Monate: Dezember 2015

Das war das Jahr, das war: 2015

Schon wie­der ist ein Jahr um. Da es sich so ein­ge­bür­gert hat, dass „alle Welt“ dies zum Anlass nimmt, um kurz so zu tun als hiel­te man inne und blick­te zurück, um danach genau­so wei­ter­zu­ma­chen wie zuvor, will ich mich die­sem Rei­gen anschlie­ßen. Inso­fern muss ich mich selbst zitie­ren: Jah­res­rück­bli­cke sind eigent­lich per defi­ni­tio­nem doof. Um aus dem Irr­sinn aber etwas Sinn zu geben, habe ich beschlos­sen, nicht ein­fach zurück­zu­bli­cken, son­dern auch Kon­se­quen­zen zu zie­hen – zumin­dest ist das mein Plan. Wie 2016 wird, kann ich also nicht sagen. Wie der Jah­res­rück­blick wird, weiß ich aber recht gut … (… sag­te er, bevor er tat­säch­lich schrieb, was Ihr nun lesen könnt). Ich habe also den Rück­blick von 2014 (sie­he auch: 2013, 2012) wie­der aus der Gara­ge geholt, ihn gerei­nigt und gefet­tet und die alten Ant­wor­ten durch neue ersetzt. In die­sem Sin­ne: Abfahrt!

13 × 15 – Best Of Twitter 2015

Schon wie­der ist ein Jahr fast am Ende. Bevor ich aber des­halb eine per­sön­li­che Bilanz zie­hen möch­te, will ich einen klei­nen Blick auf das wer­fen, was mir bei Twit­ter über den Weg lief. Man­ches ist hei­ter, man­ches ernst, aber alles, was jetzt kommt, bekam einen Ster– EIN HERZ! (Genau! Ver­giss die scheiß Her­zen nicht!) Aus jedem Monat prä­sen­tie­re ich euch daher einen Tweet – und einen Bonus-Tweet, nur damit die 13 wie­der voll wer­den. Auf geht’s! Janu­ar Bli­cke ich zurück, war es für die meis­ten für uns ein sehr pro­phe­ti­scher Tweet. Hät­ten wir ihn doch nur alle gele­sen, wäre uns womög­lich so man­ches erspart geblie­ben. Es schmerzt, wenn die sam­te­ne Decke aus eige­ner Nai­vi­tät und Ober­fläch­lich­keit, unter der es so kusche­lig war, mit einem Ruck weg ist. — Johan­nes Kor­ten (@jkorten) Janu­ary 13, 2015 Febru­ar Kin­der, merkt euch eines: Googelt nie­mals eure Krank­heits­sym­pto­me. Füh­le mich krank. Habe gera­de die Sym­pto­me geg­oogelt und ich glau­be, es ist die Zylin­der­kopf­dich­tung. — Roc­co Fon­tä­ne ® (@blauschlicht) Febru­ary 24, 2015 März Ich dach­te schon, es gäbe jetzt auch Kin­der­por­tio­nen. …

Mein musikalisches 2015

Schuld ist nur der Boss­a­no­va, auch wenn er in die­sem Fall Oli­ver Kra­mer heißt, denn der hat­te vor unzäh­li­gen Jah­ren mal dar­über geb­loggt, dass er sei­nen Liebs­ten ein Mix­tape zu Weih­nach­ten mit all sei­ner Fach­kennt­nis gebas­telt und gestal­tet hat­te. Das fand ich ein­fach nur schön, woll­te es aber nicht ein­fach nach­ma­chen, selbst wenn in man­chen Kul­tur Nach­ah­mung die höchs­te Form der Ver­eh­rung sein mag. Seit 2013 habe ich es mir aber den­noch zur Ange­wohn­heit gemacht, über das Jahr ein paar Lie­der zu sam­meln, die auf gewis­se Wei­se reprä­sen­ta­tiv für Tei­le die­ses Jah­res sind. Län­ger als eine klas­si­sche CD soll­te es aber nicht wer­den. Alles über 80 Minu­ten war also zu viel. Ergab sich im ers­ten Jahr noch ein wil­des Pot­pour­ri aus allen musi­ka­lisch nur denk­ba­ren Jahr­hun­der­ten, des allein des­halb sich in kei­ne Dra­ma­tur­gie ein­fü­gen woll­te, ent­schied ich mich schon im Fol­ge­jahr schon für zwei sepa­ra­te Lis­ten – eine mit aktu­el­lem Zeugs und eine mit Alter Musik. Für 2015 habe ich die­sen Plan noch mal ein klei­nes biss­chen modi­fi­ziert. Anstatt strikt bei alter Musik (also gefühlt …

