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#projekt52 - 09. vehikel

Was, bit­te­schön, ist ein Vehi­kel? … Da kommt der alte Latei­ner in mir her­aus und sagt: Ein Vehi­kel kann ja erst ein­mal alles sein, was zum Sich-Fort­be­we­gen dient, denn "vehi­cu­lum" kommt von "vehi", einem Depo­nens (ein for­ma­ler Infi­ni­tiv Pas­siv, der akti­visch über­setzt wird; bekannt im Grie­chi­schen, Latei­ni­schen, Alti­ri­schen und in den skan­di­na­vi­schen Spra­chen), wel­ches soviel wie "rei­sen" bedeu­tet. Und rei­sen kann man mit fast jedem Trans­port­mit­tel - ob jetzt mit dem Auto, der Bahn, den Fahr­rad oder auch einem Ein­kaufs­wa­gen. Doch klug genug geschis­sen; ver­sucht mal, einen stil­vol­len Ein­kaufs­wa­gen zu fin­den! Ich habe kei­nen gefun­den. Inso­fern habe ich mich für einen sehr stil­vol­len Ein­kaufs­wa­gen ent­schie­den, der ordent­lich ein­la­den kann, vier Türen und sogar einen Motor hat. … Ich muss dazu sagen, dass das Bild selbst auch schon was älter ist … einst hat­te ich es ganz schlicht zum Sepia umge­mo­delt - dies­mal habe ich kom­plett neu ange­fan­gen und alles ein wenig anders gemacht und muss sagen: wenn die­ser abge­fuck­te, abge­brann­te Rolls nicht selbst ein Super­held ist, dann gehört er zumin­dest einem guten Detek­tiv. Wär' aber …

gruppenbild mit schleifmaschine

die luft riecht nach staub. die luft riecht nach staub, nach von schleif­ma­schi­nen und frä­sen gefres­se­nen est­rich­bö­den, nach kleinst­par­ti­keln, fein­staub, die nicht unmit­tel­bar bei der ent­ste­hung auf­ge­so­gen wer­den. der all­ge­gen­wär­ti­ge unsicht­ba­re est­rich­ne­bel - du kannst ihn sehen, wenn du nur lan­ge genug die bril­le auf dei­ner nase trägst - kriecht hin­ter ihren flü­geln ent­lang, belegt flim­mer­här­chen und schleim­haut, trock­net alles aus, bis selbst das nase­rümp­fen schmer­zen berei­tet, ver­bin­det sich mit dei­nem haupt­haar zum ein­zig wah­ren 3-wet­­ter-taft, haa­re, aktiv­koh­le, ffffffffffffffffff, einen bes­se­ren fil­ter gibt es nicht.

ich singe …

… mich in den schlaf, wie ich heu­te erfah­ren habe. wie das gehen soll und mit wel­chen lie­der, das weiß ich jedoch nicht. wollt ich nur mal gesagt haben. dog­MA btw: die letz­te woche war pro­duk­tiv, gleich­wohl ich so off­line war ich ich es in der nächs­ten sein wer­de. nur soviel vor­ab: omma schwerdtfe­gers letz­ter flug - eine kri­mi­ko­mö­die aus dem her­zen des ruhr­ge­biets. und: ein kamel im ein­kaufs­wa­gen.