Alle Artikel in: Gedöns

Auch wenn ich meine Themen habe, will ich nicht auf sie festgelegt sein. Was woanders nicht passt – sei es, weil es zu absurd ist, sei es, weil es zu persönlich ist – findet hier seinen Platz.

822321771_6704ca8ecd_o

Was schön war, KW 20/2016

Bloggen Ich hänge an meinem Blog, auch wenn ich nicht immer weiß, was ich schreiben soll. Es ist mein Rückzugsort und Ausgangspunkt, meine Flucht und mein safe haven, meine Basis und mein Zelt. Hier bin ich daheim. Hier kann mich niemand von vertreiben (yeah, I said that). Empathie EMpathy shows up in strange ways.Sometimes it is sympathizing with other peoples’ reactions. Sometimes it is watching people starting to smile after obviously having read some comforting, enjoyable or funny notes or texts on their smartphone. YO cannot really before before you have experienced the same, but when the moment comes you’ll finally know. It’s worth waiting for. Neid Neid ist nicht schlecht, wenn ich den anderen lasse, worum ich sie beneide, wenn er nicht missgönnt sondern nur meine eigene Sehnsucht weckt. Insofern macht Patrick mit seinem Trip #AnsKap gerade alles richtig. Bei allem, was er schreibt und fotografiert, erwacht dieses Fernweh in mir, dass es fast körperlich schmerzt und ich alles Geplante über den Haufen werfen will, egal um welchen Preis. Foto: Herb Nestler – CC-BY-NC-ND …

9720388816_6c9e4eede5_h

Was schön war, KW 19/2016

Tonalitäten Menschen ertrage ich nur, weil sie sprechen und ich es mag, wie sich Sprache bei jeder Person anders zeigt. Ob es nun Sprachen mit anderen Wörtern, anderem Aufbau oder anderer Aussprache sind oder einfach „nur“ Dialekte, Regiolekte und besondere Ausdrücke – sie interessieren mich oft mehr als der Inhalt des gesprochenen. Deshalb mag ich Reisen auch so sehr, vor allem in die Pfalz. Aber die Landschaft ist da auch okay. Familie I’m not a people person. Consequently I don’t like meeting too many people at once. Despite that I do not have any problems at all taking part in family gatherings. Maybe this is because I know these people, because I don’t have to introduce myself, because I don’t have to do small talk. I do not expect them to understand me and my thinking or what I do and I do not even want to tell them everything I am considering at all, but I am not a stranger to them as they are not to me, and some are quite okay. Maybe …

17048079809_756602ee88_h

Was schön war, KW 18/2016

Fleißpunkte Feiertage sind gute Tage für Reifenwechsel, vor allem, wenn noch im Mai die Winterreifen drauf sind. So oft, wie ich den Reifen verkehrt herum montieren wollte, kann ich jetzt den Reifenwechsel am Hinterrad im Schlaf, und für eine Runde auf dem frisch sommerbereiften Rad reichte die Zeit bei strahlendstem Sonnenschein auch noch. Wieso hatte ich das eigentlich so lange aufgeschoben? Ach, ja, genau. Scheiternde Pläne So sehr ich funktionierende Pläne auch mag, so sehr kann ich mich auch über ihr Scheitern freuen, wenn daraus etwas noch viel Schöneres entsteht. Statt ein paar Stunden voller Fleiß und Anstrengungen zu investieren, erntete ich eine neue Tasse und ein wunderbares, wenn auch nicht schön verhülltes Bier zum Spargel. Ich hätte darüber bloggen sollen. Stattdessen entstand ein anderer Textanfang. Folgefehler, die keine sind Als wäre das Bier zum Spargel nicht schon schön genug gewesen, ergab sich in der Folge daraus noch ein schöner Spaziergang. Dass ich diesen mit geschenktem Wein im Gepäck antrat, nahm ich billigend, wenn auch schwitzend (ein Hoch auf Softshelljacken) in Kauf. Warum sollte ich …

8735962780_beeb5cd51d_h

Was schön war, KW 17/2016

Erleichterung Wenn langes Bangen sich irgendwann in Wohlgefallen auflöst, dann kann man das schon mal Erleichterung nennen. Wenn es um nicht mehr als dein persönliches Wohlbefinden geht, dann wohl noch mehr. Nichtstun Bisweilen ist es auch mal schön, einfach nur nichts zu tun. Wenn das Nichtstun auch noch das Binge-Watching von Serien beinhaltet, ist es sogar doppelt so schön. Nur fürs Protokoll: Ich bin jetzt auch von „House of Cards“ angefixt, aber damit kann ich leben. Bonn Ich merke es immer wieder: Das Rheinland tut mir gut. Dabei kann ich gar nicht so genau festmachen, woran es letztlich liegt. Ist es das doch etwas andere Klima? Ist es die durchschnittlich doch etwas geschwätzigere herzliche Art der Menschen? Ist es ihre Sprache? Ist es das Bier? Wahrscheinlich ist es von allem ein bisschen. Was so ein paar Minütchen Bonn alles für mein Gemüt tun können … beeindruckend. Foto: Schwarzwert Naturfotografie – CC-BY-ND – flickr.com

17592436188_654379ec26_h

Was schön war, KW 16/2016

Broadchurch Ja, natürlich bin ich noch nicht bei der zweiten Staffel. Ich habe erst die erste fertig. Warum das so ist? Vielleicht liegt es an meiner Zurückhaltung gegenüber Dingen, die gerade total angesagt sind. Auf der anderen Seite gehöre ich auch zu den Menschen, die bisweilen mal Dinge entdecken, bevor die Masse auf sie abfährt. Aber einfach mal so einen Hype mitmachen? Irgendwie kann ich das nicht und ich will es auch nicht. So wie es ist, ist es ganz okay – und hätte ich Olivia Colman nicht bei „The Night Manager“ vergöttert, hätte ich ich wohl auch nie mit „Broadchurch“ angefangen. Von nichts kommt halt nichts. Wechselbäder Wer meint schon noch therapeutischen Anwendungen, wenn von Wechselbädern gesprochen wird? Ich in diesem Fall jedenfalls nicht, aber was willst du auch von einem Tag erwarten, der exemplarisch einen Termin anbietet, der schon zu Beginn klarstellt, dass all deine Grundannahmen falsch waren? Dass ich danach dennoch die Kurve bekam, war harte Arbeit und ein bisschen Glück, aber so ist das wohl. Wir nennen es Leben. Begegnungen Von …