Monate: März 2016

Was schön war, KW 12/2016

Käse­ku­chen Es ist schon viel zu lan­ge her, dass ich geba­cken habe, und Käse­ku­chen erst recht. Dass in ihm Rosi­nen schwam­men, war geschmack­lich letzt­lich sogar bes­ser als befürch­tet. Womög­lich ist Käse­ku­chen im Sti­le Nieuw Ams­ter­dams (man kennt ihn wohl bes­ser als New York Chees­e­ca­ke) aber ein­fach tole­ran­ter als jener mit zwei Drit­teln Boden und einem Drit­tel Fül­lung, der in hie­si­gen Gefil­den öfter ver­bro­chen wird. Erkennt­nis Wenn zumin­dest etwas Gutes am Ende eines beschei­de­nen Tages bleibt, dann wohl das Wis­sen dar­um, dass auch er ein Ende hat. Selbst­ver­ständ­lich kann der fol­gen­de Tag noch schlech­ter wer­den – aber wie wahr­schein­lich ist das? So lässt sich ein beschei­de­ner Tag doch viel bes­ser abha­ken. Noch eine Erkennt­nis Schön ist es, wenn Erkennt­nis­se rei­fen und man an dem Punkt ange­langt ist, da man sie pflü­cken kann. So einen Moment hat­te ich in der abge­lau­fe­nen Woche. Jetzt muss ich nur noch aus mei­ner Ern­te etwas machen. Auch wenn mich der ers­te Anblick ein wenig über­wäl­tig­te … mit ein biss­chen Abstand bin ich mir sicher, dass das auf sei­ne Wei­se was wer­den …

Was schön war, KW 11/2016

Toi­let seat girl Dass ich im Urlaub mal abso­lut nichts tun wür­de, war weder geplant noch erträg­lich, aber fast unum­gäng­lich. Zum Glück hat­te ich mit „Dead Like Me“ noch eine ange­fan­ge­ne Serie, die ich end­lich – end-lich! – bis zu ihrem unrühm­li­chen, weil abge­würg­ten Ende schau­en konn­te. Scha­de drum, dass es nicht wei­ter­ging. Chi­co­rée Rezept sacht „Gebra­te­ner Chi­co­rée mit Peter­si­li­en­wur­zel­sauce“, ich sach „Peter­si­li­en­wur­zel is alle“. Ein von Hen­dryk Schä­fer (@pillenknick) gepos­te­tes Foto am 17. Mär 2016 um 13:23 Uhr Ich kann nach­voll­zie­hen, dass ihn nicht jeder mag, aber für mich steht Chi­co­rée ganz weit oben auf der Lis­te mei­ner liebs­ten Gemü­se. Ob gebra­ten oder gekocht, ob mild oder bit­ter, ich lie­be ihn – und da Omma wie stets für die gan­ze Fami­lie ein­ge­kauft hat­te, obwohl sie schon seit (fuck, ist das lang her!) über einem Jahr­zehnt Wit­we ist, hat­te ich plötz­lich Chi­co­rée zu ver­wer­ten. Wie tra­gisch! Auch wenn ich das Rezept aus „Öster­reich vege­ta­risch“ nur als Grund­la­ge neh­men konn­te, war er doch sehr lecker. Was auch sonst? Hey, end­lich wie­der Essens­fo­tos! Recher­che­rei­se Wann war ich …

Links aus dem Designtal 3/2016

Rund­her­um nur Ber­ge und mit­ten­drin ein Fluss, aber das ist noch lan­ge kein Grund für, war­um Wup­per­tal nicht rele­vant sein soll­te, denn gera­de der Medi­en­wan­del spielt sich an vie­len Orten ab. Doch was wären Medi­en ohne ein prä­gnan­tes Design? Hier­mit möch­te ich euch einen klei­nen Ein­blick in die­ses The­men­feld geben, euch Trends zei­gen und ander­wei­tig inter­es­san­te Mel­dun­gen mit auf den Weg in euren All­tag geben. 10 Jah­re Twit­ter: Mein Selbst­ver­such (aus dem Archiv) | – Ein biss­chen Nost­al­gie, aber noch mehr klu­ge Beob­ach­tun­gen von Dirk von Geh­len Is What I See What I Get? — Math & Optics in Type Design | Typo­gra­phy Com­men­ta­ry | Typo­gra­phi­ca – Tja. Ein kreis­rund wir­ken­des O ist eben nicht kreis­rund. Wäre es kreis­rund, sähe es oval aus. Aban­don your desk, Desi­gner — Medi­um – Ein Text dar­über, war­um der direk­te Aus­tausch mit den Nutzer_innen dei­ner Pro­duk­te durch­aus nicht unbe­dingt ver­kehrt sein muss. Vide­os reveal how the Queen's cut-glass accent is slip­ping | Dai­ly Mail Online – Spra­che ver­än­dert sich. Get over it. Wein gegen Ras­sis­mus – Wein ist immer gut – und für …

12 magische Mottos: Formen & Figuren

Es ist so unfair. Da muss erst der März kom­men, damit ich ein Motiv fin­de, bei dem ich sofort den­ke, dass es per­fekt zu „Struk­tu­ren & Rhyth­men“ gepasst hät­te – aber so ist das wohl; zu oft fin­det sich im Nach­hin­ein noch etwas, was man viel­leicht geän­dert oder bes­ser gemacht hät­te, für das es aber nun zu spät ist. Viel­leicht ist auch das eine (mir im Prin­zip nicht neue) Erkennt­nis der 12 magi­schen Mot­tos: Dass Din­ge gut sind, wie sie sind und dass irgend­wann ein­fach gut ist, weil Din­ge auch mal fer­tig sein wol­len. Aber wie kom­me ich nach die­sen Über­le­gun­gen jetzt zum März-Mot­­to „For­men & Figu­ren“? Gar nicht, denn ich brauch­te ein neu­es Motiv.

Was schön war, KW 10/2016

Schnee Eigent­lich war ich schon mit letz­ter Woche zufrie­den, als es plötz­lich schnei­te und ich mal die Zeit hat­te, mei­ne extra dafür ange­schaff­ten Fahr­­rad-Win­­ter­­rei­­fen aus­zu­füh­ren, aber nach einer damals sehr epi­schen Run­de bis an den Rand erfro­re­ner Fin­ger, war ich am Mon­tag froh, ein­fach noch mal kurz hin­aus zu kom­men und den weg­rut­schen­den Auto­fah­rern zu zei­gen, was eine Har­ke ist. Auch wenn ich in der Pra­xis ähn­lich mit Spur­rin­nen zu kämp­fen hat­te, war Glät­te hin­ge­gen kein Pro­blem und die Stil­le, die der Schnee über eine so lau­te Stadt wie Wup­per­tal brach­te, war äußerst ange­nehm. Abge­se­hen heben Rad­fah­rer im Schnee wohl die Stim­mung – zumin­dest bei den Fuß­gän­gern. Viel­leicht haben sie mich auch aus­ge­lacht, aber das ist mir egal. Men­schen Fin­de ich es manch­mal auch beun­ru­hi­gend, dass das Leben als sol­ches nur begrenzt plan­bar ist, wur­de die­ses Mal aus einer fixen Ide­en ein Ereig­nis, für das ich noch jetzt ver­geb­lich um prä­zi­se For­mu­lie­run­gen rin­ge. Sach­lich aus­ge­drückt traf ich mich mit einem Men­schen, dem ich seit eini­ger Zeit bei Twit­ter fol­ge, aber so rich­tig das auch ist, …