Monate: März 2009

#projekt52 - rundgang mit regeln, woche 08

In der ach­ten Woche des Projekt52 ging es um Bewe­gung. Bewe­gung als sol­che kann ja viel sein - und ich fin­de, dass dies auch die fol­gen­den Bei­trä­ge zei­gen. Hier zur Erin­ne­rung die Regeln: Drei bemer­kens­wer­te frem­de Bei­trä­ge pro The­ma. Beginn bei Woche 07 (weil das mein Knack­punkt war). In der Rei­hen­fol­ge des Erschei­nens bei Sari vor­ge­hen. Sobald das drit­te Bild gefun­den wur­de, gilt die Betrach­tung der Wochen­bei­trä­ge als been­det. Die Bei­trä­ge der nach­fol­gen­den Woche wer­den erst ab der Num­mer betrach­tet, mit der das letz­te Bild der dann letz­ten Woche aus­ge­zeich­net war. Ist am Ende der für eine Woche ein­ge­reich­ten Bei­trä­ge die Samm­lung für eine Woche noch nicht kom­plett, wird an Posi­ti­on 1 die­ser Woche wei­ter­ge­sucht.

#projekt52 - rundgang mit regeln, woche 07

Bevor ich hier mei­ne Zeit damit ver­brin­ge, wirk­lich alle Bil­der der ver­gan­ge­nen Wochen zu begut­ach­ten, habe ich mir ein paar Regeln für mei­nen Rund­gang erdacht, damit ich es schaf­fe, immer ein paar ande­re Bei­trä­ge hier vor­zu­stel­len. Natür­lich wäre es schön, ich könn­te die wöchent­lich knapp 200 Bei­trä­ge mir alle anschau­en (und das täte ich sehr gern), aber dafür ist mei­ne Inter­net­ver­bin­dung ein­fach zu lahm, als dass ich da nicht allein Stun­den zum Laden der Bil­der bräuch­te. Inso­fern kom­men hier jetzt mei­ne ganz per­sön­li­chen udn nur für mich gel­ten­den Regeln. Drei bemer­kens­wer­te frem­de Bei­trä­ge pro The­ma. Beginn bei Woche 07 (weil das mein Knack­punkt war). In der Rei­hen­fol­ge des Erschei­nens bei Sari vor­ge­hen. Sobald das drit­te Bild gefun­den wur­de, gilt die Betrach­tung der Wochen­bei­trä­ge als been­det. Die Bei­trä­ge der nach­fol­gen­den Woche wer­den erst ab der Num­mer betrach­tet, mit der das letz­te Bild der dann letz­ten Woche aus­ge­zeich­net war. Ist am Ende der für eine Woche ein­ge­reich­ten Bei­trä­ge die Samm­lung für eine Woche noch nicht kom­plett, wird an Posi­ti­on 1 die­ser Woche wei­ter­ge­sucht. Und jetzt das Gan­ze in …

#projekt52 - 11. küchenkultur

Okay, okay … The­ma Num­mer Zehn fehlt noch (da bin ich noch am Bas­teln) - aber da ich mit der Num­mer Elf aus­nahms­wei­se mal wie­der in time bin, will ich euch mein Motiv nicht vor­ent­hal­ten. Ich hab mir - jetzt, wo ich mein Bild fer­tig habe - mal die bis­he­ri­gen Ein­gän­ge bei Sari ange­schaut und stel­le ein Span­nungs­feld zwi­schen Mobiliar/Ausstattung auf der einen und Zutaten/Gerichte auf der ande­ren Sei­te fest - und mit­ten­drin: Kaf­fee. Jede Men­ge Kaf­fee. Find ich per­sön­lich gut, woll­te ich aber nicht machen. Nur Möbel oder Acces­soires zei­gen, fand ich eben­so öde wie auf die Nah­rung zu gehen und hab mich für ein Mit­tel­ding mit einem klei­nen, offen­sicht­li­chen und um meh­re­re Ecken gedach­ten Kon­trast ent­schie­den - gleich­wohl die bis­her zu sehen­den Bil­der zei­gen, dass auch dar­aus ganz vie­le tol­le Sachen ent­ste­hen kön­nen, die ich abar­tig toll und an-die-Wand-pin­­nen­s­wert fin­de - aber eben nicht selbst foto­gra­fie­ren könnte/wollte. In einem kur­zen Satz: Hier seht ihr Bei­spie­le für den heu­ti­gen Schnell-Schnell-immer­hin-nicht-Mikro­wel­­le-Fas­t­­food-sel­f­­ma­de-Fraß - und da zäh­le ich Sen­seo als die Ver­kör­pe­rung der Per­ver­tie­rung der Syn­ony­mi­tät von …

#projekt52 - 09. vehikel

Was, bit­te­schön, ist ein Vehi­kel? … Da kommt der alte Latei­ner in mir her­aus und sagt: Ein Vehi­kel kann ja erst ein­mal alles sein, was zum Sich-Fort­be­we­gen dient, denn "vehi­cu­lum" kommt von "vehi", einem Depo­nens (ein for­ma­ler Infi­ni­tiv Pas­siv, der akti­visch über­setzt wird; bekannt im Grie­chi­schen, Latei­ni­schen, Alti­ri­schen und in den skan­di­na­vi­schen Spra­chen), wel­ches soviel wie "rei­sen" bedeu­tet. Und rei­sen kann man mit fast jedem Trans­port­mit­tel - ob jetzt mit dem Auto, der Bahn, den Fahr­rad oder auch einem Ein­kaufs­wa­gen. Doch klug genug geschis­sen; ver­sucht mal, einen stil­vol­len Ein­kaufs­wa­gen zu fin­den! Ich habe kei­nen gefun­den. Inso­fern habe ich mich für einen sehr stil­vol­len Ein­kaufs­wa­gen ent­schie­den, der ordent­lich ein­la­den kann, vier Türen und sogar einen Motor hat. … Ich muss dazu sagen, dass das Bild selbst auch schon was älter ist … einst hat­te ich es ganz schlicht zum Sepia umge­mo­delt - dies­mal habe ich kom­plett neu ange­fan­gen und alles ein wenig anders gemacht und muss sagen: wenn die­ser abge­fuck­te, abge­brann­te Rolls nicht selbst ein Super­held ist, dann gehört er zumin­dest einem guten Detek­tiv. Wär' aber …

jazzin' monteverdi

Nach­dem zuletzt die gute Frau Ker­mes von der Aus­drucks­stär­ke der Wer­ke Anto­nio Vival­dis kün­den durf­te, gibt's jetzt wie­der was für's Auge und die Ohren. Die Musik ist noch älter - aber sie kommt viel jün­ger 'rüber. Darf ich vor­stel­len: Chris­ti­na Plu­har (die Rot­haa­ri­ge an der The­or­be [das ist die Lau­te {das ist der bau­chi­ge Gitar­ren­vor­läu­fer} mit dem Satz Reso­nanz­sai­ten und dem lan­gen Hals], die den ers­ten Ein­satz gibt) und ihr Ensem­ble L'Arpeggiata mit Coun­ter­te­nor (die tolls­te Stimm­far­be ever) Phil­ip­pe Jarouss­ky spie­len Clau­dio Mon­te­ver­dis "Quar­to scher­zo del­le ario­se vag­hez­ze" mit dem Titel "Ohimè ch'io cado" (Was so viel heißt, wie "Ach, ich fal­le" - es geht ent­fernt um eine tra­gi­sche Lie­be) von 1624. Man kann bei Minu­te 2:36 einen Hauch von Mozart hören ^^