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	<title>Hendryk Schäfer</title>
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		<title>Andauernd verzogen</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 23:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dogma Pillenknick</dc:creator>
				<category><![CDATA[gelaber]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir schreiben den 15. Februar 2012. Es ist nunmehr 173 Tage her, seit wir umgezogen sind – und doch bin ich noch nicht ganz angekommen. Dabei hat es nichts mit der Wohnung zu tun, jedenfalls nicht im eigentlichen Sinne. Die (&#8230;)</p><p><a href="http://hendrykschaefer.de/blog/2012/02/15/andauernd-verzogen/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Wir schreiben den 15. Februar 2012. Es ist nunmehr 173 Tage her, seit wir umgezogen sind – und doch bin ich noch nicht ganz angekommen. Dabei hat es nichts mit der Wohnung zu tun, jedenfalls nicht im eigentlichen Sinne. Die unsere erste eigene, gemeinsame Wohnung ist wundervoll. Sie hat zwei gleich große Zimmer, eine noch größere Wohnküche mit angeschlossenem Balkon, ein Bad mit Badewanne und einen Flur. Sie hat ein Mansardenzimmer und zwei Kellerräume gab es noch mit dazu, und selbst ein Garten fehlt nicht. Sie ist perfekt an den Nahverkehr angeschlossen, liegt zentral, in einem ruhigen, recht bunt gemischten Viertel, hat schnelles Internet (was ja nicht unwichtig ist in unseren modernen Zeiten) und ist obendrein bezahlbar. Einzig: sie ist in einem Altbau (dabei liebe ich Altbau).<br />
<span id="more-1702"></span></p>
<p>Versteht mich nicht falsch, ich fühle mich hier absolut zuhause – nur eben noch nicht ganz wohl. Dabei könnte es so einfach sein, hätte es so einfach sein können. Wir waren eingezogen, richteten uns häuslich ein, begannen es gemütlich zu machen – als Ende November die ersten kalten Wintertage einbrachen und ein pilziger Mitbewohner sich bei uns einrichtete. Damit war es mit der Gemütlichkeit vorbei, die Küche – ausgerechnet unsere große Küche, unser Wohnraum, Herz der Wohnung – wurde zum Schlachtfeld gegen den Schimmel, verschwand wieder in die Kisten, die wir gerade erst in den Keller gebracht hatten, und blieb da auch bis Ende Januar (es waren ja schon die Handwerker ausgebucht und dann kam auch noch der Jahreswechsel).<br />
Jetzt steht zumindest die Küche wieder an ihrem Platz und auch die Lebensmittel und grundlegenden Mordwaffen (Töpfe, Pfannen, Messer, Gabel, Schere, Nudelholz) sind wieder eingeräumt, doch die Wunden sind noch nicht geleckt. Die Klausurenphase steht an (ich weiß, das ist bei einer Klausur ein Euphemismus, aber ich habe ja auch eine 40-Stunden-Woche), und dann kommt meine Abschlussprüfung, und die Reste der Küche stehen noch hier und da so herum, und eigentlich wäre das ganze Chaos eigentlich an einem Tag problemlos zu beseitigen und an einem weiteren könnte man es zumindest grundgemütlich machen, allein ich stehe hier in den Ruinen und finde einfach nicht die Zeit, die Trümmer wegzutragen und etwas Neues, Wundervolles aus ihnen zu schaffen.</p>
<p>Seht mir also nach, dass ich nach fast einem halben Jahr in der neuen Wohnung noch immer nicht da bin, wo ich gerne wäre. Es fehlen nur zwei Tage. Vielleicht finde ich die ja bis Ende Mai.<br />
Wenn alles klappt, feiern wir dann ein großes Fest am 31. Mai 2012: meine bestandene Abschlussprüfung, eine gemütliche Wohnung – und den 250. Tag nach dem Umzug. Ich gebe mein Bestes, dass zumindest das gelingt.</p>
<p>Life is what happens to you while you’re busy making other plans.</p>
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		<title>Ich mach’s dual #1: Von der Idee bis zur Uni</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 00:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dogma Pillenknick</dc:creator>
				<category><![CDATA[ich mach’s dual]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird mal wieder Zeit für ein wenig mehr Inhalt und weniger Gelaber. Dabei wird es genau das sein, was diesen Inhalt ausmacht: ganz viel Gelaber, nichts als Erzählungen aus meinem Leben. Wer jetzt gehen möchte … bitteschön, da ist (&#8230;)</p><p><a href="http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/29/ich-machs-dual-1/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Es wird mal wieder Zeit für ein wenig mehr Inhalt und weniger Gelaber. Dabei wird es genau das sein, was diesen Inhalt ausmacht: ganz viel Gelaber, nichts als Erzählungen aus meinem Leben.<br />
Wer jetzt gehen möchte … bitteschön, da ist <a href="http://www.flickr.com/photos/misterhonk/6777504399/">die Tür</a>. Wer aber jetzt geht, verpasst das Beste, denn ich studiere dual. Das ist etwas, was wohl nicht gerade viele Menschen tun, und deswegen möchte ich davon berichten – um mein Erleben zu reflektieren und vielleicht anderen Einzeltätern ihr Studium zu vereinfachen.<br />
Viel mehr Struktur als einen chronologischen Ablauf werde ich aber in diese lose Reihe (denn das soll es werden) wohl nicht hineinbringen können – aber einen Einblick, was es bedeutet dual zu studieren, könnt ihr hoffentlich trotzdem bekommen.</p>
<p><span id="more-1687"></span><br />
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.presse.uni-wuppertal.de/"><img src="http://hendrykschaefer.de/wp-content/uploads/2012/01/campus_griffl2-500.jpg" alt="" width="500" height="375" class="size-full wp-image-1691" /></a><p class="wp-caption-text">Der Hauptcampus von oben | Foto: © Gerd Vogelsang – Bergische Universität Wuppertal</p></div></p>
<h3>Wie kommt man eigentlich dazu dual zu studieren?</h3>
<p>Hätte ich dereinst, im späten Frühjahr 2011, <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1660816/">den Beitrag</a> (wenn es ihn dann schon gegeben hätte) der Sendung »Campus &amp; Karriere« im Deutschlandfunk gehört und darauf aufbauend mein duales Studium begonnen, wäre ich durchaus enttäuscht worden, wenn auch nur aus einem einzigen Grund: Finanzielle Sicherheit sieht für mich nämlich anders aus – aber das hängt definitiv auch mit meiner Kombination aus Ausbildung und Studium zusammen und soll hier derzeit keine Rolle spielen.</p>
