Alle Artikel in: Gedöns

Auch wenn ich mei­ne The­men habe, will ich nicht auf sie fest­ge­legt sein. Was woan­ders nicht passt – sei es, weil es zu absurd ist, sei es, weil es zu per­sön­lich ist – fin­det hier sei­nen Platz.

Was schön war, KW 20/2016

Blog­gen Ich hän­ge an mei­nem Blog, auch wenn ich nicht immer weiß, was ich schrei­ben soll. Es ist mein Rück­zugs­ort und Aus­gangs­punkt, mei­ne Flucht und mein safe haven, mei­ne Basis und mein Zelt. Hier bin ich daheim. Hier kann mich nie­mand von ver­trei­ben (yeah, I said that). Empa­thie EMpa­thy shows up in stran­ge ways.Sometimes it is sym­pa­thi­zing with other peop­les’ reac­tions. Some­ti­mes it is watching peop­le star­ting to smi­le after obvious­ly having read some com­forting, enjoya­ble or fun­ny notes or texts on their smart­pho­ne. YO can­not real­ly befo­re befo­re you have expe­ri­en­ced the same, but when the moment comes you’ll final­ly know. It’s worth wai­ting for. Neid Neid ist nicht schlecht, wenn ich den ande­ren las­se, wor­um ich sie benei­de, wenn er nicht miss­gönnt son­dern nur mei­ne eige­ne Sehn­sucht weckt. Inso­fern macht Patrick mit sei­nem Trip #Ans­Kap gera­de alles rich­tig. Bei allem, was er schreibt und foto­gra­fiert, erwacht die­ses Fern­weh in mir, dass es fast kör­per­lich schmerzt und ich alles Geplan­te über den Hau­fen wer­fen will, egal um wel­chen Preis. Foto: Herb Nest­ler – CC-BY-NC-ND – …

Was schön war, KW 19/2016

Tona­li­tä­ten Men­schen ertra­ge ich nur, weil sie spre­chen und ich es mag, wie sich Spra­che bei jeder Per­son anders zeigt. Ob es nun Spra­chen mit ande­ren Wör­tern, ande­rem Auf­bau oder ande­rer Aus­spra­che sind oder ein­fach „nur“ Dia­lek­te, Regio­lek­te und beson­de­re Aus­drü­cke – sie inter­es­sie­ren mich oft mehr als der Inhalt des gespro­che­nen. Des­halb mag ich Rei­sen auch so sehr, vor allem in die Pfalz. Aber die Land­schaft ist da auch okay. Fami­lie I’m not a peop­le per­son. Con­se­quent­ly I don’t like mee­ting too many peop­le at once. Despi­te that I do not have any pro­blems at all taking part in fami­ly gathe­rings. May­be this is becau­se I know the­se peop­le, becau­se I don’t have to intro­du­ce mys­elf, becau­se I don’t have to do small talk. I do not expect them to under­stand me and my thin­king or what I do and I do not even want to tell them ever­y­thing I am con­s­i­de­ring at all, but I am not a stran­ger to them as they are not to me, and some are qui­te okay. May­be that—and the occai­so­nal extra­or­di­na­ry amounts of cake— is, what makes it that …

