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#reiseknick, Tag 11: Oberbruch–Kehl (und Wuppertal)

Urlaub tut Not. Anders als bis­her, da ich immer eine halb­wegs gut aus­ge­ar­bei­te­te Rou­te hat­te, habe ich dies­mal nur zwei­ein­halb Zwi­schen­zie­le und den Plan, mal rechts­rhei­nisch unter­wegs zu sein (zumin­dest bis Bin­gen). Ob das biss­chen Plan rei­chen wird … wir wer­den es sehen. Mein anony­mer Zelt­nach­bar ist schuld. Ohne das kur­ze Gespräch am Mor­gen – auch er mit Rad und Zelt unter­wegs, wenn auch in Bay­reuth gestar­tet und zurück nach Ber­lin flie­gen wol­lend – hät­te ich wie­der den mehr oder min­der nicht exis­ten­ten Orten­­au-Weg gesucht. Statt­des­sen ging ich mal wie­der über den Rhein.

Bike statt Streik

Manch­mal kommt das Glück wahr­lich unver­hofft – und manch­mal kün­digt es sich an. Ges­tern war es qua­si mit Ansa­ge, obwohl an Glücks­ge­füh­le wohl nie­mand dach­te, als die Gewerk­schaft Deut­scher Loko­mo­tiv­füh­rer (GDL) mor­gens ankün­dig­te, sie wür­de den Güter­ver­kehr bestrei­ken. Als es dann spä­ter hieß, die GDL wür­de sich nicht nur auf den Güter­ver­kehr beschrän­ken, steig wohl die Lau­ne man­cher Zeit­ge­nos­sin­nen und -genos­sen ins Uner­mess­li­che. Als klar wur­de, dass es nicht regio­na­le Schwer­punk­te geben wür­de, son­dern einen flä­chen­de­cken­den Streik, da stand das Urteil wohl schon fest: „Die Loko­mo­tiv­füh­rer“ sind Erpres­ser und „die Bahn“ ohne­hin schei­ße. Ver­ständ­nis hät­te ohne­hin nie­mand zu erwar­ten. Ich hin­ge­gen fie­ber­te dem Fei­er­abend immer mehr ent­ge­gen. (Aber gut, ich hat­te auch kei­ne wei­te­ren Ter­mi­ne und freu­te mich zudem auf ein paar wei­te­re Kilo­me­ter für das Stadt­ra­deln.) So kam ich völ­lig unbe­scha­det von Her­ne bis nach Dort­mund und war schon auf dem Weg zu Gleis 20, wo mein RE4 plan­mä­ßig hät­te fah­ren sol­len, als – ja, als – mir ein­fiel, dass der ja am Mor­gen die Umlei­tung über Wit­­ten-Annen genom­men hat­te, und des­we­gen wohl auf …

Neues aus dem Abfall, 25. Januar 2013

Mein Abfall­ei­mer ist rand­voll. Hier sind mei­ne Lese­emp­feh­lun­gen vom 25. Janu­ar 2013: Per­fect, Imma­cu­la­te 3D Paper Pat­terns Made With No Glue – Ihr habt irgend­wo etwas von die­sem Papier her­um­lie­gen und wollt es nicht ein­fach weg­schmei­ßen? Macht doch etwas Schö­nes dar­aus! DER FLIX - Hel­den­ta­ge 2.0 vom 24.01.2013 – Der Felix stellt eine berech­tig­te Fra­ge. Prof. Röper: West­fä­li­sche Rund­schau (WR)-Redaktionen wohl nicht zu ret­ten / Jour­na­lis­mus sei kein erstre­bens­wer­ter Beruf mehr – Pot­t­blog-Jens wie stets in Meis­ter­schafts­form, wenn es um Live­be­richt­erstat­tung geht. Über die Aut­ar­kie des Blo­g­ger-Daseins – Blog­gen ist toll! Ihr glaubt das nicht? Lest es doch selbst – auch wenn es kei­ne Lie­bes­er­klä­rung ist. Wie lau­sig sind die Pen­nies eigent­lich? 7 – So viel zu den lou­sy pen­nies. Allein: reprä­sen­ta­tiv ist das nicht. Spo­ti­fys euro­päi­scher Marsch gegen die Netz­neu­tra­li­tät – „Jeder Ver­trag von Spo­ti­fy mit einem wei­te­ren euro­päi­schen Netz­be­trei­ber ist ein wei­te­rer Nagel im Sarg einer mög­li­chem euro­päi­schen Fest­schrei­bung der Netz­neu­tra­li­tät.“ Dia­log zwi­schen User und Dia­log­team – So unge­fähr geht Cor­po­ra­te Soci­al Media. Ich mag die Bahn.