Alle Artikel in: Gesellschaft

Was wären wir ohne die Gesell­schaft? Im luft­lee­ren Raum könn­ten wir nicht atmen, dar­um fin­det sich hier alles, was im wei­tes­ten Sin­ne die Gesell­schaft betrifft, also Men­schen und ihr Mit­ein­an­der.

#election12: Eindrücke und Ausblicke

Mit­ter­nacht Was tut man nicht alles, bloß weil US-Wahl ist. Manch­mal guckt man sogar Mar­kus Lanz. Lanz ist nun Geschich­te, zum Glück. Hät­te er nicht einen hun­dert­pro­zen­ti­gen Rom­­ney-Anhän­ger in sei­ner Run­de gehabt, hät­te man es sich noch mehr schen­ken kön­nen, als man es eh hät­te tun sol­len. Lanz halt. Jetzt aber steht Bet­ti­na Schaus­ten vor einer rie­si­gen Lein­wand vol­ler Kor­re­spon­den­ten und jeder sagt mal was und dann zeigt ein Mensch ein paar sta­ti­sche Dia­gram­me und ver­liert ein paar Sät­ze dazu und es ist nicht ein­mal schön. Nicht ein­mal das ori­gi­na­le Claus-Kle­ber-erklärt-die-US-Wahl-Video wur­de so gut belas­sen, wie es war. 0.55 Uhr So groß auch der Rum­mel ist, den das ZDF mit dem #zdfcamp macht, so pein­lich ist die Wahl­sen­dung bis­wei­len auch. Bet­ti­na Schaus­ten eiert von einer Sta­ti­on zur nächs­ten, in der einen Ecke steht die Twit­­ter-Frau mit Gäs­ten aus der Ber­li­ner Bla­se am Diner, in der ande­ren Ecke ham­pelt eine US-Musik machen­de Band her­um und dazwi­schen ver­sucht Son­ja Schü­ne­mann, die Miss Ich-kann-Inter­­net, eine soli­de Leis­tung abzu­lie­fern. Aua. 2.40 Uhr Ich brau­che Mate – und ein wenig …

#election12: Linkschau

Nach­dem ich beschlos­sen habe mich zu tei­len, bekommt ihr an die­ser Stel­le nur eine Über­sicht über Links, die ich euch emp­feh­len wer­de. Ich wer­de die Sei­te immer mal wie­der aktua­li­sie­ren, und von hier kommt ihr auch zu den ande­ren Bei­trä­gen, die ich heu­te Nacht ver­fas­sen wer­de. Ich hof­fe nur, dass ich nicht so durch­ein­an­der kom­me, wie ich euch jetzt wohl schon gemacht habe. Mei­ne ande­ren Bei­trä­ge Die Begrüßung/Ein Vor­wort Mit Sto­ri­fy durch das soci­al web Emp­feh­lens­wer­te Links, bevor es los­geht Live-Berich­t­er­sta­t­­tung mit jour­na­lis­ti­schem Hin­ter­grund bekommt ihr zum Bei­spiel (um mal eine der weni­ger bekann­ten Quel­len zu nen­nen) bei Anten­ne Düs­sel­dorf. Dort küm­mern sich der groß­ar­ti­ge Dani­el Fie­ne und mein wer­ter Herr Freund Hen­ning Bul­ka unter ande­rem um das Fil­tern der Neu­ig­kei­ten aus dem Netz: Die US-Wahl­­nacht 2012. Wie das Ren­nen aus­ge­hen könn­te, skiz­ziert die New York Times in einer ziem­lich gran­dio­sen inter­ak­ti­ven Gra­fik. Sie zeigt, wie wer gewin­nen kann, abhän­gig von Ergeb­nis­sen in ein­zel­nen Staa­ten: 512 Paths to the White Hou­se. Der Guar­di­an hat eine ziem­lich span­nend umge­setz­te Gra­phic Novel erstellt, die zeigt, wie es …

#election12: Mit Storify durch das social web

Damit es hier nicht alles viel zu viel wird, habe ich beschlos­sen, nicht so vie­le Bei­trä­ge zu pos­ten, son­dern ande­re Wege zu nut­zen. Ich wer­de zwar kein Live­blog ein­rich­ten, aber zumin­dest mei­ne Beob­ach­tun­gen aus dem soci­al web wer­de ich mit­tels Sto­ri­fy bün­deln. Dies fin­det ihr an die­ser Stel­le, nach dem Klick.

#election12: Die US-Präsidentschaftswahl aus der Ferne

Manch­mal muss man auch ein biss­chen irr­sin­nig sein. Für mich heißt das heu­te: Ich wer­de – wie schon vor vier Jah­ren – live von der US-Prä­­si­­den­t­­schafts­­­wahl blog­gen. Wir, das sind Nico­las, Hen­ning und eben ich, sit­zen jetzt schon hier, mit vier Note­books, einem Com­pu­ter und einem Fern­se­her, stop­fen uns bald wohl all Ame­ri­can fast food rein (immer­hin mehr oder weni­ger selbst­ge­macht), und wer­den sozu­sa­gen am Puls der Zeit sein. Wie das dann mor­gen exakt mit der Uni aus­sieht, steht noch auf einem ande­ren Blatt. Was das jetzt bedeu­tet, ist eigent­lich ganz ein­fach. Wir beob­ach­ten alle Kanä­le, an die wir her­an­kom­men, Twit­ter, Face­book, Goog­le+ etc., schau­en dann das ZDF-US-Camp und CNN, wer­fen einen Blick oder zwei auf die Huf­fing­ton Post und ande­re und wer­den auch sonst ziem­lich viel zu ver­ar­bei­ten haben und mal schau­en, wel­che Medi­en wir selbst alle nut­zen wer­den. Macht euch auf was gefasst. Viel Spaß!

1, 2, – los geht’s!

Für euch mag das jetzt über­ra­schend kom­men, aber: Ich blog­ge noch, und bald wird es ganz plötz­lich ganz viel mehr sein. Ich wer­de etwas tun, was ich zuletzt vor knapp vier Jah­ren so rich­tig tat: live­blog­gen, von der US-Wahl, ein­fach weil ich Spaß dran habe, weil es mich inter­es­siert und weil ich trotz allen Berufs­le­bens immer noch eine Nacht­eu­le bin. Zur Ein­stim­mung möch­te ich euch daher ein klei­nes, aber fei­nes Pro­jekt ans Herz legen, was mich sofort ange­spro­chen hat. Zwei jun­ge Men­schen haben sich auf die Spu­ren von Alexis de Toc­que­vil­le gemacht, wel­cher vor rund 200 Jah­ren von Frank­reich in die USA reis­te, um das dor­ti­ge Sys­tem zu ana­ly­sie­ren und so eine der ers­ten Bestands­auf­nah­men die­ser Demo­kra­tie mach­te, und tou­ren nun in den Tagen vor der Wahl durch die USA, um einen etwas ande­ren Ein­blick in das Land vor den pre­si­den­ti­al elec­tions zu bekom­men. Dabei ver­knüp­fen sie his­to­ri­sche Betrach­tun­gen mit Gesprä­chen mit Men­schen, die ihnen über den Weg lau­fen und las­sen dar­aus etwas ziem­lich Span­nen­des wer­den. Tür auf für „Toc­que­vil­le 2012“.