Gedöns
1 Kommentar

2012 wird mein Jahr – nicht gut, aber intensiv

Ich könn­te mit dem Jah­res­rück­blick jetzt schon begin­nen, denn es ist schon viel pas­siert. Ich las­se es den­noch und belas­se es bei einer unvoll­stän­di­gen Auf­lis­tung.

In die­sem Jahr habe ich

  • schon ganz vie­le ganz schön tol­le Fil­me im Kino gese­hen („Dri­ve“, „Moon­ri­se King­dom“, „Ziem­lich bes­te Freun­de“, „The Ides of March“, „Der Gott des Gemet­zels“) und dann wie­der ver­ges­sen, wel­che das alle waren
  • end­lich BAFöG bekom­men und es direkt aus­ge­ge­ben
  • mir ein Fahr­rad gekauft und es auf der ers­ten län­ge­ren Tour direkt zer­legt (wobei es mich mehr traf als das Rad)
  • eine Aus­bil­dung mit Erfolg abge­schlos­sen und eine ande­re als Qua­si-Werks­stu­dent fort­ge­setzt
  • fest­stel­len müs­sen, dass mein Nach­bar Ras­sist ist
  • infol­ge einer fet­ten Erkäl­tung und dann des Prü­fungs­stres­ses und mei­ner Unfä­hig­keit, ein­fach plötz­lich wie­der irgend­wo auf­zu­tau­chen, nach­dem ich ein­fach plötz­lich irgend­wo abge­taucht bin, seit März oder so kei­ne ein­zi­ge Chor­pro­be mehr besucht, obwohl ich doch ohne Musik nicht kann
  • zum fünf­zigs­ten Geburts­tag mei­ner Tan­te einen Sketch geschrie­ben, wes­we­gen ich jetzt auf Ewig­kei­ten (oder bis zur Über­nah­me durch die nächs­te Gene­ra­ti­on) ver­dammt bin, sol­che Sket­che und Spie­le für die run­den Geburts­ta­ge zu ent­wi­ckeln (man hat ja einen gewis­sen Anspruch), und das am bes­ten noch uff Päl­zisch (was ich nur ver­ste­hen, aber nicht spre­chen kann, vom Schrei­ben ganz zu schwei­gen)
  • nicht den Nerv dazu, mich mit irgend­wel­chen behörd­li­chen oder behörd­lich aus­se­hen­den Schrei­ben aus­ein­an­der­zu­set­zen, auch wenn es unbe­dingt zwin­gend erfor­der­lich ist; immer­hin füh­le ich mich wie­der in der Lage das zu tun
  • qua­si bald wie­der einen Umzug an der Backe, auch wenn mei­ne bes­se­re Hälf­te auf­grund sei­ner güns­ti­ge­ren Arbeits­zei­ten davon wie­der (auch wenn ich es ger­ne anders woll­te) den Haupt­teil orga­ni­sie­ren wird, der mir zwar alle Arbeits­we­ge ver­län­gern wird, aber die ein­zig brauch­ba­re Mög­lich­keit ist
  • die Absicht, eine schö­ne digi­ta­le Spie­gel­re­flex­ka­me­ra zu erwer­ben, um mir Düs­sel­dorf, mei­ne Dia­spo­ra, schön zu foto­gra­fie­ren
  • mir bei der Kon­to­er­öff­nungs­vor­be­rei­tung via Post­I­dent in Köln mei­nen Per­so vertu­belt, gelernt, dass es die­ses Verb gibt, und ers­te­res erst gemerkt, als ich ihn bei einer Fahr­schein­kon­trol­le nicht vor­wei­sen konn­te, was mich letzt­lich sie­ben Euro­nen kos­ten soll­te und
  • den tolls­ten Schatz der Welt

Das woll­tet ihr viel­leicht jetzt alles nicht wis­sen, aber immer­hin kann nich jetzt vor mir recht­fer­ti­gen, war­um ich gefühlt seit dem West­fä­li­schen Frie­den nicht mehr geb­loggt habe – dafür aber jetzt aus dem Zug.

Teilt mei­nen Text
Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

1 Kommentare

  1. Pingback: 2014, jetzt kommst du! | Henning Bulka | Journalist

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.