<p>Im Dezember 2009 begann ich im <a href="http://druckfrisch.de/">medienzentrum ruhr</a> eine Ausbildung zum Mediengestalter digital/print. Damit hatte ich zwar schon den ersten Berufsschulblock verpasst, aber das bisschen Stoff war leicht nachzuholen. Irgendwann im Laufe des Jahres 2010 kam mein Chef dann auf mich zu mit der Information über den dualen Studiengang »Druck– und Medientechnologie« an der Uni Wuppertal. Es klang zunächst mal interessant, blieb aber folgenlos. Als ich dann im Frühsommer 2011 mit der Idee an ihn herantrat, die Ausbildung zu verkürzen, um dann schon im Dezember 2011 die Abschlussprüfung ablegen zu können, schlug er mir  sinnigerweise erneut das duale Studium vor. Diesmal schaute ich es mir so genau an, dass es mich trotz anfänglicher Skepsis überzeugte.</p>
<h3>Druck– und Medientechnologie (dual)</h3>
<p>Der <a href="http://www.vdmnrw.de/">Verband Druck + Medien NRW</a> (VDMNRW) bietet seit einigen Jahren in Kooperation mit der <a href="http://www.uni-wuppertal.de">Bergischen Universität Wuppertal</a> den Bachelor-Studiengang »Druck– und Medientechnologie« auch als duales Studium an. Das heißt im Klartext, dass das sonst sechs Semester dauernde Studium auf acht Semester gestreckt wird, um so quasi neben der Arbeit noch studieren zu können. Voraussetzung dafür ist aber, dass man zum Zeit der Aufnahme des Studiums noch eine Ausbildung in einem bestimmten Beruf (Mediengestalter_in, Drucker_in, Buchbinder_in o.ä.) absolviert. Dadurch erspart man sich aber auch die Erfüllung weiterer Aufnahmekriterien (u.a. dreimonatiges druck-/medienspezifisches Praktikum).</p>
<p>Dieser Studiengang – das sei hier ganz deutlich hervorgehoben – ist kein gestalterischer! Druck– und Medientechnologie ist eine Ingenieurwissenschaft. Die ersten Semester sind voller Mathematik, Chemie, Elektrotechnik und Informatik, danach folgen laut Studienverlaufsplan Veranstaltungen zu Drucktechnik, Druckvorstufentechnik, Medienökonomie und Produktionssystemen. Dass es ein Seminar über Typografie gibt, kann man da fast schon als Ausrutscher betrachten. Wer aber etwas gestalten will, ist in diesem Studium wohl eher fehl am Platz.</p>
<h3>Ein neuer Anfang</h3>
<p>Wenn ich nun sage, dass der Studienanfang für mich nichts besonders Aufregendes war, dann liegt das aber zum Teil auch daran, dass ich bereits vor geraumen Urzeiten schon für ein Semester Politikwissenschaft in Duisburg studiert habe. Ich war also kein blutjunger Anfänger mehr.<br />
Als Voraussetzung für die Einschreibung traf ich mit meinem Betrieb eine Vereinbarung darüber, wer für die Kosten des Studiums (Sozialabgaben etc.) aufzukommen hat und nach der Abklärung aller Formalitäten (Überweisung der Beiträge, Einschreibung, Erhalt aller Unterlagen, Einladung zur Ersti-Woche) war ich mal wieder Student.</p>
<p>Was macht ein fleißiger Student, wenn er einer ist? Er stellt sich seinen Stundenplan zusammen. Das versuchte ich auch, kam aber nach einer endlosen Suche nicht sonderlich weit. Ich fand – fragt mich nicht, wie es mir gelang, ich finde den Weg nicht mehr – ein PDF mit meinem Studienverlaufsplan und ein PDF mit meinem Stundenplan, hatte also eine Empfehlung seitens der Uni, wie ich mein duales Studium aufbauen könnte, einzig der Stand der Dateien war noch auf dem des Vorjahres.</p>
<p>Das System selbst, in dem ich meinen Stundenplan zusammenstellen kann, nennt sich in Wuppertal WUSEL – Fragt nicht! – und ist eigentlich die gleiche Software, wie sie eigentlich an fast jeder anderen Uni eingesetzt wird, um Stundenpläne, Noteneintragungen, Adressänderungen und Bescheinigungen zu koordinieren, weswegen ich mich mühelos zurechtfand und so auch merkte, dass eine zu belegende Veranstaltung nicht dort auffindbar war, wo sie hingehört hätte. Nach einem Telefonat mit der Qualitätssicherung des Fachbereichs war aber auch diese Unsicherheit beseitigt, ich konnte meine Veranstaltungen belegen und fuhr schließlich an einem allzu frühen Montagmorgen im Oktober mit Bus und Bahn von Herne zur Uni nach Wuppertal.</p>
<p>Doch davon erzähle ich ein anderes Mal.</p>
<h3>Übersicht hilfreicher Dokumente</h3>
<ul>
<li>Informationen zum dualen Studium DMT beim <a href="http://www.vdmnrw.de/bildung/informationen/03Duales-Studium-.php">VDMNRW</a></li>
<li><a href="https://bscw.uni-wuppertal.de/pub/bscw.cgi/d2467877/Dualer Studiengang_Studienverlauf.pdf">Studienverlaufsplan DMT</a> (PDF, abgerufen am 29.01.2012)</li>
<li><a href="https://bscw.uni-wuppertal.de/pub/bscw.cgi/d2468249/1Semester DUAL.pdf">Stundenplan 1. Semester DMT</a> (PDF, abgerufen am 29.01.2012)</li>
</ul>
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		<title>Geteilte Freude</title>
		<link>http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/24/geteilte-freude/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 21:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dogma Pillenknick</dc:creator>
				<category><![CDATA[gelaber]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hätte es nicht tun sollen, weil die Musik zu toll war, aber ich schrob gerade trotzdem, wie ihr nun lesen könnt. Ich hatte es schon mal angerissen, aber es ist mal wieder akut. Vorhin hatte ich noch ca. ungefähr (&#8230;)</p><p><a href="http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/24/geteilte-freude/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Ich hätte es nicht tun sollen, weil die Musik zu toll war, aber ich schrob gerade trotzdem, wie ihr nun lesen könnt. Ich <a href="http://hendrykschaefer.de/blog/2011/11/17/schon-aber-scheise/">hatte es schon mal angerissen</a>, aber es ist mal wieder akut. Vorhin hatte ich noch ca. ungefähr 500 ungelesene Beiträge in meinem Feedreader (das ist das in nicht einmal einer Woche aufgelaufene Pensum), gezz sind es nur noch knapp 200 – und da es zu schade um sie wäre, wenn sie sonst niemand läse, hatte ich ja derzeit ein eigenes Blog für diese Texte angelegt, damit ihr nicht alle zu Google+ gehen müsst.<br />
Falls euch also akut interessiert, wofür ich einen Teil meiner Aufmerksamkeit von einem <a href="http://www.kingssingers.com/">King’s-Singers</a>–Konzert abzweige, könnt ihr es <a href="http://hendrykschaefer.de/shared/">hier</a> lesen.</p>
