Gedöns
Schreibe einen Kommentar

Meine Autos und ich

2013 Ford Fusi­on Hybrid | Foto: Ford Motor Com­pa­ny – flickr.com – CC-BY-SA 3.0

An einem Punkt bin ich dann doch "typisch Mann". Ich mag Autos, kann mich für sie begeis­tern und habe doch – völ­lig unty­pisch – kei­nen Füh­rer­schein und der­zeit auch kein gestei­ger­tes Inter­es­se dar­an. Was mich fas­zi­niert, sind die Tech­nik und vor allem das Design. Wie so manch ande­rer Jun­ge habe auch ich Autos gezeich­net und von eini­gen die­ser Zeich­nun­gen kann ich mich noch immer noch tren­nen. Ja, ich habe Auto­zeit­schrif­ten gekauft und mir tut es leid um die Bäu­me, die dafür fal­len muss­ten. Schön waren die­se Zeit­schrif­ten ohne­hin nicht, aber sie still­ten mei­nen Durst.

Wie ich vom Design jetzt zu Ford kom­me? Gar nicht. Aber ver­su­chen will ich es trotz­dem.

Mein Opa fuhr einen Opel Asco­na. Der ers­te Wagen mei­ner Eltern, an den ich mich erin­nern kann, war ein Opel Kadett Cara­van, und auf ihn folg­te – typisch Fami­lie mit Hund und Kin­dern – ein wei­te­rer Kom­bi, der aber nicht so aus­sah, näm­lich ein Nis­san Sun­ny Die­sel mit defek­ter Zylin­der­kopf­dich­tung und Kunst­le­der­sit­zen und dann erst folgt ein Ford Sier­ra Tur­nier. Das alles klingt jetzt so, als wäre ich wer weiß wie alt, aber es waren alles Gebraucht­wa­gen. Kei­ne Panik! Die­ses klapp­ri­ge Rau­cher­au­to war aber bei­lei­be nicht der ers­te Ford in mei­nem Leben, denn der stand bei mei­nem ande­ren Groß­va­ter in der Scheu­ne: ein roter Fies­ta MkII. So weit, so unin­ter­es­sant, denn wirk­lich begeis­tert wur­de ich von Ford erst mit dem Focus, und seit­dem ver­fol­ge ich die ford'schen – aber auch alle ande­ren – Neu­erschei­nun­gen mit gestei­ger­tem Inter­es­se. Ich bin halt Ästhet – auch wenn ande­ren anders gefällt, was mit beliebt.

Wie es so pas­siert, wenn man sich Din­ge lan­ge genug anschaut, dann bekommt man dazu meist auch eine Mei­nung – und schon seit eini­ger Zeit neh­me ich mir immer mal wie­der vor, end­lich auch mal öffent­lich mei­nen Senf dazu abzu­ge­ben, was unser Stra­ßen­bild so berei­chert oder eben auch ver­schan­delt. Über den Sinn und Zweck von Autos kann man sowie­so ganz ande­re Debat­ten füh­ren – und gutes Design ist, egal ob es um Bunt­stif­te, Bücher oder Autos geht, eine Berei­che­rung. (Bas­ta.)

Wun­dert euch also ein­fach nicht, wenn ihr dem­nächst hier auch ein paar auto­mo­bi­le Design­be­trach­tun­gen zu lesen bekommt, und das auf kei­nen Fall nur von Ford, denn es gibt so vie­le schö­ne (und lei­der auch häss­li­che) Autos, die nicht nur von Design­päps­ten gewür­digt wer­den soll­ten.

War­um sind alle Auto­päps­te eigent­lich Män­ner?

Teilt mei­nen Text
Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.