Monate: Mai 2016

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Links aus dem Designtal 5/2016

Rundherum nur Berge und mittendrin ein Fluss, aber das ist noch lange kein Grund für, warum Wuppertal nicht relevant sein sollte, denn gerade der Medienwandel spielt sich an vielen Orten ab. Doch was wären Medien ohne ein prägnantes Design? Hiermit möchte ich euch einen kleinen Einblick in dieses Themenfeld geben, euch Trends zeigen und anderweitig interessante Meldungen mit auf den Weg in euren Alltag geben. Crowdfont, die erste demokratisch gewählte Schrift | Design Tagebuch – Ich bin schwerstens gespannt, was da am Ende bei herumkommt – und wie eine Alternative ausgesehen hätte. Petzner: „Es riecht nach Revolution und einem neuen Führer“ – Wenn man in Erinnerung behält, welche Rolle Stefan Petzner als Jörg Haiders rechte Hand in Kärnten hatte, dann lesen sich manche Passagen doch ein wenig anders – was nichts daran ändert, dass hier ein äußerst lesenswertes Gespräch vorliegt. Drei Wochen mit Van der Bellen | VICE | Alps – Auch so kann Wahlkampf sein. So eine Langzeitbeobachtung aus mehr oder minder großer Nähe sieht Dinge, die sonst nicht jede Person wahrnehmen würde. Foto: …

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Was schön war, KW 21/2016

Musik Was wäre ich nur ohne die Musik? Genauer: Was wäre ich nur ohne die Barockmusik? Nichts wäre ich, und davon genug. Bei ihr reicht mir oft ein einziger Akkord und ich bin wieder mit der Welt versöhnt, schlicht weil er so unerwartet kommt und dann auch schon wieder fort ist. Das Beste aber ist: Barockmusik ist sofort da. Sie braucht nicht erst eine halbe Minute, um auf Touren zu kommen, selbst wenn der Gesang erst später einsetzt. Du atmest ein, wartest auf den Einsatz und los gehts. Direkter geht es nicht. Zeitreise Eine Reise in die eigene Vergangenheit ist bisweilen wie das Staubsaugen unter dem Sofa. Kein Mensch weiß, welchen Schatz er letztlich finden wird. Umso froher bin ich, dass unter meinem Sofa offenbar viele Fotos und noch mehr Erzählungen sind. Mit jedem neuen Bild und jeder zusätzlichen Erinnerungen wohnt Familie Hempel zwar schon länger, wo sie halt so wohnt immer größer. Ich weiß noch nicht, was sich noch alles in ihr verbirgt, aber herausfinden möchte ich es schon. Landschaft Da sitzt du im …

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Was schön war, KW 20/2016

Bloggen Ich hänge an meinem Blog, auch wenn ich nicht immer weiß, was ich schreiben soll. Es ist mein Rückzugsort und Ausgangspunkt, meine Flucht und mein safe haven, meine Basis und mein Zelt. Hier bin ich daheim. Hier kann mich niemand von vertreiben (yeah, I said that). Empathie EMpathy shows up in strange ways.Sometimes it is sympathizing with other peoples’ reactions. Sometimes it is watching people starting to smile after obviously having read some comforting, enjoyable or funny notes or texts on their smartphone. YO cannot really before before you have experienced the same, but when the moment comes you’ll finally know. It’s worth waiting for. Neid Neid ist nicht schlecht, wenn ich den anderen lasse, worum ich sie beneide, wenn er nicht missgönnt sondern nur meine eigene Sehnsucht weckt. Insofern macht Patrick mit seinem Trip #AnsKap gerade alles richtig. Bei allem, was er schreibt und fotografiert, erwacht dieses Fernweh in mir, dass es fast körperlich schmerzt und ich alles Geplante über den Haufen werfen will, egal um welchen Preis. Foto: Herb Nestler – CC-BY-NC-ND …

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Was schön war, KW 19/2016

Tonalitäten Menschen ertrage ich nur, weil sie sprechen und ich es mag, wie sich Sprache bei jeder Person anders zeigt. Ob es nun Sprachen mit anderen Wörtern, anderem Aufbau oder anderer Aussprache sind oder einfach „nur“ Dialekte, Regiolekte und besondere Ausdrücke – sie interessieren mich oft mehr als der Inhalt des gesprochenen. Deshalb mag ich Reisen auch so sehr, vor allem in die Pfalz. Aber die Landschaft ist da auch okay. Familie I’m not a people person. Consequently I don’t like meeting too many people at once. Despite that I do not have any problems at all taking part in family gatherings. Maybe this is because I know these people, because I don’t have to introduce myself, because I don’t have to do small talk. I do not expect them to understand me and my thinking or what I do and I do not even want to tell them everything I am considering at all, but I am not a stranger to them as they are not to me, and some are quite okay. Maybe …

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Was schön war, KW 18/2016

Fleißpunkte Feiertage sind gute Tage für Reifenwechsel, vor allem, wenn noch im Mai die Winterreifen drauf sind. So oft, wie ich den Reifen verkehrt herum montieren wollte, kann ich jetzt den Reifenwechsel am Hinterrad im Schlaf, und für eine Runde auf dem frisch sommerbereiften Rad reichte die Zeit bei strahlendstem Sonnenschein auch noch. Wieso hatte ich das eigentlich so lange aufgeschoben? Ach, ja, genau. Scheiternde Pläne So sehr ich funktionierende Pläne auch mag, so sehr kann ich mich auch über ihr Scheitern freuen, wenn daraus etwas noch viel Schöneres entsteht. Statt ein paar Stunden voller Fleiß und Anstrengungen zu investieren, erntete ich eine neue Tasse und ein wunderbares, wenn auch nicht schön verhülltes Bier zum Spargel. Ich hätte darüber bloggen sollen. Stattdessen entstand ein anderer Textanfang. Folgefehler, die keine sind Als wäre das Bier zum Spargel nicht schon schön genug gewesen, ergab sich in der Folge daraus noch ein schöner Spaziergang. Dass ich diesen mit geschenktem Wein im Gepäck antrat, nahm ich billigend, wenn auch schwitzend (ein Hoch auf Softshelljacken) in Kauf. Warum sollte ich …