Monate: Juni 2009

outgesourced

Auch wenn es nicht so ausschaut – ich blogge. Wenn auch derzeit woanders. Schaut doch mal im (noch inoffiziell laufenden) Blog der GRÜNEN JUGEND NRW vorbei. Auch wenn da „Eike“ steht, bin dennoch ich das. Viel Spaß da, dogma

#Zensursula, die Pozilei und ein #Fail

Dafür, dass wir keine CD und keinen Flyer verteilt haben und niemanden zensieren konnten, haben wir aber ein schönes Medienecho verursacht. Aber von vorne. Es fing schon ungut an: wir beiden (Patti und meine Wenigkeit) kamen zu spät zum Treffen für die Aktion gegen Frau Von der Leyen, weil wir zu lange die Materialien gebastelt hatten. Vor Ort war es dann auch schön, wir wurden in’s Zelt eingeladen, standen aber lieber zusammen mit einigen wenigen, die davon im Internet erfahren hatten, ein wenig im Schatten, um Zensursula zu sehen. Wollten, wenn sie kommt, uns Schilder um den Hals hängen, CDs mit freier Musik verteilen und Flyer unter’s Volk bringen, damit es mehr erfährt, als die Printmedien zu berichten wagen. Als ihr Wagen einfuhr, kam ich gerade mal dazu, das Schild umzuhängen und die Tröte zu zücken, da wurden wir schon von Polizei und einem zirkuseigenen Ordner (oder welche Funktion er auch immer hatte) auf Aufforderung eines der Organisatoren des Circus des Platzes verwiesen. Patti (wohl noch der Unauffälligste mit seinem Zensursula-T-Shirt) kam dennoch zu Zensursula …

#Zensursula in #Herne

Man mag es nicht glauben, aber es ist wahr: Zensursula kommt heute nach Herne, will sich den Circus Schnick-Schnack anschauen, einen kleinen, aber feinen Mitmachzirkus, bei dem Kinder und Jugendliche die Hauptakteure sind. Grund ihres Besuchs: der Zirkus ist ein sogenanntes „Mehrgenerationenhaus“. Was leider gar nicht geht: Der Bundestag hat am 18.06. mit Stimmen von CDU, CSU und SPD ein „Zugangserschwerungsgesetz“ beschlossen, mit dem – löbliches Ziel – der Kindesmissbrauch verringert bis beendet werden soll und auch nicht mehr im Internet zu sehen sein soll. Dafür sind die im Gesetz genannten Maßnahmen aber nicht geeignet, im Gegenteil: Seiten mit „Kinderpornos“ (welch missbräuchlicher Begriff,denn es ist Kindesmissbrauch und kein Porno!) werden vor denen, die zu faul oder zu doof sind, die Sperren zu umgehen, versteckt – man stellt einen Paravent vor das Feuer, anstatt zu löschen oder die Feuerwehr zu rufen! Denn die Erfahrung aus anderen Ländern mit solchen Sperrlisten zeigt: Sobald die Seite erst einmal auf dem Index ist, ist die Arbeit der Behörden beendet. Auch wenn Zensursula Von der Leyen Gegenteiliges behauptet, wird damit …