Monate: August 2015

#BlogRelaunch

Nach fast genau fünf Jah­ren hendrykschaefer.de und knapp drei Jah­ren mit Uhso als The­me (auf Grund­la­ge von Bay­lys von elmastudio.de) habe ich mei­nem Blog mal wie­der ein paar neue Kla­mot­ten gegönnt und – wo ich schon mal dabei war – ein wenig auf­ge­räumt. Das heißt aber nicht, dass ich irgend­wel­che Inhal­te gelöscht hät­te; das Gegen­teil ist der Fall. Jetzt gibt es mehr Bil­der, grö­ße­re Bil­der und viel mehr Weiß­raum. Nur die Far­be habe ich ein wenig redu­ziert und das zwar schö­ne, aber irgend­wie unpas­sen­de Logo raus­ge­schmis­sen. Ich bin doch nicht die Kat­zen­ber­ger!

The bird is ready to fly

Gewinner

Es gibt Tage im Leben, die sind so absurd, dass es Tage braucht, bis man ver­steht, dass sie wirk­lich so statt­fan­den. Einer die­ser Tage war ein Don­ners­tag, Don­ners­tag, der 10. April 2014. Him­mel­hoch jauch­zend, zu Tode betrübt, glück­lich allein ist die See­le, die fiept. Ja, ich weiß, es heißt anders, aber ich nahm gefühlt alles mit, was es für eine rich­tig gute emo­tio­na­le Ach­ter­bahn braucht. Durch einen die­ser klei­nen, glück­li­chen Umstän­de, die das Leben mir so manch­mal bie­tet (ich könn­te sie an einer Hand abzäh­len), war es mir ermög­licht wor­den, als Teil eines stu­den­ti­schen Teams von Krea­ti­ven für mei­ne Uni zum von Ado­be aus­ge­rich­te­ten „New Crea­ti­ves Meet­up“ nach Ber­lin fah­ren zu dür­fen. Dazu gehör­te auch die Teil­nah­me am Crea­ti­ve Jam, einem Wett­be­werb, der her­aus­fin­den woll­te, wel­ches Team innert weni­ger Stun­den das bes­te krea­ti­ve Kon­zept zu einem The­ma ent­wi­ckeln und umset­zen wür­de. Die ein­zig wirk­lich wesent­li­che Vor­ga­be war die Umset­zung auf gestell­ten Rech­nern unter Ver­wen­dung der Pro­duk­te der Crea­ti­ve Cloud von Ado­be. Doch was so ein­fach klingt, soll­te sich in der Umset­zung als äußerst kom­pli­ziert her­aus­stel­len.

Foto: Daniel Müller – Photojournalism (CC-BY-NC-SA) - flickr.com

Eine Zumutung – für uns alle

So, so. Eine „Zumu­tung für die deut­schen Steu­er­zah­ler“ soll es also sein, dass Flücht­lin­ge, die in Ita­li­en und Grie­chen­land ankom­men, in die ande­ren EU-Län­­der wei­ter­ge­lei­tet wer­den, sagt Herr Herr­mann von der CSU. So, so. Ja, in der gan­zen Debat­te um Migra­ti­on und Flucht und Asyl gibt es Zumu­tun­gen, weit mehr als man sieht, aber wenn man sich die Asyl­ge­setz­ge­bung in der EU anschaut, dann ist das ja wohl die kleins­te Zumu­tung. Wo kom­men denn die gan­zen Flücht­lin­ge zuerst an? Doch wohl sicher nicht in Deutsch­land. Und wo nur kön­nen sie gesetz­mä­ßig Asyl bean­tra­gen, Dub­­lin-II-Abkom­­men sei Dank? In dem EU-Staat, in dem sie zuerst ange­kom­men sind. Und das ist sicher nicht Deutsch­land (es sei denn, sie sind von Syri­en durch Mit­tel­meer, Atlan­tik und Nord­see in Cux­ha­ven gestran­det). Die wah­re Zumu­tung ist doch wohl eher die, dass Län­der wie Deutsch­land sich im Her­zen der EU ver­bar­ri­ka­die­ren und Auf­ga­ben und Kos­ten den Län­dern (und somit auch den dor­ti­gen Steu­er­zah­lern) über­las­sen kön­nen, die die EU-Außen­gren­­ze bil­den. Foto: Dani­el Mül­ler – Pho­to­jour­na­lism – CC-BY-NC-SA – flickr.com

#baking­forhope at Cri­ti­cal Mass Düs­sel­dorf #cmdorf – Foto: chr1stophg (Instagram)

#bakingforhope – mein Rückblick auf die #IceBucketChallenge

Rund ein Jahr ist es inzwi­schen her, dass die Ice Bucket Chal­len­ge die Run­de mach­te. Irgend­wann nicht all­zu lang danach wur­de auch ich nomi­niert, mir einen Kübel mit Eis­was­ser über den Kopf zu gie­ßen. Ziem­lich genau vor 11 Mona­ten stell­te ich mich auf mei­ne Wei­se der Her­aus­for­de­rung – und putz­te den Flur. Anstatt mir mein Müt­chen zu küh­len, buk ich in den fol­gen­den Mona­ten den einen oder ande­ren Bie­nen­stich, absur­der­wei­se immer nach einem ande­ren Rezept, teil­wei­se vegan, teil­wei­se nicht, immer aber sehr lecker. Damit tin­gel­te ich dann von Cri­ti­cal Mass zu Cri­ti­cal Mass, nach Köln und Düs­sel­dorf, aber auch die Wup­per­ta­ler CM bekam ihren Bie­nen­stich ab, bis ich nur noch „der mit dem Bie­nen­stich“ war. Und wie war es?