Monate: Januar 2009

#projekt52 - ein rundgang. leblos

ich bin auch doof. quäl mich mit gan­zen 20kb in der lei­tung (so flott war ich schon zu 56k-modem-zei­­ten online unter­wegs, als die sei­ten noch klei­ner waren und digi­tal­fo­to­gra­fie nur was für die ganz moder­nen, tech­nik­frea­ki­gen pro­fi­fo­to­gra­fen war) und will dann bil­der gucken gehen. aber: ich weiß, dat et sich lohnt. wenn ihr euch selps n bild machen wollt, geht ein­fach zur sari und klickt euch selps durch die rund 200 bei­trä­ge pro the­ma. ich für mei­nen teil beschrän­ke den rund­gang auf das the­ma der letz­ten woche, gezz wo se vor­bei is. in die­sem sin­ne: schu­he an, jacke zu, viel­leicht nochn schal und hand­schu­he, is kalt drau­ßen und auf geht's. nach­her gib­bet auch ne hei­ße scho­ko­la­de.

#projekt52 - 03. leblos

tol­les the­ma. echt. auch wenn dat gezz nich so eupho­risch rüber­kommt. aba dazu wat pas­sen­det als bild fin­den? … ich hab­bet nich übers herz gebracht, ein fot­to vom oppa als er noch leb­te hoch­zu­la­den; einer­seits wär et wat ausm archiv gewe­sen, ande­rer­seits geh­tat nie­man­den wat an. wer et sehen will, muss bei mich auf­fe mat­te ste­hen und klin­geln und lieb fra­gen, VIELLEICHT zeig ich et dann. so war ich also irnx­wie auf dem trip, irnx­wat totet zu zei­gen, bis mir dann ein­fiel, wie dop­pel­deu­tig der titel doch is - und dat in vie­ler­lei hin­sicht. ers­tens: leb­los heißt ja nich gleich tot. leb­los kann ja auch nur tem­po­rär sein. zwei­tens: leb­los … leb los! … herr­lich, dach­te ich, dat is mei­ne inter­pre­ta­ti­on. inso­fern hab­bich mich dann - ich war eh da - für ein fot­to vom bun­des­par­tei­tag der grü­nen (oder, wie et in grün­sprech heißt: bdk, bun­des­de­le­gier­ten­kon­fe­renz) gemacht, abends am frei­tag (und dat gan­ze hat ja drei tage gedau­ert … kei­ne ver­glei­che mit gewis­sen reli­gio­nen, bit­te), dem ers­ten abend … als end­lich die gan­zen aus­spra­chen und …

ja, sind denn alle bekloppt geworden?

boah, ich soll­te weni­ger lesen! oda wenigs­tens weni­ger auf­re­gen­de tex­te. net­te tex­te, schö­ne tex­te, tex­te, bei denen einem nich gleich die gal­le hoch­kommt, bei denen man lächelt und denkt "joa", bei denen man sich danach zurück­lehnt und trotz der latent auf­kom­men­den fra­ge "wat hab­bich da grad nom­ma gele­sen" nicht das das bedürf­nis auf­kommt, ihn nom­ma sich zu gemü­te zu füh­ren. was gan­nich geht, ist der text. das heißt, der arti­kel selbst ist das kleins­te pro­blem. was mich mehr als nur ankotzt, sind die kom­men­ta­re: ein biss­ken unbe­dacht, ein biss­ken daher­ge­schrie­ben und ne dicke por­ti­on all­tags­ras­sis­mus - und eins will ich fest­hal­ten: ich muss mich arg mäßi­gen, dat­tich hier nich aus­fal­lend wer­de!

sam is da

möhöhö, da isser. … hab lang drauf gefie­bert und geguckt und ver­gli­chen und getes­tet (wie man halt bei elek­tro­schrott­händ­lern tes­ten kann) und gezz hab­bich ihn, den sam­sung nc10. ganz ehr­lich: et is ne umstel­lung. ers­ma: win­doof xp. und dann die­ser klei­ne bild­schirm - mein acer­chen hat drei­mal so viel dar­stel­lungs­flä­che. und die tas­ta­tur … bezie­hungs­wei­se das tas­ta­tür­chen, nu, ich hab kei­nen zif­fern­block, ich kann eini­ge heiß gelieb­te tas­ten nur über "fn" errei­chen, ich kann kei­ne dvds gucken, inde­sign läuft nicht und das touch­pad ist auch nur ein witz (etwas schwer­gän­gig und viel zu klein) - aber: dat wird schon, alles eine fra­ge der gewöh­nung; tip­pen geht gan­nich so schlecht, der bild­schirm is hel­ler als der vom acer­chen, sam­my is um eini­ges klei­ner und leich­ter - und der akku hält um wel­ten län­ger. aba genug vom ers­ten pro und con­tra, gezz geht ins leben mit sam und mir, gezz wird sich zei­gen, wel­che macken sam zei­gen wird, was sei­ne wah­ren stär­ken sind und wie ich ihn noch ver­bes­sern kann. eins hab­bich schon gemerkt: ich brauch ne …

#bdk09 - bloggen vom grünen-parteitag

tcha, gezz hab­bich et also geschafft. … vor­hin hab­bich mich in den bus gesetzt, bin bahn gefah­ren (nagel­neue, sau­be­re, hel­le züge - wahn­sinn!) und dann mit der u-bahn zu den west­fa­len­hal­len. erkennt­nis eins: mit inter­net, das is schei­ße. erkennt­nis zwei: das mit steck­do­sen, das ist schei­ße. stun­den spä­ter, wir frag­ten uns von pon­ti­us zu pila­tus und hät­ten doch direkt die blog­ger fra­gen kön­nen, haben wir end­lich zugang zum wlan, wenn auch nicht zum strom­netz. hal­ten wir eine ers­te beob­ach­tung fest: die offi­zi­ell ange­wor­be­nen blog­ger wer­den von den medi­en bela­gert - und ich hab mei­ne ruhe! in die­sem sin­ne bis den­ne, ich will mal einen rund­gang machen und gucken und so (auch nach steck­do­sen in kabel­reich­wei­te), dog­MA die­ser blog­bei­träg kommt vom bun­des­par­tei­tag von bünd­nis 90/die grü­nen. dies ist nur mög­lich, weil ich das inter­es­se habe und mit mei­nem vrr-semes­­ter­­ti­­cket qua­si für lau anrei­sen konn­te. mehr zu lesen von der bdk gibt es bei den blog-sti­pen­­dia­­ten von tages­schaum, kor­bis blog, poli­tik­ma­schi­ne, hob­­by-gar­­ten-blog und die­wel­t­ist­scheis­se.