Gedöns
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the raven and the swan

im wachsblutenden glimmen der niederkunft
setzt sich der nächtige rabe
auf meinen arm.

seine geschärften klauen
entreißen mich der zeit,
wintersonnenwende
ist jetzt und überall, ich
opf’re mein zimtenes
blut, die krallen umspülend rauben
sie dem hirschgekrönten feuervogel den halt,
er erbleicht und flattert empor,
zerfällt zu asche und erstehtaus ihr, schwimmt strahlend weiß und majestätisch hinfort.

ich opf’re mein zimtenes blut, banne
die kinder der zeit bis
ins nächste jahr und sinke
in des nachtmahrs kalten schlummer.

so merke ich nicht, wie
frau sehnsucht mir
durch’s haar streicht und zu ihrer tochter betet.

von fern schellt der winter
sein unrhythmisches lied,
nimmt die wachsüberströmten zweige
und entflieht in die nacht.

in gedanken an frau*seltsam, veljans und josh woodwards gleichnamiges lied.

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