Monate: Januar 2011

Flauschig wie nie: Beethovens Neunte

bilder einer flauschstellung

Ich ken­ne mich. Ich weiß, dass ich bis­wei­len irra­tio­nal han­de­le. Ich kann mir noch so oft sagen "Heu­te kaufst du dir nichts!", ganz laut und ganz bestimmt und immer wie­der, bis ich es mir fast glau­be – und dann wuse­le ich so durch die Filia­le eines Elek­tro­ram­schhänd­lers, der neben Wasch­ma­schi­nen, Kaf­fee­voll­au­to­ma­ten und Com­pu­tern auch DVDs anbie­tet und schlur­fe mäßig begeis­tert durch die mini­ma­lis­tisch gehal­te­ne Musik­ab­tei­lung (ich sage nur "zwei Meter Klas­sik", das kön­nen ande­re Filia­len wesent­lich bes­ser!) und dann stop­pe abrupt, weil ich von 14,2 zu 12,5 Zen­ti­me­tern CD-Hül­­le gefes­selt wer­de. Ande­re Men­schen kau­fen Inter­pre­ten, ich kau­fe CD-Covers.