Monate: September 2013

Then the SH!FT will really hit the fan

„Print ist tot“, sagen die einen, „Print lebt“, sagen die anderen. Dass beides zugleich nicht richtig sein kann, ist eine unbequeme Wahrheit. Was jetzt zunächst einmal trivial klingt, ist die absurdeste Einleitung, die mir eingefallen ist, um endlich einmal über SH!FT zu schreiben. In diesem Teil soll es dabei darum gehen, wie es zu SH!FT kommen konnte, im nächsten folgt dann die eigentliche Rezension. Was SH!FT ist? SH!FT ist, vereinfacht gesagt, das Produkt einer Diplomarbeit. SH!FT ist eines der mutigeren Experimente in einer Zeit, die wieder einmal einen immensen Umbruch im Mediennutzungsverhalten zu verzeichnen hat. Während die großen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen die ersten Schritte in Richtung eines von Nutzer_innen bezahlten journalisten Angebots im Internet wagen, solange sie mit dem Bedrucken von Papier noch gutes Geld verdienen können, wagt Daniel Höly, ein junger, in Bonn lebender Journalist, den Weg in die Gegenrichtung und entwickelt ohne einen Mäzen im Rücken oder einen besonders gut gefüllten Sparstrumpf ein gedrucktes Magazin. Das könnte man auch töricht nennen: noch eine neue Zeitschrift? Wer soll die denn lesen? Und warum? Was …