Monate: Oktober 2012

Ich mach’s dual #2: Ersti-Woche oder I-Dötzchen hat man auch an die Hand genommen

Ein­schrei­ben ist nicht schwer, studier’n dage­gen sehr. Wenn ich mir jedoch durch­le­se, wie Anke Grö­ner an ihr Stu­di­um kam, dann kann ihr Stu­di­um nur die Aus­nah­me von der Regel sein. Bei mir war jeden­falls alles pro­blem­los mög­lich. Was die Uni von ande­ren staat­li­chen Bil­dungs­ein­rich­tun­gen unter­schei­det, ist die Art und Wei­se, wie sie mit ihren I-Döt­z­chen umgeht. Hier hei­ßen die I-Döt­z­chen „Ers­tis“ und eben­so wie in ande­ren staat­li­chen Bil­dungs­ein­rich­tun­gen kann man sie sehr gut erken­nen. Sie sind jün­ger als alle ande­ren, sie ken­nen sich nicht aus und sie tre­ten bevor­zugt in ganz gro­ßen Grup­pen auf. Das ist erst ein­mal so, aber es hat nun­mal auch Nach­tei­le, denn die­se Grup­pen ste­hen vor allem ande­ren erst ein­mal mit­ten im Weg. Damit die­ser Zustand schnell Geschich­te ist, gibt es an vie­len Uni eine Ein­füh­rungs­wo­che (die anders­wo auch mal O-Woche, also Ori­en­tie­rungs­wo­che, hei­ßen kann). Ihr Ziel ist es, die I-Döt­z­chen so an die Hand zu neh­men, dass sie nach die­ser Woche eini­ger­ma­ßen selb­stän­dig stu­die­ren kön­nen. Ob sie ihr Ziel erreicht, steht auf einem ganz ande­ren Blatt.