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0311 – pour D

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Alte Vet­tel, Nacht­mahrs­freun­din, was starrst du so trüb in dei­nen Tee? Ist es nicht Zeit das Wie­der­se­hen zu fei­ern? Reich mir dei­ne zitt­ri­ge Hand, lass Frau Luna lei­se wei­nen, sie weiß genug für uns alle, zu viel für jede von uns Schwes­tern. Aktä­on wird wie stets ver­ge­hen, sei­ne Hän­de sind bereits gewetzt. O, wei­ne nicht, es ist doch nicht zu ändern, was Eros’ Schwes­ter der­einst in ihn schrieb. Reich mir, alte Vet­tel, dei­ne sanf­te Hand, […]

Limericks, nichts als Limericks

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Isa­bel ist schuld, Isa­bel Bog­dan, zum Glück. Sie hat­te die groß­ar­ti­ge Idee, ein Heim für Lime­ricks anzu­bie­ten, doch sie wuss­te wohl selbst nicht, als sie selbst einen Lime­rick schrieb, dass sie dar­auf so eine Reso­nanz bekom­men soll­te. Ich geste­he, ich habe mich selbst dar­an betei­ligt, mit drei Wer­ken. Et voi­là. Limerick eins: Herne (ein schlecht gerum­pel­ter Anfang, aber immer­hin) Ein Lüst­ling aus Her­ne der woll­te so ger­ne ein Mäd­chen ver­füh­ren, doch die ließ in spü­ren […]

[25] 0826 — Wach. Koma

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Pin­gui­ne, auf dem Weg zur Arbeit tra­gen sie ihr von Mut­tern geschmier­tes Pau­sen­brot wie eine umge­dreh­te Schild­krö­te vor sich her. Tref­fen sie auf die grob­schläch­ti­gen Neon­fla­min­gos, schaut kei­ner den ande­ren, grüßt kei­ner den ande­ren, tut jeder sei­ne Tat. Die Welt ist nichts als ein gro­ßer Zoo voll Thea­ter.

[21] 2218 — Ruhe vor dem Sturm

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Noch steht alles an sei­nem Fleck, an sei­nem Platz. Noch ist die Küche auch unse­re Küche, doch sie schmeckt schon längst nach Abschied vom hier, nach Ankunft im dort. Bald schon ist alles anders, alles bes­ser so hofft es im Stil­len und so liegt alles brach, als war­te es dar­auf, bald fort­ge­setzt zu wer­den. Mein Leben hat gera­de Pau­se, irgend­wie. Mor­gen, dann, geht’s wei­ter und im Sep­tem­ber wie­der rich­tig los.