Monate: Januar 2016

12 magische Mottos: Schilder & Schriften

Auch wenn ich im letz­ten Jahr zu allen grö­ße­ren Tou­ren mei­ne Kame­ra mit­nahm und auch immer mit ein paar Fotos zurück­kehr­te, war mir das im Grund genom­men nicht genug. Ger­ne woll­te ich mehr mit mei­ner Kame­ra machen (sie war schließ­lich teu­er genug) und zudem mei­ne ohne­hin schon nicht her­aus­ra­gen­den Pho­­to­­shop-Skills nicht ganz ver­küm­mern las­sen, hat­te aber erst ein­mal kei­nen kon­zep­tio­nel­len Ein­fall, der mir Moti­va­ti­on genug war, um mit der Kame­ra um die Häu­ser zu zie­hen. Inso­fern kam mir Palei­cas „12 magi­sche Mot­tos“ gera­de recht als Anlass für ein paar Foto­streif­zü­ge. Ob ich nun, Ende Janu­ar, ein Kon­zept habe, weiß ich noch nicht, zumal die Grund­ide­en, jeden Monat anläss­lich des Mot­tos neue Bil­der zu machen, womög­lich ein wenig mit mei­nem Kon­zept bzw. des­sen Umset­zung kol­li­diert, aber das wer­den wir sehen. Das ers­te Mot­to jeden­falls lau­te­te „Schil­der & Schrif­ten“. Nach ein paar gedank­li­chen Fehl­zün­dun­gen war mir klar, dass es nur einen Ort geben konn­te, der dafür der rich­ti­ge sein konn­te. Als jemand, der einen gro­ßen Teil sei­ner schö­nen Erin­ne­run­gen mit dem Leben auf dem Land ver­bin­den kann, konn­te …

Bierprobe #3: Wuppertaler Brauhaus Rotes

Im Jahr 2014 trank jede_r Deut­sche durch­schnitt­lich 107 Liter Bier. Nur Erfri­schungs­ge­trän­ke (125,5 Liter), Was­ser (145 Liter) und Boh­nen­kaf­fee (165 Liter) wur­den in noch grö­ße­ren Men­gen ver­nich­tet. Zum Ver­gleich: Milch kam auf gera­de ein­mal 84 Liter und Wein auf gera­de ein­mal knapp 25 Liter. Wäh­rend aber zu jedem Gericht ein pas­sen­der Wein emp­foh­len wird, heißt es bei Bier viel zu oft nur „Haupt­sa­che, es haut rein“ und bis auf weni­ge Aus­nah­men gibt es ent­we­der Pils oder Wei­zen und das völ­lig unab­hän­gig von dem dazu ser­vier­ten Gericht. Dabei gibt es so viel mehr! War­um also soll­te man die­se Viel­falt links lie­gen las­sen und nicht auch Bier einer Ver­kos­tung unter­zie­hen? Eben! Auch wenn inzwi­schen eini­ge Tage ins Land gegan­gen sind, heißt das nicht, dass es in der Zwi­schen­zeit kein Bier getrun­ken hät­te. Im Gegen­teil: Ich war sogar so geist­reich, einen drit­ten Win­ter­bock zu pro­bie­ren und mei­ne Noti­zen zu vertu­beln, wes­we­gen ich über den nicht schrei­ben wer­den. Der nun­mehr abge­lau­fe­ne Dezem­ber bot mir aber die Chan­ce, mal nach Hei­del­berg zu fah­ren, was ich am drit­ten Advent auch tat, …

Magische Mottos, *.txt und mehr

Nach­dem es in den letz­ten bei­den Jah­ren hier ja eher etwas stil­ler war, will ich in die­sem Jahr ein wenig mehr blog­gen. Das soll zwar nicht so aus­ufern wie noch 2013, aber mehr als zuletzt soll es schon wer­den. Des­halb will ich die­ses Jahr an meh­re­ren Pro­jek­ten mit­wir­ken, die über das gan­ze Jahr lau­fen. Eines davon ist Domi­nik Leit­ners Pro­jekt .txt, wel­ches mich im letz­ten Jahr dazu brach­te, end­lich mal wie­der eine Geschich­te abzu­schlie­ßen – aber das gibt es nicht hier, das lage­re ich wie­der aus in mein lite­ra­ri­sches Blog. Was hin­ge­gen hier erschei­nen wird, sind mei­ne Bei­trä­ge zu Palei­cas „12 magi­sche Mot­tos“. Woher ich sie ken­ne und wie ich spä­ter wie­der auf sie stieß, ist eine lan­ge Geschich­te, und sie hat mit einem klei­nen, aber fei­nen lyri­schen Blog zu tun, aber auch mit der berühm­ten Neon­­trau­­ma-Anne (wer kennt sie nicht?). Nach­dem ich letz­tes Jahr also schrieb und vor Urzei­ten auch mal erfolg­reich am Projekt52 schei­ter­te, will ich jetzt mal wie­der ver­su­chen, mehr zu foto­gra­fie­ren. Ein­mal im Monat wird Palei­ca das Mot­to vor­ge­ben und ich …

Craftbier-Expedition durch Weinland-Pfalz – Einmal durch den Pfälzerwald

Der Juni 2015 war ein durch­wach­se­ner Monat, aber ein paar Tage Son­ne hat­te er doch zu bie­ten. Welch Glück, dass ich genau die Tage erwisch­te für einen Kurz­ur­laub in der Pfalz. So spon­tan ich die­se Rei­se geplant hat­te, so chao­tisch wur­de sie auch, zumin­dest auf den ers­ten Blick. Woll­te ich ursprüng­lich durch die Wein­ber­ge radeln und damit einen Teil der Pfalz erkun­den, in dem ich noch nicht so oft war, war mein nächs­ter Plan, eine Mit­­­tel­rhein-Höhen­­­tour zu machen und mal von oben auf den Rhein zu schau­en. Letzt­lich ent­schied ich mich kurz vor der Abfahrt noch ein­mal um und ten­dier­te zur einer „Craf­t­­bier-Expe­­di­­ti­on durch Wein­­land-Pfalz“. Das alles soll­te – natür­lich – auf zwei Rädern statt­fin­den und die Näch­te woll­te ich im Zelt ver­brin­gen; es soll­te also ein typi­scher Hen­dryk-Urlaub wer­den – und das wur­de er auch, wenn auch anders als geplant. Der sechs­te Tag über­häuf­te mich mit Ese­lei­en und ein paar drol­li­gen Gesichts­aus­drü­cken. Eine der Ese­lei­en war mei­ne Rou­ten­pla­nung, eine ande­re ein aus­ge­wach­se­ner Son­nen­brand. Irgend­wie schaff­te ich es aber trotz­dem, am Ziel anzu­kom­men – aber …