Monate: April 2016

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Was schön war, KW 15/2016

Überwindung Diesmal stimmte es. Diesmal war es richtig zu sagen „Du musst dich nur trauen.“, denn diesmal war es die Überwindung wert, die es kostete, auch wenn es nur um ein Telefonat ging. Daraus aber abzuleiten, dass man sich prinzipiell nur überwinden muss, damit alles gut wird, halte ich weiterhin für Blödsinn. Was nützt mir denn all die Überwindung, wenn ich sie täglich aufbringen muss, um in den Augen anderer „normal“ zu funktionieren, um dann am Ende des Tages keine Kraft mehr zu haben, die Dinge zu erledigen, bei denen es keine Zeugen gibt? Käsekuchen Käsekuchen ist ein guter Kuchen. Mehr müsste ich eigentlich gar nicht sagen, wäre er in diesem Fall aber nicht Symptom für so vieles mehr. Meistens ist Käsekuchen nämlich auch ein gutes Gespräch über Leben und Tod, das Jetzt und das Morgen, und das alles bei lecker Kaffee. Manchmal ist Käsekuchen aber auch nur Glückseligkeit ohne Rosinen. Man muss ja nicht immer teilen. Abschluss Getting Things Done ist toll, wenn Dinge erledigt werden wollen. Nicht so angenehm ist es jedoch, wenn …

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Links aus dem Designtal 4/2016

Rundherum nur Berge und mittendrin ein Fluss, aber das ist noch lange kein Grund für, warum Wuppertal nicht relevant sein sollte, denn gerade der Medienwandel spielt sich an vielen Orten ab. Doch was wären Medien ohne ein prägnantes Design? Hiermit möchte ich euch einen kleinen Einblick in dieses Themenfeld geben, euch Trends zeigen und anderweitig interessante Meldungen mit auf den Weg in euren Alltag geben. Fünf Lehren aus dem Online-Wahlkampf in Baden-Württemberg | Politik & Kommunikation – Ein kleiner Einblick in den Wahlkampf, an dessen Ende das Novum stand, dass die GRÜNEN stärkste Partei in einem Bundesland wurden. Europe Project — Will Roth Co. – Will Roth ist für vier Monate in Europa. Für jede Stadt, in die er kommt, kreiert er ein Logo, einfach um fit zu bleiben. Sein Blick von außen bringt recht spannende Ergebnisse zutage. Investigating the Potential for Miscommunication Using Emoji | GroupLens – Emojis scheinen – auch durch die unterschiedliche Darstellung in verschiedenen Betriebssystemen – nicht so eindeutig wie man es sich wünschen mag. Dass die Untersuchung, die dies belegen …

Cover des Weißbuch Lunge 2014

Atemlos oder Wie ich ein Buch in nur acht Wochen produzierte

Wenn mich jemand fragt, was ich im Februar und März 2014 alles gemacht habe, dann reichen drei Wörter völlig aus: arbeiten, essen, schlafen. Das ist beileibe nicht gesund und es ist auch nichts, woran man sich gewöhnen sollte, auch wenn ich das nur zu gut konnte – aber es ist doch eine recht treffende Beschreibung für meinen Alltag von Ende Januar bis Ende März. Der Grund dafür hat ebenfalls drei Wörter, auch wenn eines davon ein Zahlwort ist: Weißbuch Lunge 2014. (Ist es nicht seltsam, dass ein Großteil der einschneidendsten Erlebnisse sich mit Drei-Wort-Sätzen erklären lassen?) Der Grund dafür, warum ich vor zwei Jahren um diese Zeit herum eigentlich ziemlich asozial im wahrsten Wortsinn war, war ein Kraftakt sondergleichen, und er hat mir gezeigt, wo meine Grenzen und die meiner Umwelt liegen. Das klingt jetzt alles recht furchtbar, aber so isoliert betrachtet, wie es nur jemandem möglich ist, der völlig vertieft in etwas ist, war es auch ziemlich großartig. Nein, streicht das „ziemlich“. Es war großartig, trotz allem, denn ich wurde Vater.

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Was schön war, KW 14/2016

Langmut und Spontaneität Langmut und Spontaneität sind zwei Eigenschaften, die, wenn sie zusammentreffen, zu sehr sonderbaren Ergebnissen führen können. In meinem Fall hieß das: Wochenlang stand für mich fest, dass ich ein Amt abgebe, als es dann zur Wahl kam, kandidierte ich doch. Jetzt bin ich gewählt und werde es durchziehen. 100 Prozent für die Sache. Nächstes Jahr höre ich auf, bestimmt. Träume Dass ich mich nach dem Aufwachen noch an Träume erinnere, passiert ausgesprochen selten, dass es nicht Albträume sind, noch seltener. Insofern kam es diese Woche fast einem Wunder gleich, dass ich mich an einen auf seine sehr spezielle Weise ausgesprochen schönen Traum noch erinnern konnte. Um ihn nicht zu verlieren, schrieb ich etwas auf. Es ist zwar keine Nacherzählung, sondern mehr eine Fortsetzung mit ein bisschen Abstand, und sie ist auch wesentlich weniger fröhlich, aber ich mag sie, denn sie hält die Erinnerung wach. Frühstück So ein Frühstück ist schon eine schöne Sache. Ja, auch die Sparversion „Kaffee und Knifte“ ist schön, aber so richtig schön finde ich eher die ausladende Sonntagmorgenvariante …

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Was schön war, KW 13/2016

Gelassenheit Manchmal bewundere ich doch meine Gelassenheit. Ja, meine Güte, dann spielen halt Kinder im Gleis. Solange sie noch spielen, leben sie noch. Ja, das ist gefährlich, lebensgefährlich sogar, aber deswegen muss ich mir doch keinen Stress machen. Vielleicht liegt es auch einfach an meiner Erfahrung mit der Bahn, dass mich nichts mehr aus derselbigen wirft, wenn ich mal wieder mit ihr fahren will. Et is halt wie et is und wat kütt, dat kütt. Wird schon, irgendwie – und wenn nicht, dann habe ich noch immer eine neue Geschichte zu erzählen Mäuse auf dem Tisch Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch oder Wenn der Chef nicht da ist, kann ich hören, was ich will. Es wäre auch sonst kein Problem Musik zu hören, aber auf eine bestimmte Weise ist Musik für mich etwas sehr Privates. Die höre ich lieber allein. Geburtstag Wann war ich das letzte Mal eigentlich auf einer richtigen Geburtstagparty? Ich wusste es gar nicht mehr so genau, aber jetzt kann ich auf diese Frage mit …