Monate: Dezember 2008

das ende ist nah

so, genug gelacht. ich könn­te ja jetzt einen jah­res­rück­blick ver­fas­sen, lang und in epi­scher brei­te, aber irgend­wie ist mir nicht danach. statt­des­sen gibt es nur eine kurz­ver­si­on und einen lus­ti­gen fra­ge­bo­gen, qua­si ein stöck­chen, von dem ich der­zeit (feed­re­ader sei dank) von über­all erschla­gen wer­de (auch wenn nie­mand nach mir wirft). jah­res­rück­bli­cke und vor­schau­en erschei­nen der­zeit zu genü­ge. gute hin­ge­gen gibt es nur weni­ge. gezz also zum fra­ge­bo­gen. ich hab ihn das ers­te mal beim aleks gese­hen - unbe­kann­ten quel­len zufol­ge (war das ne suche, hat­te allein rund 20 tabs auf, die mich von einem blog zum andern jag­ten) ist er jedoch antik. okay, der fra­ge­bo­gen sieht anders aus - aber hey, das macht ja nix, ich nehm das ori­gi­nal (ganz frisch bei julia see­li­ger) und zusätz­li­chen fra­gen :-D

staubwischen

so! … üch hab mal den frü­hen nach­mit­tag genutzt, um ein wenig auf­zu­räu­men im blog. genau­er: ich hab mich ma die kat­te­go­ri­en ange­schaut und allet wie­der in sei­ne schub­la­den sor­tiert, wat sich schwer­punkt­mä­ßig mit den kate­go­ri­en "fanum", "pro-fanum", [ˈlyːrɪk]"" und "[ˈpʀo­zaː]" befass­te. … aaal­so: fanum sind mei­ne krea­tio­nen, die ich für wür­dig erach­te, in die schub­la­den "lyrik" und "pro­sa" gewor­fen zu wer­fen - pro­fan ist alles ande­re, auch wenn es for­mal durch­aus als pro­sa oder lyrik durch­gin­ge, soll aber dort nicht erschei­nen, weil sonst jeder text da endet. in die­sem sin­ne viel spaß und tschüs­s­i­kow­ski, dog­MA

update geglückt

*ächz* gezz isset geschafft. hab das alte wor­d­press 2.6.3 auf dem altar des "immer neu, immer aktu­ell" geop­fert und bin auf wor­d­press 2.7 umge­stie­gen. ein gutes hat et ja: im prin­zip weiß ich gezz, wie et geht. öfter machen will ich dat trotz­dem nich imma­hin: hab ein wenig an den plug­ins geschaut und prompt mir wat neu­et ein­ge­fan­gen - des­we­gen sieh­tat hier auch so anders aus, schrift­ar­ten­mä­ßig. … bin ma gespannt, wie et gezz wei­ter­geht. eins is mich aller­dings schon auf­ge­fal­len (kann auch sein, dat­tat nur an mei­ner mega­flot­ten inter­net­ver­bin­dung liegt): schnell is das neue backend (also die ober­flä­che, an der ich arti­kel bas­tel, plug­ins umbaue, im design rump­fu­sche und so) nich wirk­lich. in die­sem sin­ne tschüs­s­i­kow­ski, dog­MA

hier stehe ich und kann nicht anders (martin luther)

eine erwiderung/reaktion auf einen gleich­na­men ein­trag beim aleks. hier ste­he ich und kann nicht anders. hier ste­he ich, bib­bernd, zit­ternd, bebend, nicht vor klir­ren­der käl­te son­dern weil ich nicht weiß, was mich erwar­tet. als ich mei­nen beschluss gefasst hat­te zu dir zu fah­ren, war alles klar, ich hat­te mei­nen plan; ich woll­te klin­geln und schüch­tern lächeln, wenn du öff­ne­test - ich wuss­te, du bist allein, dei­ne eltern ohne dich ver­reist -, ich erwar­te­te dei­ne abwei­sen­de hal­tung, wie konn­te ich sie dir ver­übeln, und zuletzt sprä­chen wir uns aus, rede­ten uns unse­re gedan­ken von der see­le, die wut, den frust, die sehn­sucht. es wür­de anders sein als zuvor, aber es wür­de sein. hier ste­he ich und kann nicht anders.

lernen? lebenslänglich!

wenn ich mir so anschaue, was in die­ser woche bereits jetzt gelau­fen ist, dann kom­me ich nicht umhin fest­zu­hal­ten, dass das ler­nen nie­mals auf­hört. ganz im gegen­teil, irgend­wie wird es immer mehr, was man ler­nen könn­te - und dann auch tut. nach­dem ich ange­neh­me jah­re mei­nes lebens mit schu­le und stu­di­um ver­bracht habe, lesen, schrei­ben und rech­nen lern­te, fing ich einst an, mir eine home­page zu bas­teln (was man­gels html-kenn­t­­nis nicht sehr erbau­lich anfing, doch die wysi­wyg-edi­­to­­ren wur­den bes­ser), spä­ter wur­de es ein blog, für das ich mich ein wenig in css und dann doch html ein­ar­bei­ten muss­te, um weg vom stan­dard­de­sign zu kom­men. nicht zu ver­ges­sen: zeit­schrif­ten, mei­ne (un)heimliche lei­den­schaft: die wol­len auch geschrie­ben und gelay­ou­tet wer­den, also: scri­bus ler­nen, inde­sign ler­nen, zwei wel­ten für sich, aba nu … das alles ver­teil­te sich über einen rela­tiv lan­gen zeit­raum. und die­se (und ein wenig auch die letz­te) woche dann: twit­tern anfan­gen, wiki schrei­ben ler­nen, sky­pen ler­nen, dim­dim ent­de­cken. wobei: twit­ter is bis auf fein­hei­ten wie sms, sky­pe is video­te­le­fo­nie mit chat (wovon wenig bleibt, wenn …