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		<title>… wenn einem nichts einfällt</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 18:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dogma Pillenknick</dc:creator>
				<category><![CDATA[gelaber]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ihr wahrscheinlich nicht wisst, kam Frau Mumpitz anlässlich des alljährlichen Weihnachtstreffens der Herner Autoren (die da sind ebenjene Frau Mumpitz, Frau Halbbluthobbit und ich) auf die gloriose Idee (wir werden sehen, ob sie tatsächlich so glorreich war), uns allein (&#8230;)</p><p><a href="http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/22/wenn-einem-nichts-einfallt/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Wie ihr wahrscheinlich nicht wisst, kam <a href="http://alohavera.daportfolio.com/">Frau Mumpitz</a> anlässlich des alljährlichen Weihnachtstreffens der Herner Autoren (die da sind ebenjene Frau Mumpitz, <a href="http://www.halbbluthobbit.de">Frau Halbbluthobbit</a> und ich) auf die gloriose Idee (wir werden sehen, ob sie tatsächlich so glorreich war), uns allein um des Schreibens Willen eine Aufgabe zu geben: ein <a href="http://www.mondgras.de/sari02/?page_id=955">Projekt 52</a>, allerdings auf primär schreiberischer Basis.</p>
<blockquote><p>»Solange wir schreiben, sind wir ja nicht tot.«</p></blockquote>
<p>Nun ergab es sich, dass ich im Rahmen dieser Veranstaltung einen selten geistreichen Satz von mir gab, welcher nun das Motto wurde, und so firmiert das dazugehörige Blog unter dem schönen Titel <a href="http://hendrykschaefer.de/swsswjnt/">»solangewirschreiben«</a>. Jetzt heißt es also – bloß um es zu tun – zu schreiben, jede Woche zu einem bestimmten Thema, welches nur uns dreien bekannt ist, und schon in dieser Woche wäre ich beinahe kapital gescheitert.</p>
<p><span id="more-1683"></span></p>
<h3>Dies ist eine Zwischenüberschrift</h3>
<p>Ich bin jemand, der, wenn er kreativ schreibt, das meiste auf Papier mit dem Stift vorschreibt, um es schon beim ersten Abtippen das erste Mal feiner zu schleifen, Einfälle, die zu kurz gekommen waren, auszubreiten und andere Gedankengänge abzukürzen oder zu verschieben. Es ergab sich aber in dieser Woche partout keine Situation, in der mein Kopf sich so sehr vom Alltag loslösen konnte (ich werfe da nur das Wort »Schimmel« in die Runde, das sollte für ausreichend Fantasien sorgen können), dass mir auch nur ansatzweise etwas eingefallen wäre, was über fünf Wörter hinausgelangt hätte. So saß ich also gerade hier vor Espresso, las des Halbbluthobbits Beitrag und es überkam mich siedend heiß, dass ich ja auch noch keinen niederbringbaren Gedanken hatte. Was aus dieser Torschlusspanik – und einem bisschen völlig kenntnisbefreiten Geklampfe auf der Gitarre – wurde, <a href="http://hendrykschaefer.de/swsswjnt/2012/01/22/kw-03-dunkelblaufastschwarz/">gibt es nebenan zu lesen</a>.</p>
<h3>Dies ist ein Postscriptum</h3>
<p>Damit ich es für mich selbst sortiert bekomme, muss ich mal ein wenig aufräumen und etwas klarstellen. <a href="http://hendrykschaefer.de/pillenknick/">dogma pillenknick</a> ist bzw. soll sein mein rein literarisches Blog, alle Gedanken rund um das Schreiben werden aber fortan hier, an dieser Stelle erscheinen. <a href="http://hendrykschaefer.de/swsswjnt/">solangewirschreiben</a> bleibt das Blog zum gleichnamigen Projekt – nur für den Fall, dass ich mir selbst mal nicht mehr sicher bin, was wohin gehört.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hallo Espresso!</title>
		<link>http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/21/hallo-espresso/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 16:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dogma Pillenknick</dc:creator>
				<category><![CDATA[gelaber]]></category>
		<category><![CDATA[Acer Aspire 7520]]></category>
		<category><![CDATA[Fujitsu Lifebook E751]]></category>
		<category><![CDATA[IBM ThinkPad]]></category>
		<category><![CDATA[Notebook]]></category>
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		<category><![CDATA[Toshiba Satellite L30]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer einen Rechner einrichten will, muss ihm einen Namen geben. Die meisten von uns vergessen diese Namen dann ganz schnell – immerhin gibt es ja auch keinen Grund ihn sich zu merken. Mir ging es nicht anders. Als ich mir (&#8230;)</p><p><a href="http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/21/hallo-espresso/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Wer einen Rechner einrichten will, muss ihm einen Namen geben. Die meisten von uns vergessen diese Namen dann ganz schnell – immerhin gibt es ja auch keinen Grund ihn sich zu merken. Mir ging es nicht anders. Als ich mir aber Anfang 2009 – damals, als Netbooks noch neu und toll und so waren – mein Samsung NC10 gönnte, war ich noch immer von »Naked Lunch« so beeindruckt, dass ich diesem kleinen, weißen Netbook einen Namen gab. Clark Nova.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/dogma_p/6736643847/"><img alt="" src="http://farm8.staticflickr.com/7030/6736643847_de9df05158.jpg" width="500" height="264" /></a><p class="wp-caption-text">Mein neues Notebook | Foto: dogma_85p – flickr.com – CC-BY 2.0</p></div>
<p>Bei einer der unzähligen Neuinstallation meines 2007 erstandenen 17-Zoll-Notebooks bekam das »Acerchen«, wie es damals hieß, und wie ich es heute immer noch nenne, dann den Namen »Martinelli«.</p>
<p>Warum ich das erkläre?<br />
<span id="more-1672"></span><br />
Weil ich es noch immer so mache, und mein geschätztes Acerchen nun auf’s Altenteil kommt, beziehungsweise in die treuen Hände des <a href="http://www.halbbluthobbit.de">Halbbluthobbits</a> (womit es nun offiziell kundgetan wurde).</p>
<h3>Ein kleiner Rückblick</h3>
