Gedöns
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Was schön war, KW 15/2016

Überwindung

Dies­mal stimm­te es. Dies­mal war es rich­tig zu sagen „Du musst dich nur trau­en.“, denn dies­mal war es die Über­win­dung wert, die es kos­te­te, auch wenn es nur um ein Tele­fo­nat ging. Dar­aus aber abzu­lei­ten, dass man sich prin­zi­pi­ell nur über­win­den muss, damit alles gut wird, hal­te ich wei­ter­hin für Blöd­sinn. Was nützt mir denn all die Über­win­dung, wenn ich sie täg­lich auf­brin­gen muss, um in den Augen ande­rer „nor­mal“ zu funk­tio­nie­ren, um dann am Ende des Tages kei­ne Kraft mehr zu haben, die Din­ge zu erle­di­gen, bei denen es kei­ne Zeu­gen gibt?

Käsekuchen

Käse­ku­chen ist ein guter Kuchen. Mehr müss­te ich eigent­lich gar nicht sagen, wäre er in die­sem Fall aber nicht Sym­ptom für so vie­les mehr. Meis­tens ist Käse­ku­chen näm­lich auch ein gutes Gespräch über Leben und Tod, das Jetzt und das Mor­gen, und das alles bei lecker Kaf­fee. Manch­mal ist Käse­ku­chen aber auch nur Glück­se­lig­keit ohne Rosi­nen. Man muss ja nicht immer tei­len.

Abschluss

Get­ting Things Done ist toll, wenn Din­ge erle­digt wer­den wol­len. Nicht so ange­nehm ist es jedoch, wenn die Din­ge sich wei­gern und wider­spens­tig sind. Umso schö­ner ist es, wenn sich dann Din­ge zum Wochen­en­de abha­ken las­sen. Es macht mir gleich viel mehr Spaß eine neue Woche zu begin­nen, wenn ich weiß, dass ich eine Sache nicht mehr mit­neh­men muss, vor allem, wenn sie schon seit vie­len Wochen in Bear­bei­tung ist.

Foto: es-de-we – CC-BY-NC – flickr.com

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