Monate: Juli 2011

Ein voller Tonerfilter am Ende seiner Lebenszeit: Cyan-, Magenta- und Gelb-Partikel besetzen die feinen Lamellen.

Sohschel Miehdia oder: Wenn Drucker ins Internet wollen.

Print stirbt! Die Zei­tun­gen ver­lie­ren an Auf­la­ge, weil sie im Inter­net alles umsonst anbie­ten müs­sen. Die Wer­be­prei­se sin­ken, weil die ver­kauf­ten Auf­la­gen sin­ken. Im Inter­net kann man kein Geld ver­die­nen außer über Wer­bung, und auch das ist noch viel zu wenig – und in Zei­ten, in denen so gere­det wird, mache ich eine Aus­bil­dung zum Medi­en­ge­stal­ter digi­tal und print in einer Dru­cke­rei. Ganz schön doof, oder?

Weil ich's versprochen habe. Ein manomama-Loblied.

Ich habe es heu­te Mit­tag ange­droht und nun kann ich nicht zurück. Seit­dem ich vor gerau­mer Zeit via Twit­ter auf mano­ma­ma stieß, ver­fol­ge ich gespannt und begeis­tert, wie die gran­dio­se Idee, Klei­dung lokal, öko­lo­gisch und sozi­al her­zu­stel­len, immer grö­ße­re Wel­len schlägt. Eigent­lich müss­te ich Sina Trink­wal­der (so heißt die Frau, die hin­ter @manomama steckt) end­lich mal zum Fol­lo­wfri­day erwäh­nen. Jedes Mal, wenn ich etwas von ihr sehe, höre oder lese, über­kommt mich der Drang, selbst etwas zu tun, und allein dafür müss­te ich mal wie­der ein wenig mehr Mund­pro­pa­gan­da machen. Dabei ist es nicht so, dass ich untä­tig wäre.