Gedöns
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das ende ist nah

so, genug gelacht.

ich könn­te ja jetzt einen jah­res­rück­blick ver­fas­sen, lang und in epi­scher brei­te, aber irgend­wie ist mir nicht danach. statt­des­sen gibt es nur eine kurz­ver­si­on und einen lus­ti­gen fra­ge­bo­gen, qua­si ein stöck­chen, von dem ich der­zeit (feed­re­ader sei dank) von über­all erschla­gen wer­de (auch wenn nie­mand nach mir wirft). jah­res­rück­bli­cke und vor­schau­en erschei­nen der­zeit zu genü­ge. gute hin­ge­gen gibt es nur weni­ge.

gezz also zum fra­ge­bo­gen. ich hab ihn das ers­te mal beim aleks gese­hen - unbe­kann­ten quel­len zufol­ge (war das ne suche, hat­te allein rund 20 tabs auf, die mich von einem blog zum andern jag­ten) ist er jedoch antik. okay, der fra­ge­bo­gen sieht anders aus - aber hey, das macht ja nix, ich nehm das ori­gi­nal (ganz frisch bei julia see­li­ger) und zusätz­li­chen fra­gen :-Deines vor­ab: wäh­rend ich die­sen ein­trag am schrei­ben war und mein blog zwecks gewis­ser links am durch­wüh­len war, wur­de ich doch noch von einem stöck­chen erschla­gen. dan­ke, patrick!

1. zuge­nom­men oder abge­nom­men?
abge­nom­men.

2. haa­re län­ger oder kür­zer?
kür­zer :-( … aber ich bin fast aufm rich­ti­gen weg.

3. kurz­sich­ti­ger oder weit­sich­ti­ger?
"haben sie auch glas­bau­stei­ne im ange­bot?"

4. mehr koh­le oder weni­ger?
öööh. sagen wir: genug

5. mehr aus­ge­ge­ben oder weni­ger?
mehr als was? ich sag mal ja, aber dazu spä­ter mehr.

6. mehr bewegt oder weni­ger?
defi­ni­te­ly mehr, obwohl ich kein schul­sport mehr habe :-D

7. der hirn­ris­sigs­te plan?
"plan?"

8. die gefähr­lichs­te unter­neh­mung?
omma zufol­ge die rei­se quer durch euro­pa, allein.

9. der bes­te sex?
die­ses jahr?

10. die teu­ers­te anschaf­fung?
mein acer­chen (mit allen drum und dran … arbeits­spei­cher­auf­rüs­tung, exter­ne fest­plat­te, dvb-t, usb-stick, head­set; win­del­weich fens­ter und büro)

11. das leckers­te essen?
mit dabei: weih­nachts­es­sen mitm jugend­her­bergsteam (auch wenn dat per­so­nal fisch für vege­ta­risch hielt -.-)

12. das beein­dru­ckends­te buch?
da muss ich mich ent­schei­den (hab so vie­le tol­le bücher gele­sen), gegen die gro­ßen namen, für ein klei­nes gro­ßes buch: josé sarama­go (über­setzt von mari­an­ne gareis) - eine zeit ohne tod. es schil­dert in weni­gen, end­los lan­gen sät­zen auf immer­hin 252 sei­ten, was geschieht, wenn eben nie­mand mehr stirbt und wie ein land nach einer ers­ten freu­de dar­an fast zugrun­de geht - und was pas­siert, wenn sich tod ver­liebt.

13. der ergrei­fends­te film?
naked lunch - auf son­der­ba­re art ergrei­fend … nach­dem ich mei­ne abnei­gung gegen schreib­ma­schi­nen­gro­ße, spre­chen­de kaker­la­ken über­wun­den hat­te, war der film sogar ziem­lich anre­gend und ver­stö­rend.

14. die bes­te cd?
wenn mei­ne inter­net­ver­bin­dung flot­ter wäre, wäre ich öfter bei jamen­do - da gibt's umsonst und legal gute, freie musik, von ba- bis hard­rock. da dem aber nicht so ist, habe ich mich doch sehr an musik­lä­den erfreut und auch an den dort erhält­li­chen pro­duk­ten. mein cd-tipp die­ses jahr (peter licht muss war­ten, hab ihn ges­tern zum aller­al­ler­ers­ten mal gehört, im radio): fin­ken­au­er - bes­te welt,. und das gegen all mei­ne heiß­ge­lieb­ten auf­nah­men alter musik (von a wie "amor pro­fa­no" bis t wie "ton koop­man: diet­rich bux­te­hu­de - vocal works 3"). aus­schlag­ge­bend waren  pas­cal fin­ken­au­ers tex­te. da kommt wenig her­an.

