Alle Artikel mit dem Schlagwort: zeit

Zurück zur Natur – mein Weg zum Brot

Es gibt Momen­te im Leben, da fra­ge ich mich, was das alles soll; Momen­te, in denen ich ein­fach nicht mehr wei­ter weiß. Regel­mä­ßig – um jetzt nicht in eine Sinn­kri­se abzu­rut­schen – pas­siert mir das beim Bäcker: Ich habe gefühl­te einun­delf­zig ver­schie­de­ne Brot­sor­ten zur Aus­wahl und weiß nicht ein­mal, was sie dar­stel­len sol­len. Das ist im Eis­ca­fé ein­fa­cher. Da ich aber sel­ten ange­sichts der hin­ter mir schon anste­hen­den Schlan­ge und man­gels mei­ner Fach­kennt­nis mit dem oder der Bäckereifachverkäufer_in fach­sim­peln möch­te, wel­ches Brot sich war­um wie anfühlt und wie schmeckt, und was da alles drin ist, ste­he ich armer Tor also stets so klug als wie zuvor vor der Aus­la­ge und weiß nicht, was ich neh­men soll. Doch ich habe jetzt einen Aus­weg aus mei­nem Dilem­ma gefun­den.

should be bloggin'

tcha … wenn ich mich so die sta­tis­ti­ken anschau, sollt ich einxlich ordent­lich hier wat blog­gen mit ver­wei­sen und so - aba ich las­set bleihm. denn: ich wer­de pott.casten - und bin grad am mir ne ers­te fol­ge am zusam­men­re­den. in die­sem sin­ne kei­ne wei­te­ren wor­te, ich bin beschäf­tigt ;-) is allet nur zu eurem wohl ;-)

#projekt52 - 02. zeit

zeit. hätt' ich gern. hat­te sie - knapp 168 stun­den, also 10080 minu­ten oder eben 604800 sekun­den. eine woche, um ein bild zum the­ma "zeit" bei saris pro­jekt 52 zu fin­den. im kopf hat­te ich es, als ich das the­ma las. mög­lich­kei­ten, dazu was abzu­lich­ten, nur sie­ben. und an jedem die­ser momen­te war es mir nicht mög­lich, ein bild zu schie­ßen. ent­we­der hat­te ich kei­ne kame­ra dabei - oder es war kei­ne uhr da. … ich woll­te ein foto von der mut­ter aller uhr­zei­ten machen - 21.23 uhr. … war­um aus­ge­rech­net die uhr­zeit? weil es eine sehr lan­ge pha­se gab (die noch anhält), zu der es, wenn ich abends auf eine digi­tal­an­zei­ge schau­te, stets 21.23 uhr war, genau­er "21:23". nu. scha­de drum. … statt­des­sen hab ich mich für eine ande­re mani­fes­ta­ti­on von "zeit" unter dem aspekt des war­tens ent­schie­den - die bahn. witz­los, aba nu - ich fah­re ger­ne bahn und inso­fern kenn ich mich mit zeit aus. … wobei: wat sind schon fünf minu­ten ver­spä­tung? ver­spä­tung? … iwo … fünf minu­ten, dat is noch …

the raven and the swan

im wachs­blu­ten­den glim­men der nie­der­kunft setzt sich der näch­ti­ge rabe auf mei­nen arm. sei­ne geschärf­ten klau­en ent­rei­ßen mich der zeit, win­ter­son­nen­wen­de ist jetzt und über­all, ich opf're mein zimt­e­nes blut, die kral­len umspü­lend rau­ben sie dem hirsch­ge­krön­ten feu­er­vo­gel den halt, er erbleicht und flat­tert empor, zer­fällt zu asche und ersteh­taus ihr, schwimmt strah­lend weiß und majes­tä­tisch hin­fort. ich opf're mein zimt­e­nes blut, ban­ne die kin­der der zeit bis ins nächs­te jahr und sin­ke in des nacht­mahrs kal­ten schlum­mer. so mer­ke ich nicht, wie frau sehn­sucht mir durch's haar streicht und zu ihrer toch­ter betet. von fern schellt der win­ter sein unrhyth­mi­sches lied, nimmt die wachs­über­ström­ten zwei­ge und ent­flieht in die nacht. in gedan­ken an frau*seltsam, vel­jans und josh wood­wards gleich­na­mi­ges lied.