ihr aus, sie hat­te kei­nen Anhalts­punkt, aber sie war die ein­zi­ge, und das muss­te sie aus­nut­zen.