Links aus dem Designtal
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Links vom Rhein, 14. November 2013

Ob links oder rechts vom Rhein – hier sind mei­ne Emp­feh­lun­gen aus der Design­sze­ne und vom Medi­en­wan­del.

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2 Kommentare

  1. Jakob sagt

    Hal­lo Hen­ryk!
    Du hast zu dem Link "loa­ding: Design Emo­ti­ons„ geschrie­ben, dass du skep­tisch bist. Den Inhalt jedoch nicht damit meinst. Was denn dann? Die Optik? Mei­ner Ansicht nach ist das Pro­jekt eine rie­si­ge Kata­stro­phe…

    Gruß, Jakob

    • Hal­lo Jakob!

      Ich habe mir das Pro­jekt noch ein­mal ange­schaut, bevor ich jetzt etwas dazu sagen kann. Ste­he ich der Idee, den Wert guten Designs vie­len Men­schen näher zu brin­gen, doch sehr posi­tiv gegen­über, krankt es in die­sem Fall an eini­gen Punk­ten.
      Ich sehe, dass sich da jemand enorm viel Mühe gege­ben hat, und dass es ihm sicher­lich ein Her­zens­an­lie­gen ist. Ich sehe aber auch, dass da jemand steht und sagt „So mache ich das“, und ich den­ke, dass da das Haupt­pro­blem für die Erfolg­lo­sig­keit und der Haupt­grund für mei­ne Skep­sis liegt: Ein Nobo­dy will uns zei­gen, wie es geht (und wie toll er ist womög­lich ist). Ein Erik Spie­ker­mann könn­te das machen.

      Der nächs­te Grund liegt in der Prä­sen­ta­ti­on. Mario Weh­ner wech­selt in sei­ner Wer­bung bei der Visi­onBak­e­ry stän­dig zwi­schen „Ich“-Sätzen und „Es wird“-Passivkonstruktionen. Dazu klingt der Text nicht son­der­lich aus­sa­ge­kräf­tig, die Fotos sind – gelin­de gesagt – nicht her­aus­ra­gend und (was mich bei einem Crowd­fun­ding-Pro­jekt, wenn es nicht gera­de um eine tech­ni­sche Inno­va­ti­on geht, am meis­ten stört) es ist ein abge­schlos­se­nes Pro­jekt. Ich soll jeman­dem einen Wunsch erfül­len. Das hin­ge­gen tue ich nur, wenn ich den Wunsch tei­le oder wenn ich davon über­aus begeis­tert bin. Das bin ich ein­fach nicht, schon weil ich die Ziel­grup­pe (Lai­en und Exper­ten glei­cher­ma­ßen) äußerst frag­wür­dig fin­de.

      Anders gesagt: Ohne den kon­kre­ten Inhalt zu ken­nen, habe ich schon zu vie­le Zwei­fel an der Form. Chan­ce ver­tan

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