Gedöns
2 Kommentare

Ich baue mir ein Brot

Wäre ich mit mei­nem Freund nicht zu sei­nen Eltern gefah­ren, wäre es nie so weit gekom­men. Ich hät­te ab und an mal eine Brot­back­mi­schung erwor­ben und sonst mein Brot und mei­ne Bröt­chen vom Bäcker um die Ecke gekauft. So hin­ge­gen fing ich im Janu­ar an, selbst Brot zu backen, aber nicht irgend­wie, son­dern mit Sauer­teig; ihr mögt es viel­leicht schon bemerkt haben. Als jemand, der dank Lutz Geiß­ler auch eine Anlei­tung zum Sauer­teig­züch­ten und Brot­ba­cken fand, blieb mir fak­tisch gar nichts ande­res übrig, als auf sei­nen Auf­ruf zur ers­ten Plöt­zia­de zu sto­ßen.
Wor­um es dabei geht? Lasst mich ihn selbst zitie­ren.

Bis zum 17. April 2014 möch­te ich euch ein­la­den, ein eige­nes Brot zu ent­wi­ckeln. Vor­ge­ge­ben sind nur die Grund­zu­ta­ten. In der Ver­ar­bei­tung könnt ihr dage­gen eurer Fan­ta­sie frei­en Lauf las­sen.

Ich möch­te mit die­sem Expe­ri­ment zei­gen, wie viel­fäl­tig ein Brot allein durch ver­schie­de­ne Zube­rei­tungs­ar­ten vari­iert wer­den kann.

Was soll­te dar­aus unter mei­ner Auf­sicht nur wer­den?

Wenn ich Brot baue, dann kommt so etwas dabei heraus. (Bildbeschreibung: Im Vordergrund liegt ein Brotlaib, mittelbraun, mehrheitlich mit Mehl bedeckt, nur zwei breite Streifen sind frei. Dahinter stehen, unscharf nur noch zu erkennen, eine hölzerne Pfeffermühle und ein Einweckglas voller Salz vor einem weißen Fliesenspiegel.)

Wenn ich Brot baue, dann kommt so etwas dabei her­aus.

Die Zutaten

Viel blieb mir nicht übrig. Ich durf­te die Zuta­ten nicht abwan­deln und auch nichts hin­zu­fü­gen. Zur Ver­fü­gung stan­den mir nur:

  • 450g (90%) Wei­zen­mehl, 550er-Type
  • 50g (10%) Rog­gen­voll­korn­mehl
  • 10g (2%) Salz
  • Sauer­teig und/oder Hefe
  • Was­ser

Und was habe ich gemacht?

Die Vorrede

Vor eini­gen Wochen war ich schon auf Plötz’ Rezept für ein Bier­brot mit kal­ter Gare gesto­ßen. Ist Füchs­chen Alt auch bei wei­tem nicht mein liebs­tes Bier – ich gehö­re halt eher zur Kölsch-Frak­ti­on –, so ist es doch mit das bes­te Bier für eben jenes Bier­brot, gera­de weil es so kräf­tig ist. Hat­te ich die­ses Bier­brot­re­zept schon beim ers­ten Ver­such man­gels Mehl abwan­deln müs­sen, war ich bei mei­ner abge­wan­del­ten Rezep­tur geblie­ben, denn sie war gut. Aber dar­über wer­de ich ein ande­res Mal blog­gen. Von einem mehr oder weni­ger schnö­den Wei­zen­misch­brot hat­te ich abso­lut kei­ne Ahnung.

Ohne Ahnung, aber mit reich­lich Mut zum Schei­tern ent­schloss ich mich also, bei der ers­ten Plöt­zia­de teil­zu­neh­men und mein Rezept an jenes vom Bier­brot anzu­leh­nen, also mit einem lan­gen Rei­fungs­pro­zess im Kühl­schrank.
Weil mir die Men­gen aber sehr klein erschie­nen, habe ich ein­fach mal die dop­pel­te Men­ge gemacht. Das hat­te dann den Vor­teil, dass ich am Ende zwei Bro­te hat­te, die leicht unter­schied­lich wur­den, da mein Back­ofen bei­de nicht gleich­zei­tig ver­ar­bei­ten kann. Doch genug der Vor­re­de, jetzt kommt mein Rezept, umge­rech­net auf ein Brot gemäß den Vor­ga­ben.

Teilt mei­nen Text
Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.