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Cover des Weißbuch Lunge 2014

Atemlos oder Wie ich ein Buch in nur acht Wochen produzierte

Wenn mich jemand fragt, was ich im Februar und März 2014 alles gemacht habe, dann reichen drei Wörter völlig aus: arbeiten, essen, schlafen. Das ist beileibe nicht gesund und es ist auch nichts, woran man sich gewöhnen sollte, auch wenn ich das nur zu gut konnte – aber es ist doch eine recht treffende Beschreibung für meinen Alltag von Ende Januar bis Ende März. Der Grund dafür hat ebenfalls drei Wörter, auch wenn eines davon ein Zahlwort ist: Weißbuch Lunge 2014. (Ist es nicht seltsam, dass ein Großteil der einschneidendsten Erlebnisse sich mit Drei-Wort-Sätzen erklären lassen?) Der Grund dafür, warum ich vor zwei Jahren um diese Zeit herum eigentlich ziemlich asozial im wahrsten Wortsinn war, war ein Kraftakt sondergleichen, und er hat mir gezeigt, wo meine Grenzen und die meiner Umwelt liegen. Das klingt jetzt alles recht furchtbar, aber so isoliert betrachtet, wie es nur jemandem möglich ist, der völlig vertieft in etwas ist, war es auch ziemlich großartig. Nein, streicht das „ziemlich“. Es war großartig, trotz allem, denn ich wurde Vater.