Was schön war, KW 18/2016

Fleiß­punk­te Fei­er­ta­ge sind gute Tage für Rei­fen­wech­sel, vor allem, wenn noch im Mai die Win­ter­rei­fen drauf sind. So oft, wie ich den Rei­fen ver­kehrt her­um mon­tie­ren woll­te, kann ich jetzt den Rei­fen­wech­sel am Hin­ter­rad im Schlaf, und für eine Run­de auf dem frisch som­mer­be­reif­ten Rad reich­te die Zeit bei strah­lends­tem Son­nen­schein auch noch. Wie­so hat­te ich das eigent­lich so lan­ge auf­ge­scho­ben? Ach, ja, genau. Schei­tern­de Plä­ne So sehr ich funk­tio­nie­ren­de Plä­ne auch mag, so sehr kann ich mich auch über ihr Schei­tern freu­en, wenn dar­aus etwas noch viel Schö­ne­res ent­steht. Statt ein paar Stun­den vol­ler Fleiß und Anstren­gun­gen zu inves­tie­ren, ern­te­te ich eine neue Tas­se und ein wun­der­ba­res, wenn auch nicht schön ver­hüll­tes Bier zum Spar­gel. Ich hät­te dar­über blog­gen sol­len. Statt­des­sen ent­stand ein ande­rer Text­an­fang. Fol­ge­feh­ler, die kei­ne sind Als wäre das Bier zum Spar­gel nicht schon schön genug gewe­sen, ergab sich in der Fol­ge dar­aus noch ein schö­ner Spa­zier­gang. Dass ich die­sen mit geschenk­tem Wein im Gepäck antrat, nahm ich bil­li­gend, wenn auch schwit­zend (ein Hoch auf Softs­hell­ja­cken) in Kauf. War­um soll­te ich …

Was schön war, KW 17/2016

Erleich­te­rung Wenn lan­ges Ban­gen sich irgend­wann in Wohl­ge­fal­len auf­löst, dann kann man das schon mal Erleich­te­rung nen­nen. Wenn es um nicht mehr als dein per­sön­li­ches Wohl­be­fin­den geht, dann wohl noch mehr. Nichts­tun Bis­wei­len ist es auch mal schön, ein­fach nur nichts zu tun. Wenn das Nichts­tun auch noch das Bin­ge-Watching von Seri­en beinhal­tet, ist es sogar dop­pelt so schön. Nur fürs Pro­to­koll: Ich bin jetzt auch von „Hou­se of Cards“ ange­fixt, aber damit kann ich leben. Bonn Ich mer­ke es immer wie­der: Das Rhein­land tut mir gut. Dabei kann ich gar nicht so genau fest­ma­chen, wor­an es letzt­lich liegt. Ist es das doch etwas ande­re Kli­ma? Ist es die durch­schnitt­lich doch etwas geschwät­zi­ge­re herz­li­che Art der Men­schen? Ist es ihre Spra­che? Ist es das Bier? Wahr­schein­lich ist es von allem ein biss­chen. Was so ein paar Minüt­chen Bonn alles für mein Gemüt tun kön­nen … beein­dru­ckend. Foto: Schwarz­wert Natur­fo­to­gra­fie – CC-BY-ND – flickr.com

Was schön war, KW 16/2016

Broad­church Ja, natür­lich bin ich noch nicht bei der zwei­ten Staf­fel. Ich habe erst die ers­te fer­tig. War­um das so ist? Viel­leicht liegt es an mei­ner Zurück­hal­tung gegen­über Din­gen, die gera­de total ange­sagt sind. Auf der ande­ren Sei­te gehö­re ich auch zu den Men­schen, die bis­wei­len mal Din­ge ent­de­cken, bevor die Mas­se auf sie abfährt. Aber ein­fach mal so einen Hype mit­ma­chen? Irgend­wie kann ich das nicht und ich will es auch nicht. So wie es ist, ist es ganz okay – und hät­te ich Oli­via Col­man nicht bei „The Night Mana­ger“ ver­göt­tert, hät­te ich ich wohl auch nie mit „Broad­church“ ange­fan­gen. Von nichts kommt halt nichts. Wech­sel­bä­der Wer meint schon noch the­ra­peu­ti­schen Anwen­dun­gen, wenn von Wech­sel­bä­dern gespro­chen wird? Ich in die­sem Fall jeden­falls nicht, aber was willst du auch von einem Tag erwar­ten, der exem­pla­risch einen Ter­min anbie­tet, der schon zu Beginn klar­stellt, dass all dei­ne Grund­an­nah­men falsch waren? Dass ich danach den­noch die Kur­ve bekam, war har­te Arbeit und ein biss­chen Glück, aber so ist das wohl. Wir nen­nen es Leben. Begeg­nun­gen Von …