<p>Wenn ich so zurückblicke, sind doch schon eine Notebooks durch meine Hände geronnen. 2003 fing ich mit einem IBM ThinkPad an, das damals schon gebraucht war … es hatte, wenn ich mich recht entsinne, einen Prozessor mit stolzen 400 MHz, 128 MB SDRAM (!) und 6 GB Festplatte und war – bis auf einen manchmal wie besoffen eiernden, aber sonst unglaublich tollen Trackball – unkaputtbar. Selbst eine gescheiterte Installation von SuSE von einer ComputerBILD-CD konnte dieses tolle Teil nicht umbringen. Bis es einmal zu oft und mit zu viel Schwung von der Schreibtischkante flog. Man nannte es »aufräumen«. </p>
<p>Nachfolger dieses treuen Gesellen musste ein auf die Schnelle organisierter Toshiba Satellite L20 sein (mehr gab mein Budget nicht her, und ich hatte nur eine Woche zum Entscheiden). »Toshi« (da war der erste Name geboren) überlebte so manche Abenteuer mit mir wie einen der ersten <a href="http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/DE_Workshop_unter_Palmen">Workshops unter Palmen</a> und meinen Zivildienst in der Eifel inklusiver kalter Nächte an einem regendurchtropfenden Bushaltestellenhaus. Dort fand Toshi 2007 dann auch sein vorläufiges Ende. Ich glaubte schon nicht mehr an eine Reanimation, aber dank kundiger Hände in der Bewatt wurde Toshi, nachdem ich ihn schon – mal wieder in einer Hauruck-Aktion, denn es eilte – durch das Acerchen ersetzt hatte, am Bildschirm operiert und erfreut sich seitdem – die Programme und das Internet werden auch nicht ressourcenschoneneder – zunehmend asthmatisch schnaufend beim Halbbluthobbit ohne WLAN.</p>
<p>Nun also wird das Acerchen in neue Hände gehen. Es war nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick. Das Acer Aspire 7520, wie es sich offiziell schimpft, war natürlich um Welten schneller; es konnte Hyperthreading, hatte immerhin 1,8 GHz Prozessorleistung, eine NVidia GeForce-Grafikkarte, 160 GB Festplatte und bei 17 Zoll Bildschirmdiagonale sogar ausreichend Platz für einen separaten Ziffernblock. Nur der Arbeitsspeicher war mit einem Gigabyte und Windows Vista mehr als nur knapp, aber wofür gab es Feinmechanikerschraubendreher und Elektroramschketten? Dieses Schmuckstück von Acerchen ließ mich die :&gt;krass gestalten, es wurde mit Windows 7 und mehr Arbeitsspeicher aufgerüstet, es durfte von Anfang an Ubuntu-Luft schnuppern und läuft noch heute mit der Kraft der zwei Herzen, es hat eigentlich alles mitgemacht, was ein Notebook als Arbeitstier mitmachen konnte, und verlor mit dem Alter nur ein wenig an Ausdauer, aber ich habe es ja auch nicht geschont. Und nun?<br />
Ich werde es noch einmal kräftig durchpusten, zurechtmachen, auffrischen, es vererben und ziemlich vermissen.</p>
<h3>Zurück in die Zukunft</h3>
<p>Seinen Nachfolger verdanke ich dem Notebook-Pool des Fachbereichs E der Universität Wuppertal, es ist ein Notebook. Es ist ein Fujitsu Lifebook E751. Es hat all das nicht, was das Acerchen hatte, hat dafür aber alles, was das Acerchen nicht hatte. Oder so. Der Karton hatte nicht einmal einen Henkel.<br />
<a href="http://twitter.com//status/"><strong></strong> tweeted:</a><blockquote></blockquote></p>
<p>Es hat kein 17-Zoll-Display, sondern nur 15,6 Zoll, die dafür aber matt sind. Es hat (wie sollte es anders sein?) einen stärkeren Prozessor und viel mehr Arbeitsspeicher. Es hat von vornherein Windows 7, meckert aber seit gestern (also seit ich es habe), dass die Version nicht aktiviert ist und umgehend aktiviert werden müsse. Die Anmeldung an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MSDN_Academic_Alliance">MSDN-AA</a> zur Aktivierung der Lizenz (was man nicht gut finden muss, Open Source und so) kann aber noch eine halbe Ewigkeit dauern. Es wiegt gefühlt zehn Kilo weniger und es ist um Welten schneller, aber die Tastatur hat keinen Druck– sondern einen Matschpunkt und obendrein keinen Ziffernblock, und es ist aufgeklappt so hässlich – und es hat kein optisches Laufwerk. Vor Monaten, als die Lieferung der Lifebooks an die Uni erfolgte, hieß es, man hätte einen Fehler gemacht, und die DVD-Laufwerke würden binnen zwei Wochen geliefert. Nun sind selbst zwei Monate um und man weiß noch immer von nichts. Wie soll ich denn so arbeiten?</p>
<p>Nu, genug gejammert. Ich werde mich an das Elend gewöhnen. Begrüßt also mit mir mein neues Arbeitstier, mein Lifebook mit dem Namen »Espresso«. Irgendwann werde ich auch ihn vermissen; zumindest fürchte ich das. Nur eines wird mir nie fehlen: die dummdreist nicht ganz oben rechts platzierte »Entf«-Taste. Da ist nämlich Pause.</p>
<h4>Korrektur</h4>
<p>Madame Halbbluthobbit wies mich in den Kommentaren zurecht darauf hin, dass Toshi kein Toshiba L30 sondern ein L20 ist. Ich habe das im Text korrigiert. Thomas erinnerte daran, dass das ThinkPad sogar nue 400 MHz hatte. Auch das ist geändert. Es wäre jedenfalls noch immer von InDesign und Co. überfordert.</p>
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		<title>Meine Autos und ich</title>
		<link>http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/11/meine-autos-und-ich/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 05:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dogma Pillenknick</dc:creator>
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		<category><![CDATA[design]]></category>
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		<description><![CDATA[An einem Punkt bin ich dann doch »typisch Mann«. Ich mag Autos, kann mich für sie begeistern und habe doch – völlig untypisch – keinen Führerschein und derzeit auch kein gesteigertes Interesse daran. Was mich fasziniert, sind die Technik und (&#8230;)</p><p><a href="http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/11/meine-autos-und-ich/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/fordmotorcompany/6674004461/"><img alt="" src="http://farm8.staticflickr.com/7144/6674004461_c418985190.jpg" width="500" height="284" /></a><p class="wp-caption-text">2013 Ford Fusion Hybrid | Foto: Ford Motor Company – flickr.com – CC-BY-SA 3.0</p></div></p>
<p>An einem Punkt bin ich dann doch »typisch Mann«. Ich mag Autos, kann mich für sie begeistern und habe doch – völlig untypisch – keinen Führerschein und derzeit auch kein gesteigertes Interesse daran. Was mich fasziniert, sind die Technik und vor allem das Design. Wie so manch anderer Junge habe auch ich Autos gezeichnet und von einigen dieser Zeichnungen kann ich mich noch immer noch trennen. Ja, ich habe Autozeitschriften gekauft und mir tut es leid um die Bäume, die dafür fallen mussten. Schön waren diese Zeitschriften ohnehin nicht, aber sie stillten meinen Durst.</p>
