Gedöns
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Musik für lau und legal

Die­ser Text wur­de recy­cled. Ich habe ihn ursprüng­lich für some about geschrie­ben, ein sehr net­tes Blog, für das ich neu­lich vom Phil­lip (dem Mas­ter of Desas­ter und "Crea­teur de some­about") rekru­tiert wur­de.

Ich den­ke mal, ihr kennt das Dilem­ma: Ihr habt im Radio ein Lied gehört und wollt es unbe­dingt haben, aber nicht unbe­dingt des­we­gen eine gan­ze CD dafür kau­fen müs­sen. … Die­sem Dilem­ma bin ich ganz leicht ent­kom­men: ich höre kaum noch Radio, und wenn, dann eher Sen­der, bei denen ich mir fast sicher sein kann, dass es beim Groß­teil der Stü­cke schon fast unmög­lich ist, die in einem Laden zu bekom­men. Das ist der … ich will nicht sagen "Vor­teil" … davon, wenn man - why ever - mit Alter Musik (und damit mei­ne ich jetzt nicht Bud­dy Hol­ly, Chuck Ber­ry und viel­leicht noch die Come­di­an Har­mo­nists, son­dern die gro­ßen und klei­nen Meis­ter der Renais­sance und des Barock, also Dufay, Des­prez, Mon­te­ver­di, Vival­di und Kon­sor­ten) sozia­li­siert wur­de. Ent­we­der bekomms­te den Kram nicht, nach­ge­schmis­sen oder er kos­tet ein Ver­mö­gen. In dem Fall gönnt man sich dann aber auch mal das. Ist ja zum Glück in der Men­ge nicht so viel.

Nee, wor­auf ich hin­aus woll­te: Es gibt jede Men­ge Musik, die kos­tet nix. Die kann ich gra­tis run­ter­la­den - und darf sie auch noch ver­brei­ten, also alles das, was man eh tut, nur eben nicht so son­der­lich legal. … Wäh­rend es da auf der einen Sei­te den Open Music Con­test gibt, der ganz spe­zi­ell mit dem Ziel geschaf­fen wur­de, sehr bun­te und gute Sam­pler in einem Band­wett­be­werb zu erstel­len, die jeder - Crea­ti­ve Com­mons sei Dank - ver­brei­ten darf, wie er lus­tig ist, sofern nur die Urhe­ber genannt wer­den, gibt es auf der ande­ren Sei­te das gran­dio­se Jamen­do.

Jamen­do ist eine Platt­form, auf der Musik ihre Musik unter einer Crea­ti­ve Com­mons Lizenz ein­stel­len kön­nen, so dass jeder die Sachen sich anhö­ren und nicht­kom­mer­zi­ell nut­zen und wei­ter­ver­brei­ten darf. Okay, die gro­ßen Namen und Stars bekommt ihr da nicht und mei­nen heiß­ge­lieb­ten Clau­dio Mon­te­ver­di hab ich da auch noch nicht gefun­den - aber dafür eine unglaub brei­te und sehr oft auch rich­tig gut gemach­te Spann­brei­te an Musik von Hip­Hop bis Death­me­tal und noch wei­ter. Ich sag's mal so: Jamen­do hat Schuld dar­an, dass ich Hip­Hop nicht mehr kate­go­risch ableh­ne, geht ja auch ohne dicken Benz und nack­te Frau­en.

Ich hab euch ma ne klei­ne Play­list (alles auch für mich Neu­ent­de­ckun­gen, auch bzw. obwohl ich da schon ein paar Favo­ri­ten hab) zusam­men­ge­stellt, um euch einen klei­nen Ein­blick in das rie­si­ge Ange­bot zu geben … da sind so man­che Schätz­chen zu ent­de­cken. Viel Späß­chen.

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