Gedöns
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abenteuer blogwichteln

im prin­zip war mei­ne tages­pla­nung für ges­tern ganz kurz:

  • fami­li­en­kram
  • uni
  • blog­wich­teln
  • wei­ter­ba­cken ((das elend begann am don­ners­tag und so sah ich auch aus … macht aba jedes jahr aufs neue spaß, wenn sich mei­ne schwar­zen kla­mot­ten weiß fär­ben und der wür­zi­ge teig an den fin­gern pappt, die kaf­fee­ma­schi­ne ein­ge­mehlt wird und dazu auf den ers­ten blick unweih­nacht­li­che klän­ge von jos­quin des­prez bis zu den roten rosen durch die bude schal­len .… mei­ne armen nach­barn))

ad fami­li­en­kram: allet kein ding … läuft, sar­rich­ma.

ad uni: mär­chen­stun­de … ich find, der mensch soll­te nen roten man­tel anzie­hen, den wei­ßen rau­sche­bart umspan­nen und dann bei kar­stadt den kin­dern weih­nachts­ge­schich­ten vor­le­sen. könn­ter bestimmt gut. … irnx­wie ging mich die vor­le­sung vor lau­ter bei­spie­len ver­lus­tig.

ad blog­wich­teln (I): nach­dem wir unser päck­chen schon den gan­zen tach mit rum­ge­schleppt hat­te ((fiel gan­nich auf … "issat n weih­nachts­ge­schenk?" - "nee, ich wich­tel." - "wie süß." *argh*)), hieß et nache uni: ab im zuch, auf gen zu bewich­teln­des blog­ger­we­sen. mit sitz­platz war nix im nrw-express, aba wie heiß­tat so schön: alle wege füh­ren nach rom. … und nich nur da hin. … also umstieg in düs­sel­doof, denn frau dog­ma hat­te ja bis­her noch kein erklä­ren­des papier oda sow­wat vafasst, watse ja noch getan haben woll­te - und dat is im ste­hen biss­ken miss­lich ((wenn man mei­ne hand­schrift kennt, dann kann man dat auch noch bes­sa vas­tehn.)).

da vrr.de neu­er­dings wie­der am fun­xio­ni­ern is, hat­tich mich da wat raus­ge­sucht - dat war mitm umstie­gen natür­lich hin­fäl­lig, aba für in köln hat­tet mich dann auch wat genützt … nur dass da dann ma ehmt aus­ge­rech­net die stra­ßen­bahn, die ich zu neh­men gedach­te (und ne alter­na­ti­ve hat­te ich man­gels orts­kennt­nis nich), wegen "wagen­scha­den" aus­fiel. wat­tet nich allet gibt. … wobei: nach vier­zig minu­ten im nie­sel­re­gen kam dann end­lich wie­der ne bahn und allet war gut. allet?
nä, denn irnx­wie sind goog­le earth und die rea­li­tät doch nich deckungs­gleich ((schon gan­nich, wenn gockel auf­nah­men bei licht macht und du da inne nacht ankomms)). … man stel­le sich also fol­gen­det vor: frau dog­ma steigt aus, läuft die stra­ße in fahrt­rich­tung bis anne ers­te kreu­zung und biegt rechts ab, erkun­det auf­fer suche nache rich­ti­ge adres­se dat jan­ze vier­tel und fin­det - nix. frau dog­ma fragt ne fuß­gän­ge­rin und bekommt als ant­wort "nee, dat tut mir jezz leid, aba dat weiß isch auch nit, da müs­sen­se ma da lang gehn und dann fra­gen­se ma jeman­den, wenn da wer kommt." … gesacht, getan, frau dog­ma zurück zur hal­te­stel­le ((denn da war se dann wie­der ange­kom­men ^^ … ein­mal im kreis gelatscht)), in fahrt­rich­tung zur kreu­zung, dies­ma links abge­bo­gen und direk­te­mang die ers­te rechts - TADA! gefun­den.
was tut man, wenn man mehr oder min­der uner­kannt blei­ben will? beim nach­barn klin­geln, dass der einen rein lässt. hat­ter auch getan, dan­ke nom­ma, herr hoff­mann. … päck­CHEN vor die tür gelegt, geklin­gelt und nix wie weg … zurück zur bahn - die gezz auch wie­der im takt fuhr -  und ab gen hei­mat ((dass wäh­rend der bahn­fahrt irgend­wann mein möp3-play­er vor erschöp­fung aus­geht, ist schmerz­lich, aba nich zu ändern. dass die bahn­fahrt ohne tote aus­kommt, ist ein wun­der: nach müde kommt aggres­siv, dann doof; ich hätt die trul­las schla­gen kön­nen, war aba viel zu müde …)).

ad blog­wich­teln (II): tür auf, auf­hän­gen, ab inne küche, wir woll­ten ja noch backen. wat liegt aufm tisch? n päck­chen aus dem schö­nen rim­par. in sil­ber­nes weih­nachts­pa­pier gehüllt - huiii, freu­de!

ad backen: woll­ten wir gemacht ham. ham­wa gelas­sen weil wegen müde. kommt gleich. und dann bis zum umfal­len!

pour moi

pour moi

ad blog­wich­teln (III): aus­pa­cken … ers­ma schüt­teln - steht ja kein warn­hin­weis drauf - und lau­schen ((klingt nach klei­nen tei­len, ein puz­zle?)), dann die ver­pa­ckung weg (scha­de um das schö­ne geschenk­pa­pier) … kle­be­band weg­rei­ßen, päck­chen öff­nen … oooh. kein puz­zle. scha­de. statt­des­sen: kakao­boh­nen umhüllt von zart­bit­ter­scho­ko­la­de, zwei rot­wei­ße zucker­stä­be und eine lächeln­de wol­ke. is viel bes­ser als ein puz­zle! :-)

nach­trag: ein dickes kom­pli­ment an frau chi­kat­ze! blog­wich­teln is ne wun­der­ba­re idee … trotz man­cher chao­ti­scher momen­te (womög­lich hätt ich mich auch noch in den zug gesetzt, um ein zwei­tes geschenk nach mün­chen zu brin­gen) will ich dat nächs­tes jahr wie­der machen. und et bleibt dabei, lie­be frau chi­kat­ze: wenn ihr woll­te, hel­fe ich nächs­tes mal beim orga-kram mit.

bild: flick­r/cc-by/dog­ma_85p

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