Monate: Februar 2011

WAZ sollen wir lesen

WAZ sollen wir lesen? das zeitungsabo-experiment (epilog in zwei teilen. erstens)

Update: Nach einem Kommentar habe ich meine Aussage über Hallo Herne ein wenig konkretisiert. Nun ist es schon einige Tage her, dass mein WAZ-Probeabo auslief und irgendwie gelang es mir auch, das aufzuschreiben, was ich dabei erlebte und empfand. Allerdings waren diese Beiträge nicht unbedingt das, was ich persönlich als wirklich konstruktiv empfinden würde. Sicherlich, einige Anmerkungen gab es schon, die durchaus jemandem etwas bringen könnten, aber im Großen und Ganzen war es eher ein „Tu‘ das nicht! Hör‘ damit auf! Lass‘ das sein!“. In diesem, vorerst letzten Beitrag wird das alles anders, hier kommt meine geballte Wut konstruktive, positive Kritik, hier kommen meine Wünsche an eine Tageszeitung, die ich gerne lesen möchte! Teil eins wird sich dabei auf die Ausgangssituation fokussieren, die Anforderungen und das faktische Angebot der WAZ und wird mit den Schwächen enden. Erst im zweiten Teil geht es dann um die Stärken der WAZ und um mich und meine Anforderungen. Daran anknüpfend stelle ich meine Wunschzeitung vor, konfrontiere sie mit der Realität und versuche zu einer Lösung zu kommen. Ein eigentliches …

WAZ sollen wir lesen

WAZ sollen wir lesen? das zeitungsabo-experiment (7)

Ich sollte in der nächsten Woche – es gibt ja keine Sonntagsausgabe, über die ich hätte berichten können, und die beiden Anzeigenblätter, die es stattdessen in Herne gibt, wollte ich dann doch nicht mit einer detaillierteren Erwähnung überschätzen – nicht so sehr zum kritischen Lesen kommen. Morgens fand ich nicht mehr genug Platz und Zeit auf dem Weg zur Berufsschule, um mich mit der WAZ auszubreiten und nach der Schule stand dann genug Stoff für die Berufsschule auf dem Plan. Irgendwann muss ja auch mal für Klausuren und praktische Arbeiten getan werden, und das nahm nun doch ein wenig zu viel Zeit in Anspruch. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: In Sachen Schule habe ich ein gutes Gefühl und in Sachen WAZ fand ich dann nur noch ein paar Dinge, die ich erwähnen wollte. Bevor es also endgültig zu langweilig wird, hier nun eine Zusammenfassung der Ereignisse der Woche vom 24. Januar bis zum 29. Januar.

WAZ sollen wir lesen

WAZ sollen wir lesen? das zeitungsabo-experiment (6)

Es ist Samstag, der 22. Januar 2011, und meine Wenigkeit schläft aus. Endlich, muss ich hinzufügen. Als ich die Augen aufschlage, ist es draußen schon hell (das gab es an den Tagen zuvor nicht) und die WAZ liegt schon im Briefkasten (auch das war morgens um Fünf noch nicht der Fall). Ich hatte alle Zeit der Welt – und dann sollte es ums Zölibat und den einhundertfünfundzwanzigsten Geburtstag des Automobils gehen. Ich hatte Hoffnung.

WAZ sollen wir lesen

WAZ sollen wir lesen? das zeitungsabo-experiment (5)

Thank God it’s friday! Sollte dieser schöne Spruch auch für die WAZ gelten? Für einige Herner sicherlich nicht. Nach zehn anstrengenden Jahren der Diskussionen und Klagen sollte an diesem Tag die Forensik in Herne eingeweiht werden, auch sonst schien sich endlich mal wieder ein wenig mehr Weltbewegendes ereignet zu haben, und es gab mal wieder Platz für ein Bild samt Rahmen. Auf dem Titel hieß es noch so schön „Drei Skandale erschüttern die Bundeswehr“ und dies sollte auch das Tagesthema sein, allein „Guttenberg unter Beschuss“ als Titel des Beitrag auf der zweiten Seite war dann doch sehr … humorvoll?! Hätte man dann nicht im Rahmen des mutmaßlichen Missmanagements bei der Deutschen Bahn in Sachen Verkehrsminister Ramsauer (CSU) titeln können „Ramsauer unter die Räder gekommen“? Diese gewitzte Seite an der WAZ war mir dann doch neu.

WAZ sollen wir lesen

WAZ sollen wir lesen? das zeitungsabo-experiment (4)

Dass der Donnerstag sich vom Donnergott Thor ableiten lässt, kann ich gut verstehen. Auch ich zürnte an diesem 20. Januar – einem Donnerstag. Hatte Steve Jobs am Tage zuvor schon der nach unten offene „Muss das sein?“-Skala einen nie gekannten Tiefpunkt hinzugefügt, versuchte sich Familienministerin Kristina Schröder nun an einer Senkung des Tiefpunktes, scheiterte aber doch knapp an der weniger mangelnden Relevanz für deutsche Verhältnisse. Immerhin konnte ihr Frau Sarrazin weiterhelfen und gemeinsam schoben sie Steve Jobs auf das silberne Treppchen. Aber der Reihe nach.