Alle Artikel in: Gedöns

Auch wenn ich mei­ne The­men habe, will ich nicht auf sie fest­ge­legt sein. Was woan­ders nicht passt – sei es, weil es zu absurd ist, sei es, weil es zu per­sön­lich ist – fin­det hier sei­nen Platz.

Das war das Jahr, das war: 2017

Schon wie­der ist ein Jahr um. Obwohl es sich so ein­ge­bür­gert hat, dass vie­le dies zum Anlass neh­men, um kurz so zu tun als hiel­ten sie inne und blick­ten zurück, um danach genau­so wei­ter­zu­ma­chen wie zuvor, will ich mich die­sem Rei­gen anschlie­ßen. Inso­fern muss ich mich selbst zitie­ren: Jah­res­rück­bli­cke sind eigent­lich per defi­ni­tio­nem doof. Um dem Irr­sinn aber etwas Sinn zu geben, habe ich beschlos­sen, nicht ein­fach zurück­zu­bli­cken, son­dern auch Kon­se­quen­zen zu zie­hen – zumin­dest ist das mein Plan. Wie 2018 wird, kann ich also nicht sagen. Wie der Jah­res­rück­blick wird, weiß ich aber recht gut … (… sag­te er, bevor er tat­säch­lich schrieb, was ihr nun lesen könnt). Ich habe also den Rück­blick von 2016 (sie­he auch: 2015, 2014, 2013, 2012) wie­der aus der Gara­ge geholt, ihn gerei­nigt und gefet­tet und die alten Ant­wor­ten durch neue ersetzt. In die­sem Sin­ne: Abfahrt!

Das war das Jahr, das war: 2016

Schon wie­der ist ein Jahr um. Da es sich so ein­ge­bür­gert hat, dass „alle Welt“ dies zum Anlass nimmt, um kurz so zu tun als hiel­te man inne und blick­te zurück, um danach genau­so wei­ter­zu­ma­chen wie zuvor, will ich mich die­sem Rei­gen anschlie­ßen. Inso­fern muss ich mich selbst zitie­ren: Jah­res­rück­bli­cke sind eigent­lich per defi­ni­tio­nem doof. Um aus dem Irr­sinn aber etwas Sinn zu geben, habe ich beschlos­sen, nicht ein­fach zurück­zu­bli­cken, son­dern auch Kon­se­quen­zen zu zie­hen – zumin­dest ist das mein Plan. Wie 2017 wird, kann ich also nicht sagen. Wie der Jah­res­rück­blick wird, weiß ich aber recht gut … (… sag­te er, bevor er tat­säch­lich schrieb, was Ihr nun lesen könnt). Ich habe also den Rück­blick von 2015 (sie­he auch: 2014, 2013, 2012) wie­der aus der Gara­ge geholt, ihn gerei­nigt und gefet­tet und die alten Ant­wor­ten durch neue ersetzt. In die­sem Sin­ne: Abfahrt!

Liebster Award

Was ist schon ein Wink mit dem Zaun­pfahl, wenn man auch mit dem gan­zen Zaun win­ken kann? So gese­hen war ich doch recht dank­bar, dass mir Ninet­te nicht gleich zum Zaun griff, son­dern mich nur mit einem Stöck­chen bewarf. Dass die­ses Stöck­chen nun unter dem Namen „Liebs­ter Award“ daher kommt, dafür kann sie nichts und daher sei es ihr auch ver­zie­hen. Letzt­lich geht es doch ohne­hin nur dar­um, ein paar Fra­gen zu beant­wor­ten, ein paar Fra­gen zu stel­len, und so ein paar neue Blogs, alte Sei­ten an neu­en Men­schen und neue Sei­ten an alten Men­schen ken­nen­zu­ler­nen. Oder so. Um ihre (und eure) unstill­ba­re Neu­gier aber nicht ver­hun­gern zu las­sen, will ich ihr herz­lichst für die Beu­le an mei­nem Hin­ter­kopf dan­ken und mich nun der Beant­wor­tung ihrer Fra­gen wid­men.

Was schön war, KW 22/2016

Krea­ti­on Ich habe kei­nen grü­nen Dau­men, aber das ändert nichts dar­an, dass ich Din­ge ger­ne wach­sen und rei­fen und blü­hen sehe. Dass ich zumin­dest was Gestal­tung betrifft, da ein wenig Talent habe, macht das Dilem­ma mit dem grü­nen Dau­men erträg­li­cher. Inso­fern bin ich ganz froh, mal wie­der ein Pro­dukt für einen Kun­den kom­plett neu erdenken zu dür­fen. Die Tex­te ste­hen, die Ziel­grup­pe ist auch klar. Damit kann ich arbei­ten. Damit wer­de ich arbei­ten. Ich habe sogar schon eine Idee. Moti­va­ti­on Moti­va­ti­on ist eine böse Sache, denn sie macht dich Din­ge tun, für die du dich in ande­ren Situa­tio­nen bereit­wil­lig für bekloppt erklä­ren wür­dest. Wenn auch noch eine voll­brach­te Leis­tung steht und du Resul­ta­te sehen kannst … well, da machs­te nix. Tran­spi­ra­ti­on (Was tue ich nicht alles für einen Kalau­er. Anders wäre der über­schrift­li­che Drei­klang gar nicht erst zustan­de gekom­men. Ande­rer­seits: Es war warm.) Ande­ren pas­siert es offen­bar nur, wenn sie mal Bahn fah­ren müs­sen, obwohl sie es sonst nie tun. Mir gelingt es genau­ge­nom­men nur, wenn ich aus Spaß an der Freu­de Bahn fah­re, obwohl …

Bierprobe #4: Riedenburger Brauhaus Doldensud

Im Jahr 2014 trank jede_r Deut­sche durch­schnitt­lich 107 Liter Bier. Nur Erfri­schungs­ge­trän­ke (125,5 Liter), Was­ser (145 Liter) und Boh­nen­kaf­fee (165 Liter) wur­den in noch grö­ße­ren Men­gen ver­nich­tet. Zum Ver­gleich: Milch kam auf gera­de ein­mal 84 Liter und Wein auf gera­de ein­mal knapp 25 Liter. Wäh­rend aber zu jedem Gericht ein pas­sen­der Wein emp­foh­len wird, heißt es bei Bier viel zu oft nur „Haupt­sa­che, es haut rein“ und bis auf weni­ge Aus­nah­men gibt es ent­we­der Pils oder Wei­zen und das völ­lig unab­hän­gig von dem dazu ser­vier­ten Gericht. Dabei gibt es so viel mehr! War­um also soll­te man die­se Viel­falt links lie­gen las­sen und nicht auch Bier einer Ver­kos­tung unter­zie­hen? Eben! Da sich der Som­mer näher­te, war ich auf der Suche nach einem som­mer­li­chen Bier. Ver­hält­nis­mä­ßig leicht soll­te es sein und viel­leicht auch ein wenig sprit­zig. Am wich­tigs­ten aber: Es soll­te gut trink­bar sein, denn was nützt das sprit­zigs­te Bier, wenn es so viel Koh­len­säu­re hat, dass man es kaum schlu­cken kann? Schon weil die Fla­sche mich im Laden so ange­lacht hat­te, griff ich ergo zum Dol­den­sud …