Gedöns
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Zeit für’s Ich

Vom Eckartsberg ist selbst das Stephansmünster fern. Bildbeschreibung: Es ist früher Frühling auf einem Hügel, die Sonne ist nicht zu sehen, scheint aber von links auf die Szenerie. In der rechten Bildhälfte geht ein Weg in die Ferne, links und rechts von ihm stehen noch keine Weinstöcke auf einem dünnen, leicht grünen Boden. Im Hintergrund ragt auf einem Berg eine romanische Kathedrale, das Stephansmünster zu Breisach auf.

Vom Eckartsberg ist selbst das Stephansmünster fern.

Manche Dinge merkt man (soll heißen: ich) nicht unbedingt sofort – und selbst wenn ich sie bemerkt habe, heißt das noch lange nicht, dass ich die nötigen Konsequenzen ziehe. Auch wenn man so manches über mich im Internet findet, findet man so manches andere auch nicht, und das ist auch gut so. Aus genau solchen Gründen habe ich mich voriges Wochenende kurzfristig in den Zug gesetzt und ein Wochenende im schönen Breisach verbracht. Endlich mal ein Wochenende nur für mich, ein paar Tage Ich-Zeit. Wenn man mal davon absieht, dass das Breisgau es schon aus landschaftlichen Gegebenheiten wert ist besucht zu werden, dann war das Wochenende genau das, was ich brauchte.

Die letzten Wochen waren extrem anstrengend, und ich habe bei weitem nicht geschafft, was ich schaffen wollte. Andererseits habe ich dafür wenigstens ein paar Dinge geschafft, auf die ich wohl extrem stolz sein werde (sie sind noch nicht fertig, aber manche Dinge liegen einfach nicht in meiner Hand). Insofern war es mehr als überfällig, dass ich endlich mal wieder auch an mich denke. Ich will es nicht mehr vergessen. Versprochen.

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