Alle Artikel mit dem Schlagwort: winter

the raven and the swan

im wachs­blu­ten­den glim­men der nie­der­kunft setzt sich der näch­ti­ge rabe auf mei­nen arm. sei­ne geschärf­ten klau­en ent­rei­ßen mich der zeit, win­ter­son­nen­wen­de ist jetzt und über­all, ich opf're mein zimt­e­nes blut, die kral­len umspü­lend rau­ben sie dem hirsch­ge­krön­ten feu­er­vo­gel den halt, er erbleicht und flat­tert empor, zer­fällt zu asche und ersteh­taus ihr, schwimmt strah­lend weiß und majes­tä­tisch hin­fort. ich opf're mein zimt­e­nes blut, ban­ne die kin­der der zeit bis ins nächs­te jahr und sin­ke in des nacht­mahrs kal­ten schlum­mer. so mer­ke ich nicht, wie frau sehn­sucht mir durch's haar streicht und zu ihrer toch­ter betet. von fern schellt der win­ter sein unrhyth­mi­sches lied, nimmt die wachs­über­ström­ten zwei­ge und ent­flieht in die nacht. in gedan­ken an frau*seltsam, vel­jans und josh wood­wards gleich­na­mi­ges lied.

passacaglia spontanea

unter dem kris­tall­flo­cken­schwe­ren grau­en bal­da­chin gehe ich an des demen­ten väter­chens fros­ti­ger hand in der wei­ßen wüs­te spa­zie­ren, die uns bald so auf­ge­nom­men wie ver­ges­sen hat. wir wan­deln auf nie gegan­ge­nen pfa­den ent­lang des näch­te­nen wal­des und die glo­cken des win­ters schel­len ihr unrhyth­mi­sches lied. musik: rolf lis­le­vand - pas­sa­ca­glia spon­ta­nea. (ich wünscht, ich könnt's euch geben, aber es ist unauf­find­bar)