15. das schöns­te kon­zert?
da gibt es nur eines, alle ande­ren musik­auf­trit­te müs­sen unter ber­lin 08 ver­bucht wer­den: sub­way to sal­ly in der kul­tur­fa­brik in kre­feld. der gan­ze tag war ein aben­teu­er.

16. die meis­te zeit ver­bracht mit …
atmen.

17. die schöns­te zeit ver­bracht mit …
… den her­ner auto­ren.

18. vor­herr­schen­des gefühl 2008?
nichts.

19. 2008 zum ers­ten mal getan?
imma­tri­ku­liert.

20. 2008 nach lan­ger zeit wie­der getan
linux aufn rech­ner gezo­gen … watn akt, aber ich bereue ihn kei­ne sekun­de! … ne zeit­schrift gelay­ou­tet.

21. drei din­ge, auf die ich gut hät­te ver­zich­ten kön­nen
win­del­weich vis­ta, zivil­dienst, kof­fein­frei­er kaf­fee.

22. die wich­tigs­te sache, von der ich jeman­den über­zeu­gen woll­te
betei­li­gung. bin aber noch dabei - sie­he jb 2.0.

23. das schöns­te geschenk, das ich jeman­dem gemacht habe
fragt die beschenk­ten. ich find­se alle gleich schön.

24. das schöns­te geschenk, das mir jemand gemacht hat
(jetzt ja nie­man­den brüs­kie­ren ^^) alles so toll, was ich bekom­men hab. nur die geld­schei­ne fand ich ein wenig ein­falls­los.

25. der schöns­te satz, den jemand zu mir gesagt hat
"60 pro­zent kaf­fee, 70 pro­zent milch, zwei stü­cke zucker."

26. der schöns­te satz, den ich zu jeman­dem gesagt habe
wenn da wenigs­tens ein erin­ne­rungs­wür­di­ger dabei wäre.

27. 2008 war mit einem wort …
nu.

UND GEZZ: ALL DIE FRAGEN, DIE DER PATRICK NOCH AUF LAGER HATTE

vor­herr­schen­des gefühl für 2009?
glei­cher­ma­ßen hoff­nung und ver­zweif­lung

(per­sön­li­ches) wort des dah­res?
"ach."

stadt des jah­res?
oświe­cim. will ich wie­der hin - und dies­mal nicht nur muze­um ausch­witz.

alko­hol­ex­zes­se?
nö.

davon gekotzt?
wie denn?

höchs­te han­dy­rech­nung?
pre­paid.

kran­ken­haus­be­su­che?
nur zu besuch.

ver­liebt?
is mir nich bekannt

getränk des jah­res?
lat­te mac­chia­to

most cal­led per­sons?
hob­bit­chen.

song des jah­res?
fin­ken­au­er - ver­schll­lun­gen

tv-serie des jah­res?
dead like me

erkennt­nis des jah­res?
(abge­se­hen von den abge­dro­sche­nen phra­sen?) mono­to­nie macht krea­tiv.

nach­bar des jah­res?
der neben­an.

bes­te idee/entscheidung des jah­res?
mit der bahn zu fah­ren (quer durch euro­pa und auch sonst)

schlimms­tes ereig­nis?
nichts her­aus­ra­gend schlim­mes pas­siert.

schöns­tes ereig­nis?
nichts her­aus­ra­gend schö­nes pas­siert.

PS: DAS STÖCKCHEN MUSS FLIEGEN. ICH DREHE MICH UM, SCHLIESSE DIE AUGEN UND WERFE ÜBER DIE SCHULTER. ES TRIFFT: jan, domi­nik UND mat­thi.

4 Kommentare

  1. Pingback: … und sowieso nur das Beste. « Neon|Wilderness

  2. Fro­hes Neu­es!

    Darf ich das Stö­cken mop­sen?
    Spaß­spaß! :D

    Ich möch­te dich ger­ne zum Essen ein­la­den. :)

  3. Pingback: Das war das Jahr, das war: 2012 | Hendryk Schäfer

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