<p>Wie ich vom Design jetzt zu Ford komme? Gar nicht. Aber versuchen will ich es trotzdem.<br />
<span id="more-1659"></span><br />
Mein Opa fuhr einen Opel Ascona. Der erste Wagen meiner Eltern, an den ich mich erinnern kann, war ein Opel Kadett Caravan, und auf ihn folgte – typisch Familie mit Hund und Kindern – ein weiterer Kombi, der aber nicht so aussah, nämlich ein Nissan Sunny Diesel mit defekter Zylinderkopfdichtung und Kunstledersitzen und dann erst folgt ein Ford Sierra Turnier. Das alles klingt jetzt so, als wäre ich wer weiß wie alt, aber es waren alles Gebrauchtwagen. Keine Panik! Dieses klapprige Raucherauto war aber beileibe nicht der erste Ford in meinem Leben, denn der stand bei meinem anderen Großvater in der Scheune: ein roter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ford_Fiesta#Fiesta_.E2.80.9982_.281981.E2.80.931983.29">Fiesta MkII</a>. So weit, so uninteressant, denn wirklich begeistert wurde ich von Ford erst mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ford_Focus">Focus</a>, und seitdem verfolge ich die ford’schen – aber auch alle anderen – Neuerscheinungen mit gesteigertem Interesse. Ich bin halt Ästhet – auch wenn anderen anders gefällt, was mit beliebt.</p>
<p>Wie es so passiert, wenn man sich Dinge lange genug anschaut, dann bekommt man dazu meist auch eine Meinung – und schon seit einiger Zeit nehme ich mir immer mal wieder vor, endlich auch mal öffentlich meinen Senf dazu abzugeben, was unser Straßenbild so bereichert oder eben auch verschandelt. Über den Sinn und Zweck von Autos kann man sowieso ganz andere Debatten führen – und gutes Design ist, egal ob es um Buntstifte, Bücher oder Autos geht, eine Bereicherung. (Basta.)</p>
<p>Wundert euch also einfach nicht, wenn ihr demnächst hier auch ein paar automobile Designbetrachtungen zu lesen bekommt, und das auf keinen Fall nur von Ford, denn es gibt so viele schöne (und leider auch hässliche) Autos, die nicht nur von Designpäpsten gewürdigt werden sollten.</p>
<p>Warum sind alle Autopäpste eigentlich Männer?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ziemlich beste Filme</title>
		<link>http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/10/ziemlich-beste-filme/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 19:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dogma Pillenknick</dc:creator>
				<category><![CDATA[rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[François Cluzet]]></category>
		<category><![CDATA[Omar Sy]]></category>
		<category><![CDATA[Ziemlich beste Freunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin zu oft im Kino. Obwohl man zu oft wohl gar nicht im Kino sein kann. Habe ich »vincent will meer« zwar nur am Notebook gesehen, war ich dennoch in diesem Jahr schon zwei Mal im Kino und damit (&#8230;)</p><p><a href="http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/10/ziemlich-beste-filme/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Ich bin zu oft im Kino. Obwohl man zu oft wohl gar nicht im Kino sein kann. Habe ich <a href="http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/07/vincent-hatte-meer-gewollt/">»vincent will meer«</a> zwar nur am Notebook gesehen, war ich dennoch in diesem Jahr schon zwei Mal im Kino und damit gefühlte zwei Mal mehr als letztes Jahr (obwohl ich da auch mindestens einmal im Kino war). Eigentlich will ich gar nicht so viel zu diesem absolut großartigen Film sagen, kann es dann aber doch nicht so ganz lassen. Immerhin singt da ein Baum!</p>
<h3>Die Handlung</h3>
<p>Philippe (François Cluzet, ein französischer Dustin-Hoffman-Verschnitt), schwerreich, adlig, querschnittsgelähmt, sucht mal wieder einen neuen Pfleger. Unzählige Männer bewerben sich und mittendrin ist Driss (Omar Sy). Driss, nach einem Rauswurf durch seine Mutter obdachlos, kommt aus dem Knast und will nur eine Unterschrift, damit er Arbeitslosenunterstützung bekommt, doch statt dieser Bestätigung, dass Driss sich redlich bemüht, aber man keinen Bedarf für ihn habe, bekommt er von Philippe ein Arbeitsangebot und aus Gründen (die Badewanne in seinen Angestelltenräumen und Philippes rothaarige, junge Sekretärin) nimmt er es an. Was folgt, ist der Beginn einer wunderbaren Männerfreundschaft vor einem nicht einfachen Hintergrund, die humorvoller nicht erzählt werden könnte. Driss gelingt es, die Lebensfreude in dem Witwer wieder zum Blühen zu bringen, wickelt das ganze Personal um seinen Finger, erweitert seinen von den Banlieues geprägten Horizont und bekommt dann doch nicht alles, was er will.</p>
<p><span id="more-1654"></span></p>
<h3>Das Holz</h3>
<p>Hach. Hach. Und nochmals: Hach. Ich kann es gar nicht in Worte fassen., das heißt: Ich könnte schon, fast jedenfalls. An diesen tollen Film kämen sie nicht heran. Es stimmt einfach alles. Lasst euch vom Trailer nicht verschrecken, der Film geht viel tiefer, bis ins Herz, bis in die Untiefen, aus denen ein Lachen kommen kann!</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/10/ziemlich-beste-filme/"><img src="http://img.youtube.com/vi/7k5Mh56oK4o/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>Ach, ich kann gar nicht weiterschwärmen. Nur so viel: Das Filmjahr 2012 muss sich schon sehr anstrengen, will es diesen humorvollen, warmherzigen Film noch in Tolligkeit überbieten.</p>
<p>Nur eines noch: Ich muss der <a href="http://www.twitter.com/manomama">manomama</a> danken, weil sie mich mit ihrem beiläufigen Tweet nachdrücklichst auf diesen Film gestoßen hat.<br />
<a href="http://twitter.com//status/"><strong></strong> tweeted:</a><blockquote></blockquote><br />
Danke.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vincent hätte meer gewollt</title>
		<link>http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/07/vincent-hatte-meer-gewollt/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 18:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dogma Pillenknick</dc:creator>
				<category><![CDATA[rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[Florian David Fitz]]></category>
