Monate: Mai 2008

banjo-boi

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gedicht

wie du da stehst mit dei­nem ban­jo auf dem boden abge­stellt, wie du da stehst, die hand in der hüf­te, die ande­re am instru­ment, wie du da stehst, ein­sam, war­tend, ver­las­sen, mit blick in die fer­ne, wie du da stehst, der regen rinnt über dein gesicht, die haa­re hän­gen her­ab, wie du da stehst, so habe ich von dir geträumt. wie du da stehst, so steh‘ ich auf der ande­ren sei­te, zwi­schen dem mann, der […]

über die sinnhaftigkeit der sinnlosigkeit

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gedacht

ich bin, mei­ne ich doch ich bin nicht, sagen sie. ich höre und rie­che und schme­cke und sehe und tas­te, den­ke ich. du bist?, wür­den sie fra­gen wenn sie mich wahr­näh­men. und ich fra­ge mich, was mehr schmerzt, die ega­li­tät oder die nicht-wahr­neh­mung. im schmerz für mich mag es gleich sein, egal, wie soll ich wis­sen, ob sie mich bemer­ken oder nicht?, doch sie - nun, wenn ich nicht mehr bin, die gleich­gül­tig­keit wird mich […]

replik auf „Und eines tages“

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gedicht

sie haben mei­ne daten gele­sen — ich kau­fe kon­do­me, gleit­mit­tel und bio­kaf­fee sie haben mei­nen com­pu­ter durch­sucht — ich habe vie­le fotos von kin­dern sie bewa­chen mei­ne schrit­te — ich bin sehr oft ein­sam sie haben mir wer­bung geschickt — ich brau­che kein via­gra, ich tue schon so ande­ren weh sie ver­sand­ten gesund­heit­li­che infor­ma­tio­nen — ich bin nicht krank, das wür­de ich nie­mals zuge­ben sie mach­ten mich glä­sern — ich bin wohl exhi­bi­tio­nis­tisch ver­an­lagt der […]