Monate: April 2009

bald auf dem index?

„Zweitverwertung“ klingt ein wenig billig. Fakt ist: der Artikel wurde bei someabout.net geschrieben, ist aber auch für hier bestimmt gewesen. Damit ich nicht nur Musikvideos mit zweifelhaftem Copyright einstelle und überhaupt mal wieder was Neues passiert. Ich will hier keine Panik verbreiten. Aber: Der folgende Artikel wird ein wenig länger und ist technisch nicht ganz ohne. Ich hoffe, ihr könnt mir folgen (und ich meinen Gedankegängen auch, hab derzeit erst 13 Tabs offen zur Recherche). Wenn ihr mir folgen könnt und unsere Frau Von der Leine Ernst macht, dann könntet ihr demnächst statt eurer Lieblingsstartseite someabout.net eine Seite wie diese sehen. Wenn ihr someabout.net wiedersehen wollt, wisst ihr aber auch, wie ihr da hin da kommt ;-) Letzten Freitag haben fünf der großen Internetanbieter in Deutschland (Telekom, Vodafone/Arcor, Alice/Hansenet, O2, AOL) einen Vertrag unterzeichnet, mit dem sie sich dazu verpflichten, vor Seiten ein Stoppschild zu setzen, die auf einer vom BKA geführten, geheimen Liste stehen werden. Laut Familienministerin (die ja eigentlich auch noch für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zuständig ist, auch wenn man das …

es wird keine zensur ausgeübt

Es ist fast beschlossene Sache. Unsere herzallerliebste Familienministerin Ursula Von der Leyen hat sich durchgesetzt: wenn alles gut geht (wobei das Gutgehen meiner Meinung nach der größte anzunehmende Unfall wäre, der kein Unfall sondern Fahrlässigkeit ist), werden nächsten Freitag die Telekom, Arcor/Vodafone, Hansenet/Alice, O2 (bei denen ich leider bin) und Kabel Deutschland Verträge unterzeichnen, mit denen sie sich verpflichten, gewisse Seiten zu sperren. freenet und 1&1 warten lediglich darauf, dass sie keine Klagen zu befürchten haben. Offiziell sollen dies Seiten sein, die im Ausland gehostet werden und laut BKA Kinderpornografie anbieten. Diverse bekannt gewordene Sperrlistenn (zum Beispiel aus Dänemark und Australien) zeigen, das die Mehrheit der dort gesperrten Seiten nur zu einem geringen Prozentsatz wirklich kinderpornografische Inhalte haben. Viel öfter finden sich Seiten mit Homo- und Heteropornos (wem’s gefällt, ist aber nicht strafbar) und noch manch andere Kuriositäten (auf die dänische Liste hat es eine eine niederländische Spedition geschafft, die keine Kinderpornos durch Europa fährt). Exkurs: Dass ich nicht auf die Seiten verlinke, auf denen ihr Links zu den Listen bekommt, liegt an folgendem Umstand …

#projekt52 – 13. auf dem kopf

Beinahe hätte ich eine Perücke fotografiert – konnte mich aber beherrschen und sah schon meine Felle schwimmen … es hätte wie mit dem Monster unterm Bett enden können. Rein zufällig kam mir dann ein Foto von Raoul Fuhr bei jugendfotos.de (© raoul fuhr, jugendfotos.de, CC-BY-NC) unter die Finger, Untertitel „es sollte mal ein album cover werden“. Gesagt, getan – auch wenn ich es mir zugegebenermaßen sehr leicht gemacht habe … jetzt muss ich nur noch die Lieder dazu schreiben und aufnehmen …

Musik für lau und legal

Dieser Text wurde recycled. Ich habe ihn ursprünglich für some about geschrieben, ein sehr nettes Blog, für das ich neulich vom Phillip (dem Master of Desaster und „Createur de someabout“) rekrutiert wurde. Ich denke mal, ihr kennt das Dilemma: Ihr habt im Radio ein Lied gehört und wollt es unbedingt haben, aber nicht unbedingt deswegen eine ganze CD dafür kaufen müssen. … Diesem Dilemma bin ich ganz leicht entkommen: ich höre kaum noch Radio, und wenn, dann eher Sender, bei denen ich mir fast sicher sein kann, dass es beim Großteil der Stücke schon fast unmöglich ist, die in einem Laden zu bekommen. Das ist der … ich will nicht sagen „Vorteil“ … davon, wenn man – why ever – mit Alter Musik (und damit meine ich jetzt nicht Buddy Holly, Chuck Berry und vielleicht noch die Comedian Harmonists, sondern die großen und kleinen Meister der Renaissance und des Barock, also Dufay, Desprez, Monteverdi, Vivaldi und Konsorten) sozialisiert wurde. Entweder bekommste den Kram nicht, nachgeschmissen oder er kostet ein Vermögen. In dem Fall gönnt man …

#projekt52 – 12. kinderperspektive (+ TUTORIAL)

Spielzeug Irgendwas aus Froschperspektive oder Spielzeug – das waren meine ersten Gedanken bei dem Thema. Der nächste Gedanke war dann „Dat kannze nich machen, wie öde.“, wohl auch, weil mir zu den beiden ersten Gedanken nix einfiel. Dann stieß ich durch Zufall – fragt mich bloß nicht, wie! – mal wieder auf einen Link, hinter dem sich Tilt-Shift-Fotos verbargen und BÄM hatte ich eine Idee von einer Idee, was ich machen wollte (ich wollte eh lernen, wie das funktioniert). Erste Hürde: Schön, dass das so eine simple Photoshop-Anleitung ist, ich hab aber GIMP. Nu, weiter gesucht, Problem gelöst. Fullstop, PROBLEM! Irgendwie sieht das nicht so geil aus, wie auf den Bildern, die ich da gesehen hab. Zeit für (Selbst-) Kritik: alles mit viel zu extremen Kontrasten und obendrein in zu flachem Winkel. Stellt sich nun nur noch die Frage, wo ich so spontan geeignete Bilder herbekomme. Ich hab mich in die Bahn gesetzt und bin eine Woche durch das Land gekurvt – aber irgendwie gefiel mir nicht so sehr, dass es einen Griff ins Archiv …