		<category><![CDATA[Heino Ferch]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Allmeyer]]></category>
		<category><![CDATA[Karoline Herfurth]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina Müller-Elmau]]></category>
		<category><![CDATA[vincent will mehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kann zwar keine Filmkritiken, und ich will auch keine Punkte vergeben, aber ich muss da gerade trotzdem mal ein wenig holzen, nachdem ich gestern »vincent will meer« gesehen habe. Die Handlung Vincent (Florian David Fitz) hat Tourette und seine (&#8230;)</p><p><a href="http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/07/vincent-hatte-meer-gewollt/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Ich kann zwar keine Filmkritiken, und ich will auch keine Punkte vergeben, aber ich muss da gerade trotzdem mal ein wenig holzen, nachdem ich gestern <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vincent_will_Meer">»vincent will meer«</a> gesehen habe.</p>
<h3>Die Handlung</h3>
<p>Vincent (Florian David Fitz) hat Tourette und seine alkoholkranke Mutter ist tot. Sein Vater (Heino Ferch) kommt nicht mit ihm und seinen Tourette-Tics klar und schiebt ihn in eine Klinik ab. Da es ihm nicht, ihm seine Mitbewohnerin Marie (Karoline Herfurth) aber sehr gefällt, reißt er mit ihr im Wagen seiner Therapeutin (Katharina Müller-Elmau) aus und nimmt gezwungenermaßen, da er sonst alles auffliegen lassen würde, seinen zwangsneurotischen Bach liebenden Zimmernachbarn Alex (Johannes Allmeyer) mit. Da es der einzige Weg zu sein scheint, bricht die Therapeutin mit dem Vater in seinem Wagen auf und jagt ihnen hinterher, muss sich aber aufgrund ihrer Gegensätze zu sehr mit ihm streiten, weswegen sie unfähig sind, die drei Ausreißer einzufangen und letztlich im als gestohlenen Wagen der Therapeutin von der Polizei aufgegabelt werden, um spätestens auf einem italienischen Polizeirevier ihre Fehler zu erkennen und sich zu bessern. Dass Vincent, Marie und Alex auf ihrem Weg nach Triest (wo Vincent ein Bild seiner Mutter ans Meer bringen will, weil das ihr letzter Wille war, oder so) einen Tankstellenüberfall begehen, ruckzuck auf einen Berg und wieder herab steigen, Vincent und Marie sich näher kommen als Alex sehen will, Alex Vincent vor Maries Anorexie und Lebensunfähigkeit warnt, sie an ihre psychischen Grenzen kommen, sei nur der Form halber erwähnt, schließlich ist es ein Roadmovie. Am Ende treffen sich schließlich alle am Meer. Vincent und sein Vater versöhnen sich, Alex ist eigentlich auch ganz cool, Marie hat anorexiebedingtes Herzversagen und muss in die Klinik und die Therapeutin kann sich endlich ihre therapeutisches Versagen bei Marie eingestehen.</p>
<p><span id="more-1638"></span></p>
<h3>Das Holz</h3>
<p>Halten wir fest: Es war allerhöchste Zeit, endlich mal einen Film zu machen, in dem der Protagonist ein Touretter ist. Was es nicht gebraucht hätte, waren die allzu stereotypen Nebenrollen, denen kaum Tiefgang zugestanden wird, und eine Handlung, die kein Gefühl für Timing und Realismus hatte. Da war halt plötzlich ein hoher Berg, den man mal eben an einem Tag zu Fuß erklimmen und wieder verlassen konnte und alles fühlte sich nach Filmende an, doch dann musste es ja unbedingt noch weiter ans Meer gehen, damit die anorektische Marie endlich zusammenklappen konnte, wenn sie das schon bei dem Gewaltmarsch zum Gipfel und zurück nicht durfte.<br />
Sieht man davon ab, sind weder der Soundtrack noch die Kamera oder der Schnitt eine weitere Erwähnung wert. Klar waren die Bilder ein wenig klarer als man sie im Fernsehen erwartet, aber das war es auch schon und an den Soundtrack kann ich mich nicht mehr erinnern (obwohl: Hatte der Bach-Fan Alex nicht eine Beethoven-Ouvertüre dirigiert?).</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/07/vincent-hatte-meer-gewollt/"><img src="http://img.youtube.com/vi/rROzWvydWuc/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>Dem Trailer war es leider erfolgreich gelungen, Erwartungen zu wecken, die er nicht erfüllen konnte.<br />
Rechnete ich mit einer schönen, guten Komödie mit Tiefgang, bekam ich einen Film, der eher vor sich hin dümpelte und ein paar Slapstickeinlagen zu bieten hatte. Mehr konnten wohl auch die durchweg guten schauspielerischen Leistungen nicht aus dem Stoff herausholen.<br />
Am ehesten (und kürzesten) trifft es wohl mein Tweet, denn auch nach einer Nacht Rückblick kann ich es nicht wohlwollender sagen.<br />
<a href="http://twitter.com//status/"><strong></strong> tweeted:</a><blockquote></blockquote></p>
]]></content:encoded>
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		<title>VRRspätete Ankunft, dennoch pünktliche Abfahrt?</title>
		<link>http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/06/vrrspatete-ankunft/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 22:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dogma Pillenknick</dc:creator>
				<category><![CDATA[stilschau]]></category>
		<category><![CDATA[Relaunch]]></category>
		<category><![CDATA[VGN]]></category>
		<category><![CDATA[VRR]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) ist einer der größten Verkehrsverbünde Deutschlands. Er reicht von der deutsch-niederländischen Grenze im Westen bis nach Dortmund im Osten, von Sythen im Norden bis nach Rommerskirchen im Süden. Mit dem Jahreswechsel wurde nun die Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (&#8230;)</p><p><a href="http://hendrykschaefer.de/blog/2012/01/06/vrrspatete-ankunft/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) ist einer der größten Verkehrsverbünde Deutschlands. Er reicht von der deutsch-niederländischen Grenze im Westen bis nach Dortmund im Osten, von Sythen im Norden bis nach Rommerskirchen im Süden. Mit dem Jahreswechsel wurde nun die Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) in den VRR »eingemeindet« werden. Nun leben laut Selbstdarstellung rund 8,1 Millionen Menschen im Einzugsgebiet des VRR, die rund 1.200 Millionen Fahrgäste darstellen.<br />
