Monate: März 2016

Über das Schreiben von Tagebüchern (oder so)

Ich bin kein Tage­buch­blog­ger. Ich war es nie und wer­de es wohl auch nie sein. Es macht mir kei­ne Freu­de, jeden Abend noch ein­mal den abge­lau­fe­nen Tag zu reka­pi­tu­lie­ren und noch weni­ger den­ke ich, dass es jeman­den inter­es­sie­ren könn­te, was mir so wider­fah­ren ist. Abge­se­hen davon emp­fin­de ich vie­les als zu pri­vat, um es zu ver­öf­fent­li­chen. Ande­rer­seits habe ich vor gerau­mer Zeit mal das Expe­ri­ment gemacht, mir jeden Abend Zeit für eine DIN-A5-Sei­­te zu neh­men, auf der ich nie­der­schrieb, was denn gut war an die­sem Tag. Selbst wenn alles schei­ße war, woll­te ich nur auf­schrei­ben, was mir einen Glück­mo­ment an die­sem Scheiß­tag beschert hat­te. Nicht ohne Grund nann­te ich die­ses Expe­ri­ment „100 days of hap­pi­ness“ und ich zog es bis zum Ende durch. Wenn ich aber eines in die­sen 100 Tagen am eige­nen Leib gemerkt habe, dann dass es – auch wenn es nicht immer Freu­de war – mir einen Moment der Ruhe ver­schaff­te und mich kurz inne­hal­ten ließ und mir genau­ge­nom­men ein biss­chen mehr Bewusst­heit für den Tag gab. Dass ich mir ganz neben­bei …

12 magische Mottos: Strukturen & Rhythmen

Offen­bar habe ich mehr zufäl­lig als geplant doch ein The­ma gefun­den, unter das ich mei­ne Bei­trä­ge zu „12 magi­sche Mot­tos“ stel­len kann. Es klingt banal, aber ich will ein wenig erkun­den, ob Hei­mat für mich etwas bedeu­tet, und wenn ja, was. Selbst wnen da jetzt viel kom­men kann, von dem ich den­ke „Ja, das fühlt sich an wie Hei­mat“, heißt das aber noch lan­ge nicht, dass ich mir bewusst bin, war­um sich das so anfühlt, aber auch dar­um will ich mich küm­mern. Für den nun­mehr abge­lau­fe­nen Febru­ar hat­te Palei­ca jeden­falls das Mot­to „Struk­tu­ren & Rhyth­men“ aus­ge­lobt. Wie üblich fiel mir erst nichts ein und es brauch­te fast den gan­zen Monat, bis da etwas bei mir zün­de­te. Es war ein wenig meta, aber well.