Isabel ist schuld, Isabel Bogdan, zum Glück.
Sie hatte die großartige Idee, ein Heim für Limericks anzubieten, doch sie wusste wohl selbst nicht, als sie selbst einen Limerick schrieb, dass sie darauf so eine Resonanz bekommen sollte.
Ich gestehe, ich habe mich selbst daran beteiligt, mit drei Werken. Et voilà.
Limerick eins: Herne
(ein schlecht gerumpelter Anfang, aber immerhin)
Ein Lüstling aus Herne
der wollte so gerne
ein Mädchen verführen,
doch die ließ in spüren
die Tiefe der nächste Zisterne.
Limerick zwei: Neukirchen-Vluyn
Ein Mann aus Neukirchen-Vluyn,
der wollt’ seiner Gattin Rosen seh’n blüh’n.
Er trieb es auf Rasen,
hieß ihren Gärtner zu blasen,
doch vergeblich war das ganze Bemüh’n.
Limerick drei: Hettenleidelheim*
*gemogelterweise; ein Hoch auf meine bescheidenen Mundartfähigkeiten
Mei Godi, ’s Frauke vun Hettrum,
wo Schwänz’ griff wie’s Reck: nur mit Talkum,
– sei Maa wor fott,
fer ees hieß es fast „Mord!“;
mer saaht, ’s wär gween ihre Rettung.
Im Nachgang
Am Rande entstanden dann noch ein paar kleine Werke, sehr meta sozusagen.
@pillenknick There once was a young man whose yearning/Was to do something other than learning/ (1/2)
— kscheib (@kscheib) 20. Februar 2013
@pillenknick So he spent his time/reading rhyme after rhyme/As page after page he kept turning.
— kscheib (@kscheib) 20. Februar 2013
@kscheib Just jener Jüngling aus Herne/der Limericks las viel zu gerne/ (1/2)
— Hendryk Schäfer (@pillenknick) 20. Februar 2013
@kscheib (2/2) verkackt’ die Klausur/und heulte dann nur,/der Abschluss verschwand in der Ferne.
— Hendryk Schäfer (@pillenknick) 20. Februar 2013
