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Neues aus dem Abfall, 14. Januar 2013

Mein Abfall­ei­mer ist rand­voll. Hier sind mei­ne Lese­emp­feh­lun­gen vom 14. Janu­ar 2013:

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1 Kommentare

  1. Ich möch­te auf den letz­ten Punkt ein­ge­hen, und zwar war­um The Ver­ge & Co. eine Daseins­be­rech­ti­gung haben.

    Nun, ich gebe ger­ne zu, dass längst nicht alle Arti­kel einen nen­nens­wer­ten Mehr­wert bie­ten. Klar, die Infor­ma­tio­nen bekom­me ich auch woan­ders. Das Dilem­ma exis­tiert durch­aus auch in ande­ren Medi­en­be­rei­chen, sie­he die von Agen­tur­mel­dun­gen gefüll­ten Zei­tungs­spal­ten. Das wird auch ger­ne als das täg­li­che Brot des Jour­na­lis­mus bezeich­net.

    So sehe ich es bei all­ge­gen­wär­ti­gen Tech-Mel­dun­gen auch: Sie gehö­ren nun ein­mal dazu. Wirk­lich inter­es­sant sind dage­gen die eini­gen span­nen­den aber dafür hin­ter­grün­di­ge­ren Geschich­ten, die eben auch bei die­ser täg­li­chen Arbeit ent­ste­hen, und viel­leicht ein bis zwei Tage län­ger brau­chen. Und die gibt es durch­aus, ob nun bei The Ver­ge, Tech­Crunch oder woan­ders.

    Nie­mand soll­te den Feh­ler machen, das alles lesen zu wol­len. Das muss nie­mand. Ich scan­ne häu­fig nur die Head­lines, und nur, wenn mir etwas beson­ders inter­es­sant erscheint, lese ich es. Das hat aber nichts mit Tech-Jour­na­lis­mus zu tun, son­dern das ist in allen Berei­chen des Jour­na­lis­mus so, in allen Res­sorts.

    Eine Sei­te wie The Ver­ge oder Tech­Crunch muss es sich leis­ten, ers­tens alle klei­nen und gro­ßen Mel­dun­gen abzu­bil­den, egal ob sie alle ande­ren auch haben – sol­che Sei­ten fun­gie­ren nun ein­mal als „Bran­chen­start­sei­te“ mit allen Infos auf einen Blick. Zwei­tens müs­sen aber auch die Res­sour­cen frei sein, hin­ter­grün­di­ger zu schrei­ben – und das tun die Kolleg_innen in den meis­ten Fäl­len auch.

    In die­sem Sin­ne: Es ist alles nur halb so wild. Und wer es nicht lesen will, der liest es eben nicht. Ganz ein­fach. War übri­gens schon immer so.

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