Gestaltung
Schreibe einen Kommentar

12 magische Mottos: Strukturen & Rhythmen

Offen­bar habe ich mehr zufäl­lig als geplant doch ein The­ma gefun­den, unter das ich mei­ne Bei­trä­ge zu „12 magi­sche Mot­tos“ stel­len kann. Es klingt banal, aber ich will ein wenig erkun­den, ob Hei­mat für mich etwas bedeu­tet, und wenn ja, was. Selbst wnen da jetzt viel kom­men kann, von dem ich den­ke „Ja, das fühlt sich an wie Hei­mat“, heißt das aber noch lan­ge nicht, dass ich mir bewusst bin, war­um sich das so anfühlt, aber auch dar­um will ich mich küm­mern.

Für den nun­mehr abge­lau­fe­nen Febru­ar hat­te Palei­ca jeden­falls das Mot­to „Struk­tu­ren & Rhyth­men“ aus­ge­lobt. Wie üblich fiel mir erst nichts ein und es brauch­te fast den gan­zen Monat, bis da etwas bei mir zün­de­te. Es war ein wenig meta, aber well.

12mm_feb_02

Auch wenn es pri­mär um Bild­ge­stal­tung geht, kam mir zunächst etwas ande­res in den Sinn. Haben nicht auch Städ­te, Orte und Metro­po­len ihren ganz eige­nen Rhyth­mus? Tickt nicht jede Stadt anders, hat nicht jede Stadt ihren ganz eige­nen Sound? Schon klar, auch auf dem Land gibt es Rhyth­mus und Sound, auch auf dem Land gehen die Din­ge ihren ganz eige­nen Gang, aber der Auf­hän­ger für mich waren die unzäh­li­gen Seri­en, die ich gera­de schaue, denn auch sie haben, wenn sie gut sind, ihre ganz eige­ne Tona­li­tät, ihre eige­ne Spra­che, ihren eige­nen Bild­stil, ihren eige­nen Klang. Dass mir das anläss­lich eines Tat­orts aus Dort­mund in den Sinn kam, mag das Gan­ze nur bestä­ti­gen. Des­halb mach­te ich mich auf die Suche nach die­sem ganz spe­zi­el­len Klang, der mei­nen jet­zi­gen Wohn­ort prägt.

12mm_feb_03

Selbst wenn ihr schon wisst, wel­che Stadt ich mei­ne, will ich mich ihr mal von außen nähern. Es ist eine Groß­stadt, die in einer Tal­la­ge liegt, die groß wur­de durch Werk­zeu­ge und Stof­fe. Sie hat unzäh­li­ge Hügel und Ber­ge, gefühlt noch mehr Trep­pen, wur­de im Krieg zer­bombt (und was der Krieg ste­hen ließ, wur­de für das Auto platt­ge­walzt), aber den­noch hat viel alte Bau­sub­stanz über­lebt. Mei­ne Stadt ist nicht reich, zumin­dest nicht mate­ri­ell, aber es gibt so viel Viel­falt und Krea­ti­vi­tät, aus der sich schöp­fen lässt. Ihr Ruf ist nicht der bes­te, aber es lässt sich gut leben in ihr. Es ist eine Stadt der Gegen­sät­ze; shab­by chic könn­te ihr Mot­to sein, aber irgen­di­we fehlt ihr dazu das Selbst­be­wusst­sein – und sie hat ein Pfund, mit dem sich wuchern lässt. Eigent­lich kennt fast jede Per­son die­se Stadt, dafür reicht ein Wort, ein Bild. (Doch das kommt erst am Schluss.) Wisst ihr, wo ich bin?

12mm_feb_04

12mm_feb_05_sw

12mm_feb_06_sw

Teilt mei­nen Text
Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.