Gedöns
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neuland-variationen

neuland … (I)

ver­wirr­te Sup­pe,
Lie­bes­schwü­re, im Regen
die Ehe erwei­ternd,
gut.
Zeu­ge zu sein, wenn
Neu­es ent­steht,
mein güti­ges Lächeln, mein
ein­zig mög­li­cher Aus­druck
der Freu­de, weil
alle Sin­ne strah­len.

Welch' Gna­de, ohne
Angst

neuland … (II)

an unge­wohn­ten Ufern
stran­dend, wirst
du emp­fan­gen von
wel­chen, die war­ten,
dich erwar­ten.

für die­sen Tag
haben sie das Boot gebaut,
segeln fort mit dir
von allen Küs­ten hin
zum unent­deck­ten Land.

neuland … (III)

flir­ren, bib­bern und wabern,
alles im Vagen,
Frau Sehn­sucht zit­tert vor Freu­de,
lässt Häge­pfa­de höher schla­gen.

im Schat­ten des Nacht­mahrs von
vor­ne kom­mend schleicht der alte
Affe A. her­an, ver­wan­delt
Beben in Käl­te.

Am Fuß der grei­fen­den Bor­ken­ranke ist
das Ufer ent­schwun­den,
des hirsch­ge­krön­ten Feu­er­vo­gels Kin­der
drän­gen dich zu gehen.

Oh, But­ter­mond, leuch­te
den Weg zum unent­deck­ten Land.

PS: Flau­scherl, du weißt, wem ich es ver­dan­ke und wid­me.

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7 Kommentare

  1. Die Hun­de haben nie geschla­fen, lagen stets auf der Lau­er, schien brav und lieb, harm- und arg­los.
    Rufst du sie Neu­land, sprin­gen sie auf und wedeln mit den Schwän­zen, rufst du sie, tun sie glei­ches, denn sie wis­sen, wem sie ver­trau­en kön­nen.
    Bis sie vor dir ren­nen, bist du über der Schmach ein Tier­quä­ler zu sein, längst zer­bro­chen.

    • Ich glau­be nicht, dass du das schaf­fen wirst. Dafür bist du zu gut. Nicht unbe­dingt wil­len­los und gefü­gig, aber das ist auch bes­ser. (Ich rede wirr, wir soll­ten gleich mal direk­ter kom­mu­ni­zie­ren als über Kom­men­tar­spal­ten)

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