Alle Artikel mit dem Schlagwort: daten

die bahn macht mobil

… und gezz wis­sen wir wis­sen auch end­lich gegen wen! gegen die kun­den ((aber das ist ja nichts neu­es)) gegen mar­kus becke­dahl ((und das ist neu!)) der sach­ver­halt in kurz­fas­sung: mar­kus becke­dahl betreibt das blog netzpolitik.org - newun­der­ba­re anlauf­stel­le rund um netz­po­li­tik, inter­net und poli­tik, bei man­chen bei­trä­gen hab­bich mir echt gedacht  "that made my day". geden­falls: mar­kus becke­dahl hat ein ursprüng­lich inter­nes memo der bahn ver­öf­fent­licht, ein inter­es­san­tes doku­ment rund um die gan­ze bespit­ze­lung bei eben die­ser bahn. wie mar­cel emme­rich zeigt, war er nicht der ein­zi­ge, dem die­ses doku­ment vor­lag, nur dass er - blog­ger­lo­gik - nicht sei­ne quel­le geheim­hielt und sich nur dar­auf berief, son­dern es ein­fach allen nut­zern zur ver­fü­gung stell­te. die fol­ge: ges­tern erhielt mar­kus becke­dahl post von­ne bahn, bzw. von ihrer rechts­ab­tei­lung. der vor­wurf: geheim­nis­ver­rat. die for­de­rung: sei­te löschen, unter­las­sens­er­klä­rung unter­schrei­ben, sonst rechts­weg. robin mey­­er-lucht benennt bei car­ta zehn punk­te, war­um die bahn in die­sem kon­flikt nur ver­lie­ren kann, zieht den ver­gleich zum kon­flikt zwi­schen theo zwan­zi­ger vom dfb und sport­jour­na­list und blog­ger jens wein­reich, der nicht ganz fern …

deine daten (vorwort)

… sind sicher. wer's glaubt … neee, da rechts in der sei­ten­leis­te is so'n gel­ber kas­ten, da steht im zwei­fel euer betriebs­sys­tem, euer brow­ser - und eure ip-adres­­se. letz­te­re wird von man­chen gerich­ten als per­so­nen­be­zo­gen gewer­tet und stün­de in die­sem fall unter dem daten­schutz­ge­setz als schüt­zens­wert - oben­drein kann man (meis­tens) die­se ip-adres­­se einer geo­gra­fi­schen regi­on zuord­nen, klickt ein­fach mal auf die zah­len­kom­bi­na­ti­on, die da als eure ip geführt wird und staunt, was man über euch alles erfah­ren kann, nur weil ihr gera­de im inter­net seit. die­se ip-adres­­se muss aber laut der­zei­ti­ger rechts­la­ge von euren inter­net­an­bie­ter sechs mona­te gespei­chert wer­den - und goog­le spei­chert die­se daten nebst eurer such­an­fra­ge sogar für 18 mona­te an orten, die doch rela­tiv geheim sind. honi soit qui mal y pen­se. … wie auch immer: et gibt ein paar knif­fe, um es unse­rem obers­ten daten­schnüff­ler wolf­gang schäub­le, nicht ganz ein­fach zu machen. ich wer­de sie sam­meln, selbst aus­pro­bie­ren und euch vor­stel­len. nach­trag: ich habs grad gele­sen (feed­re­ader sind ne tol­ler sache, wenn man mal davon absieht, dass sich da ganz schnell …