Monate: Februar 2009

:>krasse sache

wenn sich jemand gefragt hat, warum ich nichts zum projekt 52 veröffentlicht habe: „monster unterm bett“ klingt toll, fand ich aba bisher scheiße umzusetzen … aber: et kütt, ich hab endlich eine idee – und dann hab ich endlich auch das letztwöchige thema gelöst. dazu kam aber ein anderes ereignis, nennen wir es „:>krass“. die :>krass nennt sich magazin der grünen jugend nrw – könnte man also als parteiblatt abtun. könnte man, sollte man aber nicht. bei uns stehen berichte über mitgliederjubiläen nicht im vordergrund, bei uns geht es um inhalte, debatten und die rettung der welt. ich war – und bin – also mit der ausgabe 01.2009 der :>krass beschäftigt, bei der sich diesmal alles um kommunalpolitik dreht – schließlich sollten eigentlich am 7. juni neben der europawahl auch kommunalwahlen in nrw sein. … abgesehen davon, dass die :>krass an alle mitglieder der gj nrw verschickt wird, gibt es sie selbstverständlich auch als pdf – ihr werdet die ersten sein, die es erfahren, dass sie fertig ist … okay, nach den verfolgern bei twitter. …

pillenknicker_In?

muaha. lange habe ich mich an verschiedenen stellen geweigert, das folgenden stöckchen aufzuheben. … jetzt aber wollen wir endlich die frage einer beantwortung zuführen, von welchem geschlecht ich bin, schon allein, weil der patrick mir so charmant den holzklotz an den kopf geworfen hat, dass das ganze erst einmal genäht werden musste, ohne dass er meinen namen herausgefunden hat. also los geht’s.

ich, nerd, ich.

warum habe ich nur so lange gezögert und überhaupt erst angefangen, mich auf windoof XtraPlöd häuslich einzurichten? … ich hätte direkt (quasi als erste amtshandlung) ubuntu auf den samsung aufziehen sollen. ungefähr so wie beim acerchen … wenn ich an das grauen des damalig quasi blutigen linux-neulings zurückdenke … jesses! immerhin: gezz läuft ubuntu 8.10 auf dem samsung nc10. hier verkünde ich eine tragikomödie in mindestens fünf bildern. erstes bild: häusliche einrichtung auf xp und zweifel an der richtigkeit der maßnahme. zweites bild: wie soll ich eine live-cd ohne cd-laufwerk starten? erst bekanntschaft mit UNetbootin. drittes bild: ubuntu vom usb-stick. geht doch! … aber kann man das nicht noch verbessern? viertes bild: schön soll es sein. ubuntu netbook remix oder warum macht das f***ing ding nicht das, was ich will? fünftes bild: das hätt‘ man mir auch eher sagen können … und wenn ich jetzt noch mikro und wlan zum laufen bekomme … es ist noch zu erwarten: bild: tücken mit der synchronisation der daten? bild: zoff im pott.cast – alles über wlan und das …

lest selbst!

Angepasst, gleichgültig, unpolitisch Angepasst, gleichgültig, konzeptlos, beliebig, unpolitisch, unsolidarisch – so sind die Studenten von heute. Dieses düstere Bild zeichnet die Studie der Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Universität Konstanz, die im Auftrag des Bundesforschungsministeriums knapp 9000 Studenten befragte. so titelte die WAZ heute morgen und ich hatte mühe, den kaffee nicht auf die zeitung zu spucken. in der zeit (deren ein halbes jahr älter ist, sich aber anscheinend auf die gleiche studie beruft – wie kommts?) sieht das ganz anders aus. Glücksgefühle im Hörsaal Eine repräsentative Studie im Auftrag des Bundesbildungsministeriums belegt: Die Studenten sind mit den Studienbedingungen an deutschen Hochschulen sehr zufrieden. Eine Riesenüberraschung wie auch immer, ich habe ein wenig gewühlt und gesucht und die studie gefunden und empfehle euch, euch eine eigene meinung zu bilden. es gibt eine kurzversion (pdf) und eine langversion (pdf), viel spaß beim lesen.

„volmering steht rechts“?

hat er den schuss nicht gehört, oder ist es wirklich seine meinung? in einer pressemitteilung der jungen union nrw kritisiert sven volmering, landeschef der nrw-JU den FDP-innenminister ingo wolf, weil er seiner meinung nach, nicht genug tue, bzw. „viele reformbestrebungen“ blockiere (volmering nennt hier unter anderem die videoüberwachung, da bin ich ganz froh, dass in wolf noch ein hauch von bürgerrechtsbewegung schlummert und er die überwachung nicht ausweitet). und dann kommt der hammer, ich zitiere (und hebe hervor): Ein neuer Höhepunkt dieser Entwicklung ist die Weigerung von Wolf in der Kriminalitätsstatistik das Herkunftsland von Tatverdächtigen zu erfassen. Wenn sowohl das schwarz-gelb regierte Bayern als auch das rot-rot-regierte Berlin dieses Instrument einsetzen, um Kriminalitätsursachen empirisch besser erfassen und beurteilen zu können, gibt es keinen überzeugenden Grund, warum dies auch in NRW nicht möglich sein kann. so, wie das für mich aussieht, sieht volmering also in der herkunft eine ursache für kriminalität. man möge mich korrigieren – aber ist das nicht rassistisch? ps: der titel ist nicht von mir, er ist ein (wenn auch leicht unglücklicher) bilduntertitel …