Craftbier-Expedition durch Weinland-Pfalz – Der Jackpot haust in einem Dorf

Der Juni 2015 war ein durch­wach­se­ner Monat, aber ein paar Tage Son­ne hat­te er doch zu bie­ten. Welch Glück, dass ich genau die Tage erwisch­te für einen Kurz­ur­laub in der Pfalz. So spon­tan ich die­se Rei­se geplant hat­te, so chao­tisch wur­de sie auch, zumin­dest auf den ers­ten Blick. Woll­te ich ursprüng­lich durch die Wein­ber­ge radeln und damit einen Teil der Pfalz erkun­den, in dem ich noch nicht so oft war, war mein nächs­ter Plan, eine Mit­­­tel­rhein-Höhen­­­tour zu machen und mal von oben auf den Rhein zu schau­en. Letzt­lich ent­schied ich mich kurz vor der Abfahrt noch ein­mal um und ten­dier­te zur einer „Craf­t­­bier-Expe­­di­­ti­on durch Wein­­land-Pfalz“. Das alles soll­te – natür­lich – auf zwei Rädern statt­fin­den und die Näch­te woll­te ich im Zelt ver­brin­gen; es soll­te also ein typi­scher Hen­dryk-Urlaub wer­den – und das wur­de er auch, wenn auch anders als geplant. Am vier­ten Tag soll­te die Jagd auf Bier end­lich Ergeb­nis­se zei­gen, aber auch der Wein kam nicht zu kurz. Erst war ich in Bal­ko­ni­en, danach in einer Gerüm­pel­stu­be, aber am Ende kam ich doch …

Craftbier-Expedition durch Weinland-Pfalz – Mit Guido Knopp nach Worms

Der Juni 2015 war ein durch­wach­se­ner Monat, aber ein paar Tage Son­ne hat­te er doch zu bie­ten. Welch Glück, dass ich genau die Tage erwisch­te für einen Kurz­ur­laub in der Pfalz. So spon­tan ich die­se Rei­se geplant hat­te, so chao­tisch wur­de sie auch, zumin­dest auf den ers­ten Blick. Woll­te ich ursprüng­lich durch die Wein­ber­ge radeln und damit einen Teil der Pfalz erkun­den, in dem ich noch nicht so oft war, war mein nächs­ter Plan, eine Mit­­­tel­rhein-Höhen­­­tour zu machen und mal von oben auf den Rhein zu schau­en. Letzt­lich ent­schied ich mich kurz vor der Abfahrt noch ein­mal um und ten­dier­te zur einer „Craf­t­­bier-Expe­­di­­ti­on durch Wein­­land-Pfalz“. Das alles soll­te – natür­lich – auf zwei Rädern statt­fin­den und die Näch­te woll­te ich im Zelt ver­brin­gen; es soll­te also ein typi­scher Hen­dryk-Urlaub wer­den – und das wur­de er auch, wenn auch anders als geplant. Tag 3 hat­te alles zu bie­ten, was einen Aben­teu­er­ur­laub aus­macht: wech­sel­haf­tes Wet­ter, wil­de Tie­re und sogar ein biss­chen Pro­mi­nenz. Neben­bei erfuhr ich, wel­ches zwi­schen Bin­gen und Mainz für Rad­rei­sen­de die schö­ne­re Rhein­sei­te ist, und wie …