Zufällig gut passend, faktisch aber zufällig zu dieser Einverleibung – die Verkehrsverbünde waren von der vorigen, schwarz-gelben Landesregierung <a href="http://www.mbv.nrw.de/verkehr/Bus_Bahn/oepnv_gesetz/index.php">um eine Vereinigung</a> <a href="http://www.ruhrbarone.de/nahverkehr-die-geplante-katastrophe/">gebeten worden</a> – wurde der VRR als überlebender Verbund kräftig aufgehübscht. Er <a href="http://www.designtagebuch.de/neues-logo-fuer-verkehrsverbund-rhein-ruhr/">bekam 2010 zunächst ein neues Logo</a>, welches sich noch immer in der Umsetzung auf alle Materialien befindet, und nun im Dezember 2011 noch eine generalüberholte Webseite.<br />
<img src="http://hendrykschaefer.de/wp-content/uploads/2011/12/VRR_alt_neu.png" alt="" width="500" height="350" class="aligncenter size-full wp-image-1604" /><br />
Dass sich über den Relaunch nirgends etwas zu lesen findet, niemand darüber schreibt – nicht einmal der VRR – und auch die Suche nach Informationen sehr mühsam war, sollte an dieser Stelle Bände sprechen. Fakt ist, dass eine VRR-interne Projektgruppe am Redesign gearbeitet hat, welches von der <a href="http://www.pixelpark.com/de/pixelpark/konzern/tochterfirmen-und-beteiligungen/pixelpark_agentur/index.html">Pixelpark Agentur</a> technisch umgesetzt wurde, wie es schon beim vorigen Webauftritt der Fall war. Einer kurze Anfrage per Mail beim Pressestab des VRR um kurz vor Mitternacht folgt aber eine gute und ausführliche Antwort noch am Vormittag des nächsten Tages. Da macht wohl jemand nicht viel Aufhebens um so viel Arbeit!<br />
<span id="more-1589"></span></p>
<h3>Erster Eindruck</h3>
<p>Ohne jetzt allzu sehr in die Tiefe des Webdesigns einzusteigen, lässt sich sagen, dass die neue Seite ein großer Gewinn zu sein scheint. Von ehemals 890 Pixeln Gesamtbreite wuchs die Seite auf nunmehr knapp 1050 Pixeln – zu breit für fast jedes Netbook. Mit dem auf der Startseite riesigen Titelbild sehe ich als Netbooknutzer aber eh nichts von der Seite außer dem Hinweis, dass es demnächst aktuelle Meldungen geben soll, und dem Link zur Fahrplanauskunft. Die mittlere der drei Spalten ist durch das Wachstum statt knapp 370 nun rund 480 Pixel breit ist – wenn es sie gibt.<br />
Während der alte Webauftritt des VRR noch ein durchgehendes dreispaltiges Design besaß, kann sich der neue nicht entscheiden, ob er jetzt zweispaltig, dreispaltig oder sogar vierspaltig sein will. Er weiß nicht einmal, ob alles zwischen Header und Footer nun gleich breit sein soll oder schmaler; die Fahrplanauskunft ist hat nämlich einen nur 820 Pixel breiten Content-Bereich. Aber zur Fahrplanauskunft später mehr. Einzig mehrheitlich einheitlich durch den massiven Einsatz ist die Verwendung der grünen Farbe – und der Spitze, die aus fast allen Flächen herausragt und so zum Beispiel die Fläche, auf der das Logo steht, über das Titelbild lappen lässt. </p>
<h3>»Der Kunde steht im Mittelpunkt« …</h3>
<p><a href="http://hendrykschaefer.de/wp-content/uploads/2011/12/VRR_neu_Chaos_800.png"><img src="http://hendrykschaefer.de/wp-content/uploads/2011/12/VRR_neu_Chaos_800.png" alt="" width="250" height="259" class="alignright size-medium wp-image-1607" /></a>Was die ganze Seite ungemein unübersichtlich macht, ist ihre sprungvolle Spaltenverteilung. Was wirkt, als gäbe es sehr viele unterschiedliche Spaltenmengen auf verschiedenen Seiten, ist hauptsächlich dem Umstand geschuldet, dass oft die rechte der drei Spalten leer bleibt. In der linken, ca. 200 Pixel breiten Spalte findet sich – sofern sie vorhanden ist – die Navigation als Auflistung der Navigationspunkte und darunter ein Kasten mit der Info-Hotline. Zwischen dieser Spalte und den verbleibenden Spalten warten erstaunliche 48 Pixel Weißraum – Pixel, die dem Auftritt in den Spalten daneben schmerzlich fehlen. Ohnehin scheint den verbleibenden beiden Spalten ein sehr enges Raster zugrunde zu liegen, was für eine sehr fragmentierte Optik sorgt. Übersichtlichkeit geht anders, zumindest auf kleinen Bildschirmen. Auf großen Bildschirmen wirkt das alles nicht ganz so dramatisch, auch wenn dort negativ auffällt, dass die Seite mit ihrer schmalen oberen Leiste mitten im Nichts aufhört. </p>
<h3>Kein Plan?</h3>
<p>Übersichtlichkeit ist ohnehin nicht die große Stärke der VRR-Seite. Sie versucht eine Komplexitätsreduktion durch das Eindampfen der wichtigen Themen auf wenige Menüpunkte und verschiebt den Rest an den (rechten und unteren) Rand. Ein komplettes, allumfassendes Menü fehlt. Die schmale grüne Leiste umfasst zwar gemäß dem Leitmotiv »Der Kunde steht im Mittelpunkt« wesentliche Menüpunkte – allein eine Link zum Herzstück der Seite, zur Fahrplanauskunft, fehlt dort. Dorthin kommt man nur über die grüne Schaltfläche, die stets rechts unter dem wechselnden Headerbild steht. Wer sich nicht über Tickets informieren will, wer nicht wissen will, auf welche Weisen er zur einer Fahrplanauskunft kommen kann oder was er in der VRR-Region unternehmen kann, ist auf den Footer verwiesen, wo sich weitere Menüpunkte finden. Es ist ohnehin ein Verlust, dass zumindest eine rudimentäre Fahrplanauskunft auf der Startseite nicht mehr verfügbar ist<br />
Positiv festzustellen ist aber, dass jede Seite konsequent per Breadcrumb-Navigation verortbar ist (man will sagen: immerhin). Doch wenn man genau hinschaut, stellt man fest, dass viele Informationen, die man gemeinhin eher sucht – also nicht unbedingt Hintergründe über die Verbandsstruktur – nun viel schneller findet. Dass ausgerechnet die Fahrplanauskunft nun weiter entfernt ist, muss man aber nicht verstehen.</p>
<h3>Die Verfahrplanauskunft</h3>
<p><a href="http://hendrykschaefer.de/wp-content/uploads/2011/12/VRR_neu_EFA_800.png"><img src="http://hendrykschaefer.de/wp-content/uploads/2011/12/VRR_neu_EFA_800.png" alt="So sieht EFA aus, wenn man nur 1024 Pixel in der Breite hat. Die Tarifauskunft funktioniert nicht." width="250" height="376" class="alignright size-medium wp-image-1609" /></a><br />
Kern der alten VRR-Seite war die Fahrplanauskunft. Von der Startseite konnte man mit nur einem Klick zu einer brauchbaren Verbindung kommen, jetzt braucht es mindestens zwei und einen zusätzlichen Seitenaufruf.<br />
Vergleicht man nun die ausführliche, detailliert einstellbare Fahrplanauskunft, so wird schnell klar, dass die alte Seite auf den ersten Blick überladener wirkte, auf den zweiten aber nur alle vermeintlich kaum genutzten ausblendete, während die neue Seite nach einem weiteren Klick einfach alle möglichen Einstellungen auflistet. Sobald ich erst einmal Start und Ziel angegeben habe, sehe ich neben einer Auflistung der möglichen Verbindungen zusätzlich noch eine Karte mit der ausgewählten Route, eine Übersicht der zum Drucken ausgewählten Verbindungen (das sind standardmäßig zunächst mal alle) und die Downloadmöglichkeit der Aushangfahrpläne von Start– und Zielort. Das mag ja alles für sich ganz nett sein – mir persönlich sagt aber die Lösung der Bahn mehr zu, die das ganze zunächst mal nicht zweispaltig umsetzt, um allen Platz auszunutzen, und dann auch alle weiteren Optionen erst bei Bedarf per Klick öffnet.</p>
<p><a href="http://hendrykschaefer.de/wp-content/uploads/2011/12/VRR_neu_EFA-Chaos_800.png"><img src="http://hendrykschaefer.de/wp-content/uploads/2011/12/VRR_neu_EFA-Chaos_800.png" alt="So sieht EFA aus, wenn man 1440 Pixel in der Breite hat. Die Tarifauskunft funktioniert nicht." width="250" height="281" class="alignleft size-medium wp-image-1619" /></a><br />
Will man nun aber EFA (die Elektronische Fahrplanauskunft) herausfordern, indem man Adressen statt Haltestellen als Start– und Zielpunkte und noch ein paar Kinkerlitzchen wie Umstiege und Umwege angibt, lädt die neue Seite mit jeder Adress– bzw. Haltestelleneingabe neu, berechnet bereits die möglichen Verbindungen und schließt die erweiterten Einstellungen – außer man verändert etwas an der Aufenthaltszeit. Eine Garantie dafür, dass die Fahrplanauskunft auch Auskünfte ausspuckt, die sie kennen sollte (wie zum Beispiel in der oben angezeigten Verbindung), gibt es allerdings nicht. Diese Klickorgie, die bisweilen auch Darstellungsfehler produziert, rettet dann auch nicht, dass man nun (rudimentäre) Pendlerfahrpläne erstellen kann oder sich anmelden kann, um seine angefragte Verbindungen zu speichern, denn mehr kann man mit seinen Zugangsdaten wirklich nicht machen – nicht einmal sie ändern oder löschen. Dass dann die Umlaute nicht funktionieren und ich zu »Hendryk SchÃ¤fer« werde, ist eigentlich nur ein Symptom der neue Seite.</p>
<h3>… und findet sich nicht wieder</h3>
<p>Auch wenn es nicht meine Absicht war, finde ich mehr störende Aspekte an der neuen Seite als mir lieb sein kann. Ich hätte sicherlich noch länger suchen können. Ich hätte mich begeisterter über die Pendler-Funktion zeigen können. Ich hätte auch die Idee hinter den einzelnen Designelementen toller finden können. Allein das ändert nichts daran, dass mich die neue Fahrplanauskunft mit ihrer Funktionsvielfalt erschlägt und ich einen Großteil des Angebots wahrscheinlich kaum wahrnehmen werde, weil ich nicht zuerst auf der VRR-Seite nach Ausflugszielen suchen werde. Und Busverbindungen suche ich weiterhin bei der Bahn.</p>
<p>PS: Warum hatte ich eigentlich die leise Hoffnung, der VRR würde bei einem Relaunch auf Webfonts setzen?<br />
PPS: Eine für mobile Geräte optimierte Seite wurde angekündigt, ist aber noch nicht online bzw. scheint, wenn es sie gibt, nicht zu funktionieren. Der aktuelle <a href="http://pda.vrr.de">Mobil-Auftritt</a> für alle, die nicht <a href="http://www.vrr.de/de/fahrten/unterwegs/index.html">die VRR-App</a> nutzen wollen oder können, ist jedenfalls antiquiert! </p>
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		<title>Schön, aber scheiße</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 13:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dogma Pillenknick</dc:creator>
				<category><![CDATA[gelaber]]></category>
		<category><![CDATA[+1]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Reader]]></category>
		<category><![CDATA[RSS-Feed]]></category>
		<category><![CDATA[shared]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ja nun ein paar Tage her, dass Google Reader ein neues Design bekam und damit auch einige neue Funktionen. Konkret: Google Reader kann jetzt Beiträge zu Google+ senden und mit »+1″ gutfinden. Was dafür leider abgeschafft wurde, war (&#8230;)</p><p><a href="http://hendrykschaefer.de/blog/2011/11/17/schon-aber-scheise/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" />Es ist ja nun ein paar Tage her, dass <a href="https://reader.google.com/">Google Reader</a> ein neues Design bekam und damit auch einige neue Funktionen. Konkret: Google Reader kann jetzt Beiträge zu <a href="http://plus.google.com">Google+</a> senden und mit »+1″ gutfinden. Was dafür leider abgeschafft wurde, war die Funktion, Beiträge zu teilen und die geteilten Beiträge anderer lesen zu können — quasi Twitter für Google Reader. Abgesehen von der Möglichkeit, RSS-Feeds von unzähligen (und damit meine ich bei mir nur noch 145) Seiten zu abonnieren, war dies mein liebstes Feature, weil es einfach den Blick über den Tellerrand ermöglicht hatte und mir so Beiträge zum Lesen anbot, auf die ich sonst nie gestoßen wäre. <span id="more-1583"></span></p>
<p>Das geht jetzt nicht mehr und ich bin nicht der einzige, der dafür noch nach einer Lösung sucht. Fakt ist: Google hat den Reader näher an sein Social Network Google+ gerückt. Der geschätzte <a href="http://blog.fefe.de">Felix Schwenzel</a> hat es für sich so gelöst, dass er nun alles nach Google+ teilt und dort – Hashtags sei Dank – mit #schwenzelshare markiert. Das hat den Vorteil, dass man sich alles mit diesem Hashtag anzeigen lassen kann. Das hat aber leider den Nachteil, dass man sich diese Beiträge nicht mehr ohne Umwege abonnieren kann.</p>
<p>Ich habe mich daher für folgenden Weg entschieden: Ich werde alle Beiträge nun hierher teilen, also sozusagen. Da ich niemandem die volle Dröhnung zumuten möchte, jeden Tag fünf bis sechs Empfehlungen im RSS-Feed zu haben, habe ich ein weiteres Blog nur dafür angelegt: <a href="http://www.hendrykschaefer.de/shared">hendrykschaefer.de/shared</a>. Dort findet ihr künftig alles, was ich lesenswert finde, und könnt es auch abonnieren.</p>
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</rss>

