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#reiseknick, Tag 5–8: Lohnsfeld, Börrstadt, Stuttgart

Urlaub tut Not. Anders als bis­her, da ich immer eine halb­wegs gut aus­ge­ar­bei­te­te Rou­te hat­te, habe ich dies­mal nur zwei­ein­halb Zwi­schen­zie­le und den Plan, mal rechts­rhei­nisch unter­wegs zu sein (zumin­dest bis Bin­gen). Ob das biss­chen Plan rei­chen wird … wir wer­den es sehen.

In den letz­ten Tagen hat­te mein Rad ein biss­chen Pau­se, dafür hat­te die lie­be Ver­wandt­schaft high life, dabei woll­te ich ursprüng­lich nur für ein oder zwei Näch­te blei­ben – aber so ist das wohl, wenn die Pla­nun­gen nicht wei­ter als bis zur eige­nen Nasen­spit­ze rei­chen.

Eine wahre Betonschönheit. (Dieses und das Coverfoto stehen nicht unter der sonst von mir genutzten CC-Lizenz. Sie wurden von mir in der Wilhelma aufgenommen.)

Eine wah­re Beton­schön­heit. (Die­ses und das Cover­fo­to ste­hen nicht unter der sonst von mir genutz­ten CC-Lizenz. Sie wur­den von mir in der Wil­hel­ma auf­ge­nom­men.)

Der Frei­tag ließ sich ganz ent­spannt mit Nichts­tun an. Erst am Abend kamen mei­ne Eltern bei mei­ner Tan­te an, bei der auch ich in die­sen Tagen über­nach­te­te. Am Sams­tag hat­te ich zunächst ähn­lich viel vor, bis ich spon­tan mit­fuhr zum Ein­kauf eines Geburts­tags­ge­schenks. Noch spon­ta­ner war ich dann der­je­ni­ge, der am Ende mit mei­ner Schwes­ter auf den Geburts­tag fuhr und das Geschenk, wel­ches eigent­lich mei­ne Eltern hat­ten über­ge­ben wol­len, über­ge­ben muss­te. Din­ge gibts.
Dass ich dadurch jetzt gezwun­gen bin, in nur vier Wochen schon wie­der die Pfalz zu beeh­ren und end­lich mal wie­der die Lohns­fel­der Kerb unsi­cher machen kann … tra­gisch, tra­gisch.

Aus dem fahrenden Auto fotografiert. Auf dem Rad ist die Pfalz noch viel schöner.

Aus dem fah­ren­den Auto foto­gra­fiert. Auf dem Rad ist die Pfalz noch viel schö­ner.

Genau­so wie die Jung­frau zum Kind kam ich daher auch am Sonn­tag nach Stutt­gart, hat­te mich doch der Schwa­ger in spe (war es doch sein Vater, der Geburts­tag fei­er­te) kurz­fris­tig gefragt, ob ich nicht mit mei­ner Schwes­ter und Freun­den von ihm mit in die Wil­hel­ma kom­men wol­le. Natür­lich woll­te ich, immer­hin ver­band mei­ne Erin­ne­rung den Begriff „Wil­hel­ma“ mit einem Man­gro­ven­haus, das ich unbe­dingt mal wie­der sehen woll­te. Dass ich da die Wil­hel­ma mit Bur­gers’ Zoo in Arn­hem ver­wech­sel­te, tat dem Auf­ent­halt in Stutt­gart dann aber doch einen Abbruch. Ohne­hin war mei­ne Erin­ne­rung an den Zoo doch schö­ner als das Erleb­nis Wil­hel­ma selbst. Die Gehe­ge kamen mir oft recht klein vor und bis auf ein paar his­to­ri­sche Gebäu­de strahl­ten vie­le Bau­ten in die­sem gro­ßen Park vor Beton. Inter­es­sant war der Besuch aber alle­mal – nur dass ich jetzt auch mal wie­der nach Arn­hem will. Das Auf­re­gends­te (so leid mir das jetzt für die Wil­hel­ma auch tut, die eben mehr als nur ein Zoo ist) war aber die Fahrt von Kai­sers­lau­tern nach Stutt­gart und zurück. Die­ser Moment, wenn der Pfäl­zer­wald endet und die Auto­bahn die Deut­sche Wein­stra­ße quert … wow! Ein­fach nur wow.

Am Mon­tag stand dann mal wie­der nichts auf dem Pro­gramm, und davon reich­lich. Dafür habe ich jetzt sau­be­